Uni-Düsseldorf
14. März 2017Vorlesung Praktikum V Modul 416 Transkriptionskontrolle in Vertebraten früher 3136
Lernergebnisse: In dem Modul sollen die Grundlagen der Transkriptionskontrolle in Vertebraten sowie eine Auswahl experimenteller Techniken erarbeitet werden. Ziel ist es den Teilnehmern sowohl theoretisches und praktisches Grundlagenwissen auf diesem Gebiet, als auch experimentelles, forschungsorientiertes Arbeiten zu vermitteln. Durch die...
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In dem Modul sollen die Grundlagen der Transkriptionskontrolle in Vertebraten sowie eine Auswahl experimenteller Techniken erarbeitet werden. Ziel ist es den Teilnehmern sowohl theoretisches und praktisches Grundlagenwissen auf diesem Gebiet, als auch experimentelles, forschungsorientiertes Arbeiten zu vermitteln. Durch die geringe Teilnehmerzahl ist eine intensive Betreuung gewährleistet.
Inhalte:
Die Expression spezifischer Gene nimmt eine zentrale Rolle in der Ausprägung zellulärer Eigenschaften und der Reaktion von Zellen auf externe Signale ein. Sie wird zu einem Großteil auf Ebene der Transkription reguliert. In diesem Modul werden grundlegende Mechanismen der Transkriptionsregulation in Vertebraten besprochen und entsprechende Versuche mit state-of-the-art Methoden durchgeführt. Das Praktikum wird begleitet von einer täglich stattfindenden, ca. 90 minütigen Vorlesung, in welcher zum Einen der theoretische Hintergrund (regulatorische DNA-Sequenzen: Promotoren, Enhancer, Transkriptionsfaktoren: Aufbau, Regulation, Signaltransduktion von der Zelloberfläche zum Zellkern, Chromatinstruktur) und zum Anderen Techniken zur Analyse transkriptionsregulatorischer Prozesse in Vertebraten und der daran beteiligten Moleküle besprochen werden. Im praktischen Teil, der in Zweiergruppen durchgeführt wird, wird ein Ausschnitt aus dem theoretisch abgehandelten Methodenspektrum vermittelt. Während einer Woche wird die Funktion von Transkriptionsfaktoren mit Hilfe von Transfektionen von Reporterkonstrukten in eine Säugerzellinie und nachfolgender Analyse der Expression des Reportergens in einem enzymatischen Assay nachgewiesen. Im zweiten Abschnitt wird die Translokation eines Transkriptionsfaktors, der durch einen externen Stimulus aktiviert wird, vom Cytoplasma in den Zellkern durch Fluoreszenzmikroskopie untersucht. Parallel dazu wird das Protein biochemisch nach Fraktionierung eines Zelllysats in cytoplasmatischen und nukleären Anteil in einem Western blot nachgewiesen. Zudem muss jede(r) Teilnehmer(in) einen Teilaspekt des Themengebietes in einem Seminarvortrag (Powerpoint-Präsentation) anhand von Literatur, die vom Lehrpersonal rechtzeitig vor Modulbeginn ausgegeben wird, vorstellen.
Haendeler, Judith , Univ.Prof.Dr.
Grundkenntnisse zu Protein- und DNA-Struktur, Transkription und Translation werden vorausgesetzt. Zudem müssen alle Module der Grundphase des entsprechenden Studiengangs ERFOLGREICH absolviert sein.
Voraussetzung für die Vergabe der Leistungspunkte für dieses Modul sind die regelmässige und aktive Teilnahme am Praktikum, die rechtzeitige Abgabe eines Protokolls, das den Anforderungen einer wissenschaftlichen Dokumentation genügt, das Halten des Seminarvortrags und das Bestehen der Abschlussprüfung zum Kompetenzbereich Wissen.
Der Leistungsnachweis beinhaltet eine mündliche Abschlussprüfung, die Anfertigung eines Protokolls sowie den Seminarvortrag. Alle 3 Komponenten gehen nach folgendem Schlüssel in die Gesamtbenotung ein:
1. Kompetenzbereich Wissen (50%): mündliche Abschlussprüfung über die Inhalte der Vorlesung und des Praktikums
2. Kompetenzbereich Dokumentation (25%): Protokoll mit Auswertung und Diskussion der durchgeführten Experimente
3. Kompetenzbereich Präsentation (25%): Ausarbeiten und Halten eines Seminarvortrags
Universität Düsseldorf
WiSe 2015/16
Priv.-Doz. Dr.
Altschmied Joachim Priv Doz