Uni-Essen
14. März 2017Vorlesung Forschungsforum Gender Ringvorlesung des Essener Kollegs für Geschlechterforschung
In einer interdisziplinären wöchentlichen Ringvorlesung stellen Mitglieder und KooperationspartnerInnen des Essener Kollegs ihre Forschungsergebnisse im Bereich der Gender-Forschung vor und eröffnen Einblick in die zentralen Arbeitsschwerpunkte des Kollegs. Die Bandbreite der Themen ermöglicht einen Einblick in aktuelle Fragestellungen der Geschlechterforschung...
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Jetzt Lernplan erstellenIn einer interdisziplinären wöchentlichen Ringvorlesung stellen Mitglieder und KooperationspartnerInnen des Essener Kollegs ihre Forschungsergebnisse im Bereich der Gender-Forschung vor und eröffnen Einblick in die zentralen Arbeitsschwerpunkte des Kollegs. Die Bandbreite der Themen ermöglicht einen Einblick in aktuelle Fragestellungen der Geschlechterforschung und lädt dazu ein, mit Vortragenden aus unterschiedlichen Fachbereichen in Kontakt zu treten.
Interdisziplinäre Fragestellungen und Forschungen haben am Essener Kolleg für Geschlechterforschung eine lange Tradition. Seit 1998 initiiert, koordiniert und betreibt das Essener Kolleg für Geschlechterforschung (EKfG) disziplinäre und interdisziplinäre Geschlechterforschung unter Beteiligung aller Fachbereiche, die auf dem Gebiet der Geschlechterforschung aktiv sind oder werden wollen. Hier forschen Vertreterinnen und Vertreter der Ingenieur-, Natur- und Medizinwissenschaften gemeinsam mit ihren Kollegen und Kolleginnen aus den Geistes- und Sozialwissenschaften (Soziologie, Geschichte und Pädagogik). Geschlechterforschung untersucht das Verhältnis von Männern und Frauen, von weiblich und männlich, in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen wie z.B. Recht, Arbeit, Naturwissenschaft, Medizin, in Institutionen und Organisationen, in Bildung, Medien und Politik. Dabei untersucht Gender-Forschung nicht nur Frauen und Männer, sondern beschreibt und analysiert zugleich Unterschiede und Gemeinsamkeiten, um daraus konkrete Empfehlungen für die Praxis ableiten zu können. Die Forschung ist sich auch bewusst, dass unser soziales Geschlecht, die Kategorie Gender, nicht als eine alle wesentlichen Gesichtspunkte umfassende Kategorie zu verstehen ist, sondern, dass sie verwoben ist mit anderen Merkmalen, die uns von anderen Menschen unterscheiden wie ethnische Herkunft, Klassen- oder Schichtzugehörigkeit oder Alter.
Welche Forschungsinteressen und Forschungsvorhaben aktuell in verschiedenen Fachbereichen bearbeitet werden und welchen vielgestaltigen, konkreten Beitrag sie zur wissenschaftlichen Diskussion und ihrer Weiterentwicklung in der Forschung leisten, ist Thema der neuen öffentlichen Vorlesungsreihe des EKfG im Sommersemester 2011.
Essener Kolleg für Geschlechterforschung
Universität Duisburg-Essen
SS 2011
alle Studiengänge, alle Studiengänge/Studienfächer
M.A.
Unger Linda Ruth M.A