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Uni-Dortmund
14. März 2017

Übung E 02 Neues Wohnen in der Stadt

Lernziel und Rahmenbedingungen Die Studierende lernen im Rahmen des Master-Entwurfs, komplexe räumliche Problemstellungen in kooperativer Weise zu bearbeiten. Innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens sollen dabei – durch wissenschaftliche Hilfsmittel unterstützt - unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Der Schwerpunkt liegt auf der räumlich-konzeptionellen...

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Lernziel und Rahmenbedingungen Die Studierende lernen im Rahmen des Master-Entwurfs, komplexe räumliche Problemstellungen in kooperativer Weise zu bearbeiten. Innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens sollen dabei – durch wissenschaftliche Hilfsmittel unterstützt - unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Der Schwerpunkt liegt auf der räumlich-konzeptionellen Planung, die in verschiedenen Maßstabsebenen vertieft wird. Kern der Lehrveranstaltung ist eine praxisbezogene Entwurfsaufgabe, die aktuelle Fragestellungen -rund um die Zukunft des Wohnens- aufgreift. Der Master-Entwurf thematisiert den Prozess des Entwerfens in integrierter und interdisziplinärer Herangehensweise. Themenstellung -Wer Urbanitat will, muss sie auch aushalten! Leben und nachbarschaftliches Miteinander auf Quartiersebene ist vielfaltig, oft ungeordnet, manchmal auch chaotisch. Gerade das macht den Charme einer Großstadt aus. Unter den Randbedingungen einer teuren Großstadt muss eine -Stadt des Ausgleichs-, insbesondere eine adaquate Wohnungsversorgung fur Bürgerinnen und Bürger im Visier haben.- [Referat für Stadtplanung und Bauordnung, Landeshauptstadt München] Nach dem Trend der Suburbanisierung gewinnt das Wohnen in der Stadt wieder an Popularität. Es sind nicht nur die anhaltende Energiepreissteigeungen oder Auswirkungen der Finanzkrise, sondern auch die steigende Attraktivität des Wohnens in der Stadt, die den vorhandenen Wohnraum in der Zukunft knapp werden lassen kann. Nicht nur die klassischen Bevölkerungsgruppen (junge, erfolgreiche, ...) wollen auf das Umland verzichten; immer mehr Familien würden das urbane Lebensumfeld bevorzugen, wenn es bezahlbar und familiengerecht wäre. Für viele Städte kommt diese Revitalisierung des Wohnens in der Stadt genau rechtzeitig: Die Aufwertung und Stabilisierung innerstädtischer Quartiere, die Reaktivierung untergenutzter oder brachliegender Flächen sowie die Entwicklung eines aussagekräftigen Images zur Stärkung der eigenen Position im interkommunalen Wettbewerb stehen auf der Tagesordnung fast aller Städte. Berlin: Arm, aber sexy! Städte wie Hamburg, München und Stuttgart haben – trotz einer umfassenden Anzahl an neu erstellten Wohnungen jährlich – Dauermangel an Wohnraum. Seit kurzem ist auch die Hauptstadt Berlin in die Eliteklasse der Städte mit der höchsten (oder interessantesten?) Lebensqualität aufgestiegen. Und es ist nicht nur die kreative Klasse, die dort die Möglichkeit sieht günstig und authentisch zu wohnen, sondern es sind vor allem die Luxuswohnungen, die nun der Schlager auf Berlins Immobilenmarkt geworden sind. Die Mietpreise in der Berliner Innenstadt steigen kräftig, die Nachfrage nach Wohnraum ist groß. Es bedarf neuer Ansätze, die die umfassenden Anforderungen der zukünftigen Bewohner erfüllen. Bei den neuen Projekten geht es daher nicht nur um hochwertige Eigentums-, sondern vor allem auch darum, erschwingliche Mietwohnungen für alle Klassen zu errichten. Im Rahmen des Master-Entwurfs wird auf einer innerstädtischen Brache am Wasser in der Berliner Innenstadt zum Thema -Neues Wohnen in der Stadt- entworfen. Das Entwurfsgebiet bietet vielfältige Möglichkeiten für die Weiterentwicklung herkömmlicher Wohnformen. Hierzu gehören sowohl umweltschonende, nachhaltig ausgerichtete Projekte als auch neue Ansätze zur Verknüpfung von Wohnen und Arbeiten / Wohnen und Kultur / Wohnen und Freizeit / ... – auch sozial integrative und gemeinschaftliche Ansätze sind an dieser Stelle gefragt. Für die Quartiere werden städtebauliche Konzepte entworfen, die sowohl den Umgang mit dem baulichen Bestand als auch die Weiterentwicklung des Wohnumfeldes aufzeigen. Sie berücksichtigen die bestehenden Strukturen, erweitern sie und zeigen auf, wie die Wohn- und Lebensqualität für jetzige und zukünftige Bewohner verbessert werden kann. Das Gelände des Master-Entwurfs wird gleichzeitig von der TU Berlin als städtebaulicher Entwurf bearbeitet. Es sind gemeinsame Veranstaltungen (u.a. Ortsbegehung, Vorträge) während der Exkursionswoche (21.-24. Mai 2013) geplant. Der Master-Entwurf ist eng mit der Veranstaltung 092232 -Bauleitplanung- verknüpft. Die Prüfung der Realisierbarkeit des Entwurfs ist ein Bestandteil des Projektes. Master Raumplanung (2008) M.Sc. Raumplanung (2012): Das Modul wird mit einer benoteten Modulprüfung abgeschlossen. Weitere Informationen in Prüfungsordnung, Modulhandbuch und Projektwiki. M.Sc. Raumplanung (2008): Das Modul wird mit zwei unbenoteten Teilleistungen abgeschlossen. Weitere Informationen in Prüfungsordnung, Modulhandbuch und Projektwiki. Technische Universität Dortmund SoSe 2013 Master Raumplanung (2012) Dipl.-Ing. Kataikko Grigoleit Päivi