Lerneraktivierung im Unterricht - Grundlagen, Konzepte, Methoden, Praxis - A. Seminarablauf (12-14 Seminarsitzungen) Im Sinne einer halboffenen Planung wird durch die erste und zweite Sitzung der strukturelle und konzeptuelle Rahmen vorgegeben und mit der letzten Sitzung abgeschlossen. Die -Zwischensitzungen- möchte...
Was lernst du wirklich?
In diesem Seminar lernst du, wie du Schülerinnen und Schüler aktiv in den Unterricht einbeziehen kannst. Du beschäftigst dich mit verschiedenen Konzepten und Methoden der Lerneraktivierung, planst eigene Unterrichtseinheiten und präsentierst diese kritisch. Dabei wendest du die gelernten aktivierenden Methoden direkt selbst an, um einen "pädagogischen Doppeldecker" zu gestalten.
Das wirst du lernen
Du verstehst die Grundlagen und Konzepte der Lerneraktivierung im Unterricht.
Du kannst verschiedene aktivierende Methoden kritisch analysieren und bewerten.
Du entwickelst eigene, theoriebasierte und praxisrelevante Unterrichtskonzepte.
Du lernst, wie du aktivierende Methoden selbst in Präsentationen einsetzt und gestaltest.
Du kannst fachspezifische Beispiele für Lerneraktivierung entwerfen und begründen.
Du verbesserst deine Präsentations- und Reflexionsfähigkeiten im pädagogischen Kontext.
Passende Berufsfelder
Lehramt (alle Schulformen)Erwachsenenbildung und WeiterbildungBildungsmanagement und -entwicklungPädagogische BeratungHochschuldidaktik
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Wir helfen dir, diesen Kurs optimal vorzubereiten — mit einem individuellen Lernplan, Tipps und passenden Ressourcen.
Lerneraktivierung im Unterricht
- Grundlagen, Konzepte, Methoden, Praxis -
A. Seminarablauf (12-14 Seminarsitzungen)
Im Sinne einer halboffenen Planung wird durch die erste und zweite Sitzung der strukturelle und konzeptuelle Rahmen vorgegeben und mit der letzten Sitzung abgeschlossen. Die -Zwischensitzungen- möchte ich in der ersten Seminarsitzung mit Ihnen gemeinsam planen. Hier sollen -schüleraktivierende Konzepte- von Ihnen Theorie fundiert und auf die Praxis bezogen kritisch vorgestellt werden (ein Themen pro Sitzung mit anschließender Reflexion, Übung). Kommen Sie deshalb mit mehreren eigenen und konkreten Themenvorschlägen in die erste Seminarsitzung. Und seien Sie bitte verhandlungsbereit! Denkbar ist es, dass Sie Ihr Fach, Ihre Kenntnisse und Ihre Erfahrungen für einen Themenvorschlag nutzen (z.B. Szenische Interpretation im Deutschunterricht am Bsp. von …; Optische Experimente in der SI; Medien und Schüleraktivierung; …). Mögliche Themen entnehmen Sie bitte der Literaturliste unter Punkt C.
B. Scheinerwerb
Vor allem im Bereich der obigen Vorstellung und kritischen Analyse von Modellen und Konzepten der Schüleraktivierung (-Zwischensitzungen-) können 2CP-Scheine im Seminar erworben werden.
Folgende Strukturelemente sind sinnvoll:
• Vorstellung des Konzepts in seinen Grundzügen;
• Lerntheoretische Fundierung mit Blick auf Schüleraktivierung;
• Darstellung von (fach-)unterrichtsbezogenen Beispielen mit konkreter, kritischer Analyse.
Ihre -Präsentation- sollte nicht nur als Referat mit Medieneinsatz gestaltet sein, sondern selbst auch (zumindestens teilweise) aktivierende Methoden nutzen (-Pädagogischer Doppeldecker-). Ein Thesenpapier gilt es zudem zu verfassen (vgl. Infoblatt).
Gesamtzeit je Präsentation: max. 45 Minuten.
Bitte stimmen Sie Ihre Gestaltung der Seminarstunde vorher mit mir ab und senden Sie mir spätestens 2 Werktage nach dem Seminar alle Materialien (PPT, Thesenpapier) per Mail zu - ggfs. überarbeitet. Diese werden dann an alle TN verteilt.
