Uni-München
14. März 2017Übung Tanzszenen im Süden Stuttgart Übung zur wiss Vorbereitung der Exkursion Karabelas
Das Exkursionsmodul besteht formal aus zwei Teilen, die im gleichen Semester oder zwei aufeinander folgenden Semestern stattfinden können: Übung zur wissenschaftlichen Vorbereitung der Exkursion (P 10.1) und Exkursion selbst (P 10.2). Die Teilnehmerzahl ist auf 20 begrenzt. Leistungsnachweis im Exkursionsmodul:...
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Jetzt Lernplan erstellenDas Exkursionsmodul besteht formal aus zwei Teilen, die im gleichen Semester oder zwei aufeinander folgenden Semestern stattfinden können: Übung zur wissenschaftlichen Vorbereitung der Exkursion (P 10.1) und Exkursion selbst (P 10.2). Die Teilnehmerzahl ist auf 20 begrenzt.
Leistungsnachweis im Exkursionsmodul:
– Referat ca. 15 Minuten oder Exkursionsbericht ca. 9.000 Zeichen
– Regelmäßige Teilnahme - auch nach Prüfungsordnung - verpflichtend!
6 ECTS
ACHTUNG: Kein spezielles Anmeldeverfahren – Belegung priorisiert in LSF.
Teilnahme-Bestätigung über Platzvergabe. Anwesenheit in der ersten Sitzung am 16. April ist obligatorisch, freibleibende Plätze werden an Nachrücker vergeben.
INFOS ZUR EXKURSION: folgen
Die regelmäßige Teilnahme an der -Übung zur wissensch. Vorbereitung der Exkursion- (Modul P 10.1) ist verpflichtend und Voraussetzung für die Teilnahme an der Exkursion.
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Tanzszenen im Süden: München - Stuttgart
• Übung zur wiss. Vorbereitung der Exkursion (nur HF-Studierende):
in 7 Blöcken, jew. Do 12-15 Uhr, Kaulbachstr. 45/004, am 16. April, 30. April, 7. Mai, 21. Mai, 11. Juni, 2. Juli, 16. Juli
• Exkursionen nach München und Stuttgart (SS / WS, abhängig von den Spielplänen) - inklusive Vorstellungsbesuche und Choreografentreffen – Terminfestlegung zum Teil erst kurzfristig möglich, zeitliche Flexibilität wird erwartet.
Sie zählen zu den Kreativen im Land aber auch zu den Einzelkämpfern.
Geht es um ihre Kunst, agieren viele Choreografen als Visionäre in eigener Sache. Das Kunstwerk, die Choreografie, ist immer noch Ausdruck des eigenen Denkens, Fühlens, Empfindens und ästhetischen Bewusstseins.
Dieser künstlerischen Einstellung steht seit langem ein kunstlerisches Arbeiten gegenuber, bei dem die Choreografie während des Probenprozesses und zuweilen auch erst während der Auffuhrung auf der Bühne im Kollektiv entsteht.
Der Choreograf hat sich hier vom Schöpfer von Tanzbewegungen zum Entwickler eines Denk- und Regelwerks gewandelt, das choreografische, tänzerische und intellektuelle Prozesse bei den Performern initiiert und die Aufführung als etwas Abgelöstes präsentiert.
Die Tanzszenen in Stuttgart und in München bieten in diesem Zusammenhang sehenswerte Profile, die das ganze oben aufgezeigte Spektrum choreografischer Selbstverständnisse miteinschließen. Wie setzen sie sich im Einzelnen zusammen? Wie haben sie sich historisch entwickelt? Wer sind ihre Protagonisten und was sagt das über den Tanz heute aus? Ausgehend von einer wissenschaftlichen Erarbeitung des Begriffes der Tanzszene werden einzelne Ästhetiken und Arbeitsprozesse u.a. von Micha Purucker, Anna Konjetzky, Stefan Dreher, Marco Goecke oder Eric Gautier kennengelernt, erarbeitet, analysiert und kontextualisiert. Gespräche mit den Künstlern und Vorstellungsbesuche sind wichtige Bestandteile der Übung.
Die Exkursionen führen nach München und Stuttgart und werden zu Beginn der Übung besprochen. Es sind u.a. Besuche von Performances von Micha Purucker, Marco Goecke, Eric Gautier oder Anna Konjetzky vorgesehen. Die Termine können zum Teil erst kurzfristig festgelegt werden. Es wird von daher eine gewisse zeitliche Flexibilität erwartet.
Department Kunstwissenschaften
LMU München
SoSe 2015
W3 Professur für Theaterwissenschaft Christopher Balme