Uni-Kassel
14. März 2017Seminar Vorbild Niederlande 8211 Malerei des Goldenen Zeitalters und ihre Rezeption im 19 und 20 Jahrhundert
Mit Rembrandt, Frans Hals, Rubens, van Dyck und Jordaens sind in der Kasseler Gemäldegalerie die fünf Hauptmeister der niederländischen Malerei in jeweils einem großen Oberlichtsaal glanzvoll vertreten. Die im Wesentlichen im 18. Jahrhundert zusammengetragen Werke bilden noch heute das Kernstück...
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Jetzt Lernplan erstellenMit Rembrandt, Frans Hals, Rubens, van Dyck und Jordaens sind in der Kasseler Gemäldegalerie die fünf Hauptmeister der niederländischen Malerei in jeweils einem großen Oberlichtsaal glanzvoll vertreten. Die im Wesentlichen im 18. Jahrhundert zusammengetragen Werke bilden noch heute das Kernstück der Sammlung. Es sollte aber vor allem im 19. Jahrhundert erst eine regelrechte -Niederlande-Begeisterung- einsetzen. Zahlreiche Maler bereisten das Nachbarland, um dort die Orte der Alten Meister zu besuchen und ihre Werke zu studieren. Auch in den Museen außerhalb der Niederlande erfreuten sich die niederländischen Meister des 17. Jahrhunderts großer Beliebtheit. Das seit 1866 erhaltene Kopienbuch der Kasseler Gemäldegalerie ist hierfür ein wichtiges Belegstück. Gleichzeitig zeigte sich auch ein gestiegenes literarisch-kunsthistorisches Interesse an der Auseinandersetzung mit den Alten Meistern, wie etwa Eugène Fromentins bekanntes Buch -Les maîtres d’autrefois- (1876), das rasch in deutscher Sprache erschien.
Wie ist dieses Phänomen aus heutiger Sicht zu bewerten? Welche aktuellen Forschungsfragen lassen sich hierbei heranziehen?
Das Seminar wird anhand einzelner Referate zunächst die wichtigsten Themen der niederländischen Malerei des Goldenen Zeitalters vorstellen, um dann in einem zweiten Schritt ausgewählte Werke der Malerei des 19./20. Jahrhunderts in der Neuen Galerie zu beleuchten. Anhand der Jordaens-Ausstellung im Museum Fridericianum soll die aktuelle Auseinandersetzung am Beispiel dreier zeitgenössischer Künstler (Johannes Grützke, Hubertus Giebe und Rainer Mordmüller) thematisiert werden.
Erwartet werden die Übernahme eines Referates sowie eine rege Beteiligung an den anschließenden Diskussionen.
Johannes Stückelberger: Rembrandt und die Moderne, München 1996; Ulf Häder, Der Jungbrunnen für die Malerei. Holland und die deutsche Kunst am Vorabend der Moderne 1850 – 1900, Jena 1999; Vorbild Holland. Genre und Landschaft im 19. Jahrhundert. Ausstellungskatalog Kunstmuseum Basel, bearbeitet von Bernd Wolfgang Lindemann und Claudia Santucci, 2002; The Golden Age Reloaded. Faszination niederländischer Malerei des 17. Jahrhunderts. Villa Vauban Luxemburg, hrsg. von Martina Sitt, 2010.
Bemerkung
Die Seminare des Studiengangs Kunstwissenschaft sind teilnehmerbeschränkt. Daher ist eine Online-Anmeldung über HIS/POS zwingend notwendig. Diese ist im Zeitraum vom 20.03.2013, 08:00:00 bis zum einschließlich 10.04.2013, 23:59:00 möglich. Die Platzbestätigung wird nach Ablauf der Anmeldefrist per E-Mail verschickt. Der Besuch der ersten Sitzung ist obligatorisch, da der Platz ansonsten im Nachrückverfahren vergeben wird! Studierende, welche keine Platzbestätigung erhalten haben, können dennoch zu der ersten Sitzung erscheinen, um evtl. einen Nachrückerplatz zu erhalten.
B.A. 1.0: I b1, II b1/c, III b1, IV b/c, V b/c
B.A. 2.0: I b/c, II b1/c, III a/b1, IV b
L1, L2, L3
Kunsthochschule Kassel
Uni Kassel
SoSe 2013
Kunstwissenschaft
Dr.
Lange Justus