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Uni-Düsseldorf
14. März 2017

Vertiefungsseminar Parteien Staatstätigkeit

Machen Parteien einen Unterschied in der Regierungspolitik? Die moderne Parteiendemokratie basiert darauf, dass Wähler durch ihre Wahlentscheidung Einfluss auf die zu treffenden verbindlichen Entscheidungen innerhalb eines politischen Systems nehmen. In der repräsentativen Demokratie entscheiden dies die Wähler nicht direkt, sondern...

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Machen Parteien einen Unterschied in der Regierungspolitik? Die moderne Parteiendemokratie basiert darauf, dass Wähler durch ihre Wahlentscheidung Einfluss auf die zu treffenden verbindlichen Entscheidungen innerhalb eines politischen Systems nehmen. In der repräsentativen Demokratie entscheiden dies die Wähler nicht direkt, sondern sie wählen Parteien, die sich nach festgelegten Regeln der Wiederwahl stellen müssen. Nun wird dieses Modell von zwei Seiten aus attackiert: Zum einen wird behauptet, dass die relevanten Parteien sich nicht hinreichend genug in ihrer Programmatik unterscheiden. Zum anderen wird diskutiert, dass selbst wenn sich die Parteien hinreichend unterscheiden, die Einbettung in die internationalen Finanzmärkte und Handelsbeziehungen den Handlungsspielraum nationalstaatlicher Regierung so einschränken, dass es keinen effektiven Unterschied in der Regierungspolitik mehr geben kann. Das Vertiefungsseminar wird sich kritisch mit diesen Hypothesen auseinandersetzen, theoretische Ansätze diskutieren und auf Basis empirischer Studien die Zusammenhänge analysieren. Am Ende des Seminars kennen die Studierenden die wesentlichen Theorien und empirischen Studien zur Parteidifferenz und spezifischen Politikfeldern sowie politikwissenschaftliche Datensätze, mit denen eigenständige Untersuchungen zu dem Thema durchgeführt werden können. Studierende, die eine empirische Ausgerichtete Hausarbeit schreiben wollen, wird der parallele Besuch der Data+ Veranstaltung von Herrn Schmitt empfohlen. Literatur Einführend: Klaus Armingeon 2012: Staatstätigkeiten, Parteien und Demokratie, Festschrift für Manfred G. Schmidt. Wiesbaden. Hans Keman 2002: Policy-Making Capacities of European Party Government, in Luther, Kurt Richard und Ferdinand Müller-Rommel (Hrsg.): Party Politics in the New Europe.Oxford, S. 207-245. Manfred G. Schmidt 2001: Parteien und Staatstätigkeit, ZES Arbeitspapier 2/2001 Reimut Zohlnhöfer 2003: Der Einfluss von Parteien und Institutionen auf die Wirtschafts- und Sozialpolitik, in: Obinger, Herbert/Wagschal, Uwe/Kittel, Bernhard (Hrsg.): Politische Ökonomie. Demokratie und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, Opladen, 47-80. Reimut Zolnhöfer 2007: Stand und Perspektiven der vergleichenden Staatstätigkeitforschung, in: Janning, Frank/Toens, Katrin (Hrsg.): Die Zukunft der Policy-Forschung. Theorien, Methoden, Anwendungen, Wiesbaden. Einführend: Klaus Armingeon 2012: Staatstätigkeiten, Parteien und Demokratie, Festschrift für Manfred G. Schmidt. Wiesbaden. Hans Keman 2002: Policy-Making Capacities of European Party Government, in Luther, Kurt Richard und Ferdinand Müller-Rommel (Hrsg.): Party Politics in the New Europe.Oxford, S. 207-245. Manfred G. Schmidt 2001: Parteien und Staatstätigkeit, ZES Arbeitspapier 2/2001 Reimut Zohlnhöfer 2003: Der Einfluss von Parteien und Institutionen auf die Wirtschafts- und Sozialpolitik, in: Obinger, Herbert/Wagschal, Uwe/Kittel, Bernhard (Hrsg.): Politische Ökonomie. Demokratie und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, Opladen, 47-80. Reimut Zolnhöfer 2007: Stand und Perspektiven der vergleichenden Staatstätigkeitforschung, in: Janning, Frank/Toens, Katrin (Hrsg.): Die Zukunft der Policy-Forschung. Theorien, Methoden, Anwendungen, Wiesbaden. Bemerkung ACHTUNG - interne Deadline: Der Anmeldezeitraum läuft vom 01.03.2016 bis zum 27.03.2016, 23.59 Uhr (MEZ). Ab dem 28.03.2016 bis zum 15.04.2016 erfolgt die finale Zulassung durch die Dozenten! Voraussetzungen Bereitschaft, sich mit englischsprachigen