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Uni-Kassel
15. März 2017

Systemdesign bei der Bedürfnisanalyse von Zielgruppen technisch sozialer Vernetzung in ubiquitären Systemen

Worum geht es bei dem Projekt und was hat man davon? Am Forschungszentrum für Informationstechnik-Gestaltung ITeG der Universität Kassel läuft ein großdimensioniertes Forschungsprojekt mit Namen VENUS, bei dem es um die Gestaltung zukünftiger, stark vernetzter ubiquitärer (allgegenwärtiger) Informations- und Kommunikationssysteme...

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Worum geht es bei dem Projekt und was hat man davon? Am Forschungszentrum für Informationstechnik-Gestaltung ITeG der Universität Kassel läuft ein großdimensioniertes Forschungsprojekt mit Namen VENUS, bei dem es um die Gestaltung zukünftiger, stark vernetzter ubiquitärer (allgegenwärtiger) Informations- und Kommunikationssysteme geht. Die Projektarbeit ist bewusst interdisziplinär angelegt, denn es kommt nicht nur auf die technischen Merkmale dieser zukünftigen Systeme sondern mindestens ebenso stark auf die Wechselbeziehung mit den menschlichen Benutzern an, also auf die Ergonomie und die Sozialverträglichkeit. Daher muss neue Technik schon im Stadium der Entwicklung nach ergonomischen und sozialen Kriterien bewertet und gegebenenfalls modifiziert werden. Da unsere Lebenswelt immer stärker von Informations- und Kommunikationstechnik durchdrungen wird, müssen wir fragen, welche Systemfunktionen erforderlich und sinnvoll sind, wie die Menschen mit den technischen Möglichkeiten umgehen wollen und können und welche Formen der Anpassung nötig sein werden. Das gilt besonders für das mobile Internet, das schon jetzt spürbar die soziale Vernetzung und die gesellschaftliche Entwicklung beeinflusst. An dem VENUS-Projekt sind die Fachgebiete Kommunikationstechnik, Verteilte Systeme, Wirtschaftsinformatik, Mensch-Maschine- Systemtechnik, Wissensverarbeitung und Öffentliches Recht der Universität Kassel beteiligt. Im Rahmen des VENUS-Projekts wird der Studiengang Systemdesign im Sommersemester 2011 eine Untersuchung der Nutzungspotenziale, -formen und -bedingungen situativer ubiquitärer Anwendungen des mobilen Internets übernehmen, bei der mit Hilfe der Methoden des Systemdesigns (Unbundling, Maieutik, Varietätsbildung und -reduktion, Conjoint-Simulation) Nutzungsszenarien entwickelt und bewertet werden sollen. Es ist klar, dass wir hier auf einem Arbeitsgebiet tätig sein werden, das für Designer in Zukunft eine immer größere Bedeutung gewinnen wird.

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