Bei sehr hoher Teilnehmerzahl (und nur dann):
• Erstellung eines individuellen Lernportfolios. Nur möglich bei sehr hoher Teilnehmerzahl
Folgende Elemente sollte das Portfolio enthalten (5-6 Seiten):
• Deckblatt: Seminartitel, Semester, Name, vollständige Kontaktadresse mit Mail, Matrikelnummer
• Erster Teil: Lernkontext: Mindmap oder Begriffsnetz zum Seminarthema (1 Seite, computergestützte Erstellung))
• Zweiter Teil: Exemplarische Darstellung eines Sitzungsthemas (1,5 - 2 Seiten)
• Dritter Teil: Reflexion zum Seminarinhalt: Welchen Lernzuwachs habe ich? Was kann ich schon, was ist neu für mich? Was müsste ich lernen nun lernen? … (1,5 Seiten)
• Vierter Teil: Fazit: Formulieren Sie ein persönliches Fazit z.B. zur Rolle des Lehrer mit Blick auf das Seminarthema. (1 Seite)
Für den Erweb von 4CP muss eine Hausarbeit (ca. 20 Seiten) mit einer wissenschaftlichen Fragestellung zu einem zu vereinbarenden Thema unter Einbezug von über das Seminar hinausgehender, aktueller Fachliteratur geschrieben werden. Gerne können hier eigene Ideen als Vorschlag eingebracht und zu einem Hausarbeitsthema (im Gespräch mit mir) entwickelt werden. Ich empfehle Ihnen aufgrund meiner Erfahrungen in der Vergangenheit, Ihre Arbeit vor der Abgabe kritisch auf Zitier- und Quellengenauigkeit sowie die zielgerichtete Bearbeitung der wissenschaftlichen Fragestellung zu überprüfen. (Mein Tipp: Frank Grätz. Wie verfasst man wissenschaftliche Arbeiten? Ein Leitfaden für das Studium … Mannheim 2006 oder neuer)
Mögliche Themenideen:
• Das schüleraktivierende Unterrichtsgespräch
• Das kooperative Lernen: Schüleraktivierung at it‘s best?
• Szenisches Interpretieren: Chancen und Risiken
• Schüleraktivierung als Handlungsorientiertes Lernen
• Schüleraktivierung aus systemisch-konstruktivistischer Sicht
• Der integrierte Frontalunterricht nach Gudjons: Eine Lösung für Gymnasien?
• Die Bedeutung der Gestaltung von Lernumgebungen für den Weg vom Wissen zum Handeln
• Historische Aspekte einer Schüleraktivierung: z.B. Hugo Gaudigs Arbeitsschule, J.A. Comenius‘ Didactica Magna
• Schüleraktivierung und Leistungsbeurteilung
• Wandel der Lernkultur: Von der Erzeugungs- zur Ermöglichungsstruktur
• Hintergrundkonzepte untersuchen: Humanistische Pädagogik/ Bildungsökonomischer Ansatz/ Systemisch-konstruktivistische Didaktik/ …
• … (zu vereinbaren)
Versandadresse für Hausarbeiten, Portfolios: Olaf Albert , An der Vogelwarte 34, 57368 Lennestadt
Alle schriftlichen Arbeiten werden zeitnah bitte auch an mich in bearbeitbarer digitaler Form (z.B.: .doc, .odf, txt, ppt, .odp) per Mail ersandt: Hausarbeiten, Thesenpapiere, Literaturlisten, Präsentationen etc.
• Mögliche Themen mit Literatur
Das Literaturverzeichnis wird im Verlaufe des Seminar gemeinsam und bezogen auf die vereinbarten Themen weiterentwickelt.
A. Schüleraktivierung, allgemein
• Arnold, Rolf/Schüßler, Ingeborg. Wandel der Lernkulturen. Ideen und Bausteine für ein lebendiges Lernen. Darmstadt 1998
• Mühlhausen, Ulf. Schüleraktivierung im Unterricht. Hohengehren 2008 (im Folgenden: Mühlhausen 2008)
• Meyer Hilbert. Unterrichtsmethoden (2 Bd.). Frankfurt 1987
• Meyer, Hilbert. Was ist guter Unterricht? Berlin 2004 (2. Aufl.)
• Lefrancois, Guy R. Psychologie des Lernens. Berlin 2008 (4.Aufl.)
- 1 und 2 sind zur Anschaffung empfohlen -
B. Themen
Handlungsorientierung und Produktionsorientierung
Gudjons, Herbert. Handlungsorientiert lehren und lernen: Schüleraktivierung. Selbsttätigkeit. Projektarbeit. Bad Heilbrunn 2008 (7.Aufl.)
Haas, Gerhard. Handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht: Theorie und Praxis eines anderen Literaturunterrichts. Seelze 1997
Waldmann. Produktiver Umgang mit Literatur im Unterricht. Grundriss einer produktiven Hermeneutik. Theorie - Didaktik - Verfahren - Modelle. Baltmannsweiler 2007 (7.Aufl.)
Mühlhausen 2008
Kooperatives Lernen
Brüning, Ludger/ Saum, Tobias. Erfolgreich unterrichten durch kooperatives Lernen. Strategien zur Schüleraktivierung (2 Bd.). Essen 2009 (5.Aufl.)
Klipperts Haus des Lernens/EVA
Klippert, Heinz. Eigenverantwortliches Arbeiten und Lernen (EVA): Bausteine für den Fachuntericht. Weinheim 2007 (5.Aufl.)
Klippert, Heinz. Kommunikationstraining. Weinheim 2010
Klippert, Heinz. Teamentwicklung im Klassenraum. Weinheim 2010
Klippert, Heinz. Methodentraining.Weinheim 2010
Klippert, Heinz. Eigenverantwortung lehren und lernen. Schüleraktivierung und Kompetenzvermittlung im Schulalltag. IN: Schulmagazin 5 bis 10, 77 (2009) 2, S. 5-12.
Internetseite von Heinz Klippert mit Materialien, Aufsätzen und Videos: http://haus-des-lernens.tsn.at /
Der Frontalunterricht - der integrative Frontalunterricht (H. Gudjons)
Gudjons, Herbert. Frontalunterricht - neu entdeckt. Stuttgart 2007 (2.Aufl.)
WELL - Wechselseitiges Lehren und Lernen nach Diethelm Wahl
Wahl, Diethelm. Lernumgebungen erfolgreich gestalten. Vom trägen Wissen zum kompetenten Handeln. Bad Heilbrunn 2006 (2. Aufl.)
Szenisches Spiel
Scheller, Ingo. Szenische Interpretation: Theorie und Praxis eines handlungs- und erfahrungsbezogenen Literaturunterrichts in der Sekundarstufe I und II
Scheller, Ingo. Szenisches Spiel. Handbuch für die pädagogische Praxis. Berlin 1998
Mühlhausen 2008
Schüleraktivierendes Unterichtsgespräch - Geht das?
Thiele, Hartmut. Trainingsprogramm Gesprächsführung im Unterricht. Bad Heilbrunn 1982
Mühlhausen 2008
Bittner, Stefan. Das Unterrichtsgespräch. Formen und Verfahren des dialogischen Lehren und Lernens. Bad Heilbrunn 2006.
Systemisch-konstruktivistische Methoden/Konzepte (z.B. Kersten Reich, Rolf Arnold)
Arnold, Rolf. Ich lerne, also bin ich: Eine systemisch-konstruktivistische Didaktik. Heidelberg 2007
Arnold, Rolf/Gomez Tutor, Claudia. Grundlinien einer Ermöglichungsdidaktik. Bildung ermöglichen - Vielfalt gestalten. Augsburg 2007
Arnold, Rolf/ Arnold-Haecky, Beatrice. Der Eid des Sisyphos. Eine Einführung in die systemische Pädagogik.
Reich, Kersten. Konstruktivistische Didaktik. Lehr- und Studienbuch mit Methodenpool. Weinheim, Basel 2008 (4. Aufl.)
Siebert, Horst. Pädagogischer Konstruktivismus: Lernzentrierte Pädagogik in Schule und Erwachsenenbildung. Neuwied/Kriftel 2005 (3. Aufl.)
Voß, Reinhard. Unterricht aus konstruktivistischer Sicht: Die Welten in den Köpfen der Kinder. Weinheim, Basel 2005 (2. Auflage)
Projektlernen/ Projektmethode
Frey, Karl/Schäfer, Ulrich/Knoll, Michael. Die Projektmethode. Der Weg zum bildenden Tun. 2010 (11.Aufl.)
Bastian, Johannes/ Gudjons, Herbert/Schnack, Jochen. Theorie des Projektunterrichts. Hamburg 2009 (3. Aufl.)
Bastian, Johannes/ Gudjons, Herbert. Das Projektbuch II. Über die Projektwoche hinaus - Projektlernen im Fachuterricht. Hamburg 1998 (4.Aufl.)
Die Moderationsmethode
Gudjons, Herbert. Die Moderationsmethode in Schule und Unterricht. Hamburg 1998
Seifert, Josef W. Visualisieren, präsentieren, moderieren. Offenbach 2009 (23.Aufl.)
Stationenlernen/ Lernzirkel
Stöhr, Melanie. Arbeiten mit Lernzirkeln: Stationenlernen - eine handlungsorientierte Unterrichtsmethode. Saarbrücken 2010
Hegele, Irmintraut [Hg.]. Lernziel: Stationenarbeit. Weinheim/Basel 1999 (4. Aufl.)
Bauer, Roland. Lernen an Stationen in der Grundschule. Berlin 2009
Bauer, Roland. Lernen an Stationen in der Sekundarstufe I. Berlin 1997
Mühlhausen 2008
Werkstattunterricht (Schwerpunkt: Grundschule und Erprobungsstufe)
Weber, Anders/ Hunziger, Karin. Was ist Werkstattunterricht? Mühlheim an der Ruhr 1998
Darboven, Sebastian. Werkstattunterricht in der Grundschule. Mühlheim an der Ruhr 2011
Bunggardt, Christiane et al. Lernwerkstatt Zwergenalarm: Drei Lernwerkstätten für den Schulanfang. Kempen 2011.
Zukunftswerkstatt/ Szenario-Didaktik (-Szenariendidaktik- im Fremdsprachenunterricht)
Piepho, Hans-Eberhard. Lerneraktivierung im Fremdsprachenunterricht: Szenarien in Theorie und Praxis. Braunschweig 2003
Albers, Olaf et al. Zukunftswerkstatt und Szenario-Technik. Weinheim/Basel 1999
Mühlhausen 2008
Schülerexperimente
Mühlhausen 2008 (naturwissenschaftlicher Unterricht)
Lernen durch Lehren (Jean Pol Martin/Joachim Grzega)
Martin, Jean-Pol. Lernen durch Lehren (LdL). IN: Die Schulleitung - Zeitschrift für pädagogische Führung und Fortbildung in Bayern. Heft 4 (2002): 3-9.
Martin, Jean Pol. Lernen durch Lehren: ein modernes Unterrichtskonzept. In: Schulverwaltung Bayern, Carl Link / Deutscher Kommunal-Verlag, 23. Jahrgang, März 2000, Nr. 3, S. 105-110.
Jean-Pol Martin. Das Projekt 'Lernen durch Lehren' - fachdidaktische Forschung im Spannungsfeld von Theorie und selbsterlebter Praxis. In: Liedtke, M. (Hg.): Gymnasium: neue Formen des Unterrichts und der Erziehung. Bad Heilbrunn/Obb. 1998: Klinkhardt, S. 151-166.
Grundlagen der Motivationspsychologie
Deci, E./Ryan, R. Die Selbstbestimmungstheorie der Motivation und ihre Bedeutung für die Pädagogik. IN: Zeitschrift für Pädagogik, Heft 2/1993 (39. Jhg.). Lernmotivation - Ästhetische Bildung - Waldorfschulen in der Diskussion, S. 224-238.
Rustemeyer, Ruth. Einführung in die Unterrichtspsychologie. Darmstadt 2007
Weißbrodt, W. Lernmotivation. IN: Bovet, G./ Huwendiek, V. [Hrsg.]: Leitfaden Schulpraxis. Berlin 2006, S. 272-292
Lefrancois, Guy R. Psychologie des Lernens. Belin 2008 (4.Aufl.) -> Kapitel 10 -Motivation-
Arbeitshinweise:
• Die obige Liste enthält nur ausgewählte Monographien zum Thema. Für Ihre Präsentation reicht es oft aus wesentliche Kapitel zu bearbeiten.
• Die obigen Autoren haben auch Aufsätze zum jeweiligen Thema veröffentlicht. Diese können Sie in den Zeitschriftenkatalogen der UB recherchieren.
• Die obigen Bücher sind (weitgehend) in der UB erhältlich. Viele können auch für wenige Euro gebraucht bei amazon.de oder zvab.de gekauft werden.
• Selbstverständlich können Sie auch weitere und andere Literatur zu einem Thema nutzen. Bitte sehen Sie davon ab -nicht quellensichere Internet-Texte-zu nutzen.
•
Literatur
• Grundlagenliteratur:
Aktuelle Monografie zum Themenbereich Lernprozess/Lernpsychologie mit dem Fokus -Was verstehen wir unter Lernen?- (z.B. Lefrancois, Guy R. Psychologie des Lernens. Berlin 2008 (4.Aufl.))
Bemerkung: Hier können Sie auch ein andere Monographie oder einen Aufsatz eigenständig wählen. Entscheidend ist, dass Sie Lernen als einen aktiven, selbstgesteuerten und konstruktiven Prozess des Individuums vor dem Hintergrund eines Lernkulturwandels erläutern können.
1. Meyer, Hilbert. Was ist guter Unterricht? Berlin 2004 (192 Seiten)
2. Meyer, Hilbert. Unterrichtsmethoden II: Praxisband. Frankfurt/.M. 1987 (hier: S. 1-120, Kapitel 1-8 und S. 396-428, Kapitel 15/ ca. 152 Seiten)
3. Arnold, Rolf/Schüßler, Ingeborg. Wandel der Lernkulturen. Ideen und Bausteine für ein lebendiges Lernen. Darmstadt 1998 (252 Seiten)
4. Mühlhausen, Ulf. Schüleraktivierