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Uni-München
15. März 2017

Übungen zur griechischen Architektur Theorie und Praxis

Ziel der Übung ist es, gängige Techniken, Formen und Grundprinzipien der griechischen Architektur kennenzulernen. Das Sommersemester gliedert sich daher in zwei Abschnitte: Einen theoretischen Teil, in dem Grundlagen griechischer Architektur behandelt werden. Darauf folgt der praktische Teil, in dem kleinere...

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Ziel der Übung ist es, gängige Techniken, Formen und Grundprinzipien der griechischen Architektur kennenzulernen. Das Sommersemester gliedert sich daher in zwei Abschnitte: Einen theoretischen Teil, in dem Grundlagen griechischer Architektur behandelt werden. Darauf folgt der praktische Teil, in dem kleinere Übungen zur Dokumentation und Präsentation von Architektur in der klassischen Archäologie durchführt werden. Mit seinen -Zehn Bücher über Architektur- hat M. Vitruvius Pollio, genannt Vitruv unsere Vorstellung über die Architektur der Griechen geprägt. Ordnung und Symmetrie oder Proportion und Harmonie gelten als Begriffe eines Kanons, in dem antike Architekten nach Perfektion strebten. Die Idee absoluter Regelhaftigkeit ist jedoch ein Produkt der Neuzeit - aber welche kanonischen Formen lassen sich wirklich an den Bauten der Griechen beobachten? In den Sitzungen werden Grundlagen dieses -Kanons- diskutiert und anhand ausgewählter Beispiele mit archäologischen Befunden verglichen. Im zweiten Teil werden die Darstellungsmedien der griechischen Ordnung und archäologischer Befunde unter die Lupe genommen. Wie -funktioniert- eine Isometrie und was unterscheidet sie von einem dreidimensionalen Modell? Wann und warum werden solche Darstellungen in archäologischen Publikationen verwendet? Wie wird Architektur im archäologischen System der sog. stratigrafischen Einheit dokumentiert und dargestellt? Gemeinsam werden wir praktische Übungen an Architekturteilen, mit Plänen oder auch Rekonstruktionen durchführen, um Antworten auf diese Fragen zu finden. Dies beinhaltet das -Lesen- von Bau- und Phasenplänen, kleinere Zeichenübungen oder auch die Erstellung einer sog. Harris-Matrix.

H. Knell, Architektur der Griechen (Darmstadt 1988). G. Gruben, Griechische Tempel und Heiligtümer (München 2001). Vitruv, Zehn Bücher über Architektur. Lateinisch und Deutsch (Darmstadt 2008). H. Knell, Vitruvs Architekturtheorie. Versuch einer Interpretation (Darmstadt 1985). G. Gruben, Klassische Bauforschung (München 2007). E. Lippolis - M. Livadiotti - G. Rocco, Architettura greca (Mailand 2007). M.-Ch. Hellmann, L'Architecture Grecque I. (Paris 2002), sowie folgende Bände. Downloads DateinameBeschreibunggültig vongültig bis Griechische Architektur.pdf Liste Namen Referat Richtlinie Referat.pdf Hilfestellung Referat Parthenon_Phasen.pdf Parthenon Phasen Scan 1.jpeg Isometrie Erechteion im 17. Jahrhundert Griechische Architektur.pdf Vitruv 3, 3, 11 Griechische Architektur2.pdf Knell 1985 Säulenverhältnisse nach Vitruv.jpeg Schema der Tempelarten nach Vitruv MaßeTempelAttica.pdf Metrische Maße griechischer Tempel Zum Download müssen Sie angemeldet sein! Department für Kulturwissenschaften und Altertumskunde LMU München SoSe 2016 Dozent