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Uni-Düsseldorf
14. März 2017

Vertiefungsseminar Strategische politische Kommunikation

Ob man sich die aktuellen Auseinandersetzungen um die Ukraine anschaut oder die Frage des Mindestlohns oder die Debatte um die Zukunft der Eurozone – überall stößt man auf strategi-sche politische Kommunikation. Ob staatliche Instanzen, supranationale Organisationen, Partei-en, Verbände, Bürgerinitiativen oder...

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Ob man sich die aktuellen Auseinandersetzungen um die Ukraine anschaut oder die Frage des Mindestlohns oder die Debatte um die Zukunft der Eurozone – überall stößt man auf strategi-sche politische Kommunikation. Ob staatliche Instanzen, supranationale Organisationen, Partei-en, Verbände, Bürgerinitiativen oder NGOs – sie alle versuchen, mit kommunikativen Mitteln ihre politischen Ziele durchzusetzen. Im Wahlkampf geht es darum, die Wähler von den Vorzü-gen der eigenen Partei oder des eigenen Kandidaten und von den Nachteilen der gegnerischen Partei oder des gegnerischen Kandidaten zu überzeugen. Bei den politischen Public Relations geht es darum, die öffentliche Meinung in einem politischen Konflikt so zu beeinflussen, dass eine gewünschte politische Entscheidung wahrscheinlicher wird. Beim Lobbying versuchen ge-sellschaftliche Interessengruppen die politischen Entscheider in einer Weise zu informieren, dass diese Entscheider den Interessengruppen Einfluss auf die politische Entscheidung einräumen. Und bei Public Affairs geht es darum, Lobbying und politische PR zu integrieren und daraus eine effiziente politische Kommunikation zu formen. Um diese Handlungsfelder strategischer politischer Kommunikation geht es in dem Seminar – und damit auch um interessante Tätigkeits-felder für Absolventen eines sozialwissenschaftlichen Studiengangs. • Anmeldung über HISLSF (https://lsf.verwaltung.uni-duesseldorf.de) • nach Teilnahmebestätigung Anwesenheit beim ersten Seminartermin (Fehlen führt zum Verlust des Seminarplatzes!) • Falls trotz Teilnahmebestätigung kein Interesse mehr am Besuch des Seminars besteht, melden Sie sich bitte über LSF ab! • Bitte prüfen Sie in den ersten beiden Vorlesungswochen regelmäßig über HISLSF, ob Sie einen Seminarplatz als Nachrücker über die Warteliste erhalten haben! Die Teilnehmer des Seminars sollen am Ende des Semesters • gelernt haben, welche Formen strategischer politischer Kommunikation es gibt und mit welchen Strategien sie arbeiten; • gelernt haben, strategische politische Kommunikation an einem konkreten Beispiel zu analysieren; • in der Lage sein, die grundlegenden Unterschiede zwischen Journalismus und strategischer politischer Kommunikation und ihre jeweiligen Konsequenzen zu erkennen und zu benennen. Ein Seminarplan wird zu Beginn des Semesters ausgegeben. Dokumente zum Seminar (z.B. aktualisiertes Programm und Konzepte) können von dem Kursordner von ILIAS heruntergeladen werden: https://www.uni-duesseldorf.de/ilias/ Alle Teilnehmer müssen sich einen Zugang zu ILIAS verschaffen und sich mit der Benutzung vertraut machen. Bei Problemen mit ILIAS hilft Ihnen das Multimediazentrum (MMZ) des ZIM weiter (mmz@uni-duesseldorf.de). Für weitergehende Fragen steht Gerhard Vowe (vowe@uni-duesseldorf.de) in der Sprechstunde (dienstags 16.00-18.00 Uhr, 23.32.05.21) zur Verfügung. Um Anmeldung per E-Mail bei Frau Hubert (huberte@phil.uni-duesseldorf.de) oder durch Eintragen am Türaushang wird gebeten. Althaus, Marco (Hg.) (2001): Kampagne! Neue Strategien für Wahlkampf, PR und Lobbying. Münster: LIT-Verlag. Althaus, Marco/Cecere, Vito (Hg.) (2003): Kampagne! 2. Neue Strategien für Wahlkampf, PR und Lobbying. Münster: LIT-Verlag. Althaus, Marco (Hg.) (2008): Kampagne! 3. Neue Strategien im Grassroots Lobbying für Unternehmen und Verbände. Münster: LIT-Verlag. Becker-Sonnenschein, Stephan/Schwarzmeier, Manfred (Hg.) (2002): Vom schlichten Sein zum schönen Schein? Kommunikationsanforderungen im Spannungsfeld von Public Relations und Politik. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag. Bender, Gunnar/Reulecke, Lutz (2003): Handbuch des deutschen Lobbyisten. Wie ein modernes und transparentes Politikmanagement funktioniert. Frankfurt am Main: Frankfurter Allgemeine Buch. Bentele, Günther/Fröhlich, Romy/Szyska, Peter (Hg.) 2008: Handbuch der Public Relations: wissenschaftliche Grundlagen und berufliches Handeln. 2., korr. u. erw. Aufl. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. Bertelsmann-Stiftung (Hg.) (1996): Politik überzeugend vermitteln. Wahlkampfstrategien in Deutschland und den USA. Analysen und Bewertungen von Politikern, Journalisten und Experten. Gütersloh: Bertelsmann. Emmer, M., Vowe, G. & Wolling, J. (2011). Bürger Online: Die Entwicklung der politischen Online-Kommunikation in Deutschland. