Uni-Kassel
14. März 2017Projekt Burning Man and Friends Entwurf eines Festivalpavillons
Hintergrund Leichte und strukturoptimierte Bauweisen gewinnen immer mehr an Bedeutung. Gründe dafür liegen neben der gestalterischen Ästhetik in der zunehmenden Bedeutung eines recourcenschonenden Materialeinsatzes. Ein beachtlicher Anteil der aufzubringenden Energie im Lebenszyklus eines Bauwerks liegt in der grauen Energie, also...
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Leichte und strukturoptimierte Bauweisen gewinnen immer mehr an Bedeutung. Gründe dafür liegen neben der gestalterischen Ästhetik in der zunehmenden Bedeutung eines recourcenschonenden Materialeinsatzes. Ein beachtlicher Anteil der aufzubringenden Energie im Lebenszyklus eines Bauwerks liegt in der grauen Energie, also dem Teil der Energie, der bei Herstellung und Transport eines Materials anfällt und somit an ein jeweiliges Bauteil gebunden ist. Die zunehmende Geschwindigkeit von Nutzungsänderungen der gebauten Umwelt verkürzt die Lebenszyklen unserer Bauwerke, sodass dieser Anteil der grauen Energie sukzessive wächst und auch Themen einer einfachen Rückbaubarkeit an Bedeutung gewinnen. Die einfache Rückbaubarkeit spielt insbesondere für temporäre Bauwerke eine entscheidende Rolle.
Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Vorfertigung unter Laborbedingungen und der einfachen Montage vor Ort.
Entwurfsaufgabe
Es soll ein Festivalpavillon unter Zugrundelegung des Forschungshintergrunds entworfen werden. Die temporäre Bauweise in der avisierten Konstruktion soll gut umsetzbar sein - zur Verifikation der Baubarkeit soll als Ergebnis ein Mockup entstehen; als Demonstrator für einen tatsächlichen Wettbewerb.
Projektablauf
Die geplante Vorgehensweise kann in fünf Teile gegliedert werden:
TEIL 1 – RECHERCHE / ANFORDERUNGEN
Hier soll nach geeigneten Festivals und deren Wettbewerbsverfahren und deren Anforderungen recherchiert werden.
TEIL 2 – ENTWURFSSTUDIE FESTIVALPAVILLON
In einem Projektinternen Wettbewerb sollen in Kleingruppen Entwurfskonzepte ausgearbeitet werden, die im Rahmen einer externen Jury bewertet werden sollen. Nach dieser Phase soll an von der Jury ausgewählten Entwürfen weitergearbeitet werden.
TEIL 3 –PROTOTYPEN
In dieser Phase sollen Herstellungsprozesse und Ausführungstechniken vertieft und erprobt werden.
TEIL 4 – HERSTELLUNG MOCKUPS
Ausgesuchte Ausschnitte der Entwürfe sollen als Anschauungs- und Verifikationsobjekte realisiert werden um für eine Bewerbungsphase bei den Festivalbetreibern wettbewerbsfähig zu sein.
TEIL 5 – VORBEREITUNG WETTBEWERB
Hier soll der Wettbewerb für einen Festivalpavillon ausgearbeitet werden.
FB 06 Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung
Uni Kassel
SoSe 2015
Architektur
Architektur
Dipl.-Ing.
Eisenbach Philipp