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Uni-Düsseldorf
14. März 2017

Seminar Verantwortungsethik versus Gesinnungsethik eine Einführung in die Konzeption Max Webers

Die Ethik – speziell philosophisch aufgefasst als die -Sittenlehre-, die -der Erweckung des Wertbewusstseins dient-, generell zeitgenössisch bestimmt als die -Lehre von den der gesellschaftlichen Praxis zu Grunde liegenden, als verbindlich akzeptierten Normen bzw. Normensystemen, deren Einhaltung -richtiges- (verantwortungsbewusstes) Handeln...

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Die Ethik – speziell philosophisch aufgefasst als die -Sittenlehre-, die -der Erweckung des Wertbewusstseins dient-, generell zeitgenössisch bestimmt als die -Lehre von den der gesellschaftlichen Praxis zu Grunde liegenden, als verbindlich akzeptierten Normen bzw. Normensystemen, deren Einhaltung -richtiges- (verantwortungsbewusstes) Handeln gewährleisten soll- – zeichnet sich durch ein polyvalentes, nicht zuletzt durch die jeweilige Epochen-Orientierung bedingtes Themen- und Problemverständnis aus, welches im Rahmen dieses Seminars – unter Rückgriff auf zentrale Ethik-Konzepte der jeweiligen Epochen – zur Erörterung gelangt. Nach einer kurzen Einführung in die systematische, historische und thematische Differenzierung der Ethik werden – anhand ausgewählter Texte – zentrale Ethik-Modelle der einzelnen Epochen thematisiert: (1) ANTIKE : Glückseligkeits-Ethik (ARISTOTELES, PLOTIN, EPIKUR); (2) MITTELALTER : Gesetzes-Ethik (Thomas von AQUIN); (3) NEUZEIT : Formale Ethik (Immanuel KANT), Mitleids-Ethik (Arthur SCHOPENHAUER), Utilitaristische Ethik (Jeremy BENTHAM, John Stuart MILL), Empiristische Ethik (David HUME, Adam SMITH), Positivistische Ethik (Auguste COMTE), Evolutionistische Ethik (Charles DARWIN, Herbert SPENCER); (4) GEGENWART : Ethik als -Umwertung aller Werte- (Friedrich NIETZSCHE), Materiale Wert-Ethik (Max SCHELER, Nicolai HARTMANN), Existentialistische Ethik (Jean-Paul SARTRE, Albert CAMUS), Fern-Ethik (Hans JONAS), -Metaphysik der Gemeinschaftlichkeit- (George Herbert MEAD), Vertragstheoretische Ethik (John RAWLS), Ethik der Revolution (Herbert MARCUSE), Diskurs-Ethik (Karl-Otto APEL, Jürgen HABERMAS), Meta-Ethik (Hans ALBERT), Analytische Ethik (George Edward MOORE), Erfahrungs-Ethik (Konrad LORENZ, Irenäus EIBL-EIBESFELDT), Ethik der Erkenntnis (Jacques MONOD), Evolutionäre Ethik (Hans MOHR). Die in dieser Veranstaltung behandelten Texte (vgl. Seminarablaufplan/wird nach erfolgter Anmeldung zugemailt) können aus dem Seminar-Reader, der sich (ab Anfang April 2016) im Seminar-Ordner zu dieser Veranstaltung in der Fachbibliothek Philosophie (Geb. 23.21/03) befindet, kopiert werden. Leistungsnachweis In dieser Veranstaltung kann von allen Studierenden ein Beteiligungsnachweis (2 Credit Points) mittels Verfassung eines Essays erworben werden. Mittels Verfassung einer Hausarbeit kann eine Abschlussprüfung (6 Credit Points) von Studierenden des Kern- wie des Ergänzungsfachs (B.A.-PrO 2011 & 2013) zu den BWPMs Geschichte der Philosophie (Antike: KF 1665/EF 2665; Mittelalter: KF 1670/EF 2670; Neuzeit: KF 1675/EF 2675; Gegenwart: KF 1680/EF 2680) sowie zum BWPM Ethik / praktische Philosophie (PrO 2011) bzw. BWPM Ethik (PrO 2013) (KF 1645/EF 2645) absolviert werden (Anmeldefrist: 24. Juni 2016). Die erfolgreiche Absolvierung einer Abschlussprüfung schließt in dieser Veranstaltung bereits den Beteiligungsnachweis mit ein, für den somit keine gesonderte Leistung erbracht werden muss. Philosophie (BA, PO 2011) Ergänzungsfach In dieser Veranstaltung kann von allen Studierenden ein Beteiligungsnachweis (2 Credit Points) mittels Verfassung eines Essays erworben werden. Mittels Verfassung einer Hausarbeit kann eine Abschlussprüfung (6 Credit Points) von Studierenden des Kern- wie des Ergänzungsfachs (B.A.-PrO 2011 & 2013) zu den BWPMs Geschichte der Philosophie (Antike: KF 1665/EF 2665; Mittelalter: KF 1670/EF 2670; Neuzeit: KF 1675/EF 2675; Gegenwart: KF 1680/EF 2680) sowie zum BWPM Ethik / praktische Philosophie (PrO 2011) bzw. BWPM Ethik (PrO 2013) (KF 1645/EF 2645) absolviert werden (Anmeldefrist: 24. Juni 2016). Die erfolgreiche Absolvierung einer Abschlussprüfung schließt in dieser Veranstaltung bereits den Beteiligungsnachweis mit ein, für den somit keine gesonderte Leistung erbracht werden muss. Universität Düsseldorf SoSe 2017 Dr. Hinke Dörnemann Ulrike