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft. Hoffmann, Jochen/Steiner, Adrian/Jarren, Otfried (2007): Politische Kommunikation als Dienstleistung. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft. Imhof, Kurt/Bonfadelli, Heinz/Jarren, Otfried/Blum, Roger (Hg.): Demokratie in der Mediengesellschaft. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. Jarren, Otfried/Donges, Patrick (2011): Politische Kommunikation in der Mediengesellschaft. Eine Einführung. 3. überarb. Aufl.. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. Jarren, Otfried/Sarcinelli, Ulrich/Saxer, Ulrich (Hg.) (1998): Politische Kommunikation in der demokratischen Gesellschaft. Ein Handbuch mit Lexikonteil. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag. Kleinfeld, Ralf/Zimmer, Annette/Willems, Ulrich (Hg.) (2007): Lobbying. Strukturen. Akteure. Strategien. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. Köppl, Peter (2000): Public Affairs Management. Strategien & Taktiken erfolgreicher Unternehmenskommunikation. Wien: Linde Verlag. Köppl, Peter (2003): Power Lobbying: Das Praxishandbuch der Public Affairs. Wie professionelles Lobbying die Unternehmenserfolge absichert und steigert. Wien: Linde Verlag. Neidhardt, Friedhelm (1994): Öffentlichkeit, öffentliche Meinung, soziale Bewegungen. In: ders. (Hg.): Öffentlichkeit, öffentliche Meinung, soziale Bewegungen. Sonderheft 34 der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie. Opladen: Westdeuscher Verlag, S. 7-41. Sarcinelli, Ulrich (2011): Politische Kommunikation in Deutschland. Medien und Politikvermittlung im demokratischen System. 3., erw. u. überarb. Aufl. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. Schulz, Winfried (2011): Politische Kommunikation. Theoretische Ansätze und Ergebnisse empirischer Forschung. 3. Aufl.. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. Vowe, Gerhard (2002). Politische Kommunikation. In: Münkler, Herfried (Hg.): Grundkurs Politikwissenschaft. Reinbek b. Hamburg: rororo, S. 519-552. Vowe, Gerhard (2003): Interessenkommunikation. Lobbyismus als -Fünfte Gewalt- im Interaktionsfeld von Politik und Medien. In: Sarcinelli, Ulrich/Tenscher, Jens (Hg.): Machtdarstellung und Darstellungsmacht. Beiträge zu Theorie und Praxis moderner Politikvermittlung. Baden-Baden: Nomos, S.105-112. Vowe, Gerhard (2007): Mehr als öffentlicher Druck und politischer Einfluss: Das Spannungsfeld von Verbänden und Medien. In: Winter, Thomas von/Willems, Ulrich (Hg.). Interessenverbände in Deutschland. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 465-488. Vowe, Gerhard (2013): Politische Kommunikation. In: Bentele, Günter/Brosius, Hans-Bernd/Jarren, Otfried (Hg.): Lexikon Kommunikations- und Medienwissenschaft. 2. erw. und überarb. Aufl. Wiesbaden: Springer VS (Beitrag wird in elektronischer Form über ILIAS zur Verfügung gestellt). Bemerkung ACHTUNG - interne Deadline: Der Anmeldezeitraum läuft vom 01.03.2016 bis zum 27.03.2016, 23.59 Uhr (MEZ). Ab dem 28.03.2016 bis zum 15.04.2016 erfolgt die finale Zulassung durch die Dozenten! Voraussetzungen Anforderungen sind: • Regelmäßige und aktive Teilnahme am Seminar • Präsentation zu einem der Seminarthemen in einer Arbeitsgruppe von max. 3 Personen. Für die Arbeit an der Präsentation sollen 30 Arbeitsstunden veranschlagt werden. Leistungsnachweis Anforderungen für Beteiligungsnachweis BN gilt für die Module: • BK KOM 2011 TM: Akteure & Prozesse • BA SOW 2011 TM: Medien & Kommunikation • Medien & Kommunikation Hauptkurse Anforderungen sind: • Regelmäßige und aktive Teilnahme am Seminar wird erwartet • Präsentation zu einem der Seminarthemen in einer Arbeitsgruppe von max. 3 Personen. Für die Arbeit an der Präsentation sollen 30 Arbeitsstunden veranschlagt werden. Anforderungen für Abschlussprüfung Möglich sind eine mündliche Abschlussprüfung, die auf den Inhalten des Seminars basiert. Sozialwiss. - Medien.Pol. (BA, PO 2013) Anforderungen sind: • Regelmäßige und aktive Teilnahme am Seminar • Präsentation zu einem der Seminarthemen in einer Arbeitsgruppe von max. 3 Personen. Für die Arbeit an der Präsentation sollen 30 Arbeitsstunden veranschlagt werden. Anforderungen für Beteiligungsnachweis BN gilt für die Module: • BK KOM 2011 TM: Akteure & Prozesse • BA SOW 2011 TM: Medien & Kommunikation • Medien & Kommunikation Hauptkurse Anforderungen sind: • Regelmäßige und aktive Teilnahme am Seminar wird erwartet • Präsentation zu einem der Seminarthemen in einer Arbeitsgruppe von max. 3 Personen. Für die Arbeit an der Präsentation sollen 30 Arbeitsstunden veranschlagt werden. Anforderungen für Abschlussprüfung Möglich sind eine mündliche Abschlussprüfung, die auf den Inhalten des Seminars basiert. Universität Düsseldorf SoSe 2016 Univ.-Prof. Dr. Vowe Gerhard