Originaltexten sowie Regressionsanalysen auseinanderzusetzen. Leistungsnachweis Der Beteiligungsnachweis (BN) wird durch regelmäßige und aktive Teilnahme erworben. Zur aktiven Teilnahme gehören die regelmäßige Bearbeitung der Pflichtlektüre und die Beteiligung an einem fünfzehnminütiges Referat in hinreichender Qualität. Gegenstand des Referats ist die Pflichtlektüre eines der Sitzungsthemen. Die Referate müssen angesichts der abzusehenden hohen Teilnehmerzahl in Gruppen gehalten werden. In den ersten beiden Sitzungen gibt es keine Studierendenreferate. Aktive Teilnahme bedeutet, dass Sie zu jeder Sitzung eine kleine Übungsaufgabe bearbeiten, die Sie unter ILIAS bis jeweils sonntags, 20 Uhr, vor den jeweiligen Seminarsitzungen hochladen. In der Regel wird es sich um eine Hypothese handeln. Sofern eine Abschlussprüfung (AP) angestrebt wird, so können Sie diesen entweder mit einer schriftliche Hausarbeit oder einer mündlichen Prüfung in mindestens ausreichender Qualität erlangen. Das Thema der schriftlichen Hausarbeit kann aus der Liste der Sitzungsthemen gewählt werden und mit dem Referatsthema identisch sein. Für eigene Themenvorschläge mit Bezug zum Seminarthema bin ich offen. Die Hausarbeit (Umfang 12-15 Seiten) geben Sie bitte im Sekretariat des Lehrstuhls ab. Darüber hinaus senden Sie bitte eine elektronische Version ihrer Arbeit als PDF an simon.franzmann@uni-duesseldorf.de. Selbständige Literaturrecherche wird erwartet und ist Teil der Seminarleistung (diese sollte englischsprachige Literatur berücksichtigen). Der Abgabetermin für ihre Arbeit ist der 15. September 2016. Eine Verlängerung dieser Frist ist nicht möglich. Für die mündliche Prüfung ist die jeweils gekennzeichnete Pflichtlektüre zu jeder Sitzung plus ein weiterer Überblickstext relevant. Die Texte werden unter ILIAS zur Verfügung gestellt. Die mündlichen Prüfungen finden voraussichtlich im Juli in der letzten Vorlesungswoche statt. Änderung sind hier noch vorbehalten. Sozialwiss. - Medien.Pol. (BA, PO 2013) Bereitschaft, sich mit englischsprachigen Originaltexten sowie Regressionsanalysen auseinanderzusetzen. Der Beteiligungsnachweis (BN) wird durch regelmäßige und aktive Teilnahme erworben. Zur aktiven Teilnahme gehören die regelmäßige Bearbeitung der Pflichtlektüre und die Beteiligung an einem fünfzehnminütiges Referat in hinreichender Qualität. Gegenstand des Referats ist die Pflichtlektüre eines der Sitzungsthemen. Die Referate müssen angesichts der abzusehenden hohen Teilnehmerzahl in Gruppen gehalten werden. In den ersten beiden Sitzungen gibt es keine Studierendenreferate. Aktive Teilnahme bedeutet, dass Sie zu jeder Sitzung eine kleine Übungsaufgabe bearbeiten, die Sie unter ILIAS bis jeweils sonntags, 20 Uhr, vor den jeweiligen Seminarsitzungen hochladen. In der Regel wird es sich um eine Hypothese handeln. Sofern eine Abschlussprüfung (AP) angestrebt wird, so können Sie diesen entweder mit einer schriftliche Hausarbeit oder einer mündlichen Prüfung in mindestens ausreichender Qualität erlangen. Das Thema der schriftlichen Hausarbeit kann aus der Liste der Sitzungsthemen gewählt werden und mit dem Referatsthema identisch sein. Für eigene Themenvorschläge mit Bezug zum Seminarthema bin ich offen. Die Hausarbeit (Umfang 12-15 Seiten) geben Sie bitte im Sekretariat des Lehrstuhls ab. Darüber hinaus senden Sie bitte eine elektronische Version ihrer Arbeit als PDF an simon.franzmann@uni-duesseldorf.de. Selbständige Literaturrecherche wird erwartet und ist Teil der Seminarleistung (diese sollte englischsprachige Literatur berücksichtigen). Der Abgabetermin für ihre Arbeit ist der 15. September 2016. Eine Verlängerung dieser Frist ist nicht möglich. Für die mündliche Prüfung ist die jeweils gekennzeichnete Pflichtlektüre zu jeder Sitzung plus ein weiterer Überblickstext relevant. Die Texte werden unter ILIAS zur Verfügung gestellt. Die mündlichen Prüfungen finden voraussichtlich im Juli in der letzten Vorlesungswoche statt. Änderung sind hier noch vorbehalten. Universität Düsseldorf SoSe 2016 Dr. Franzmann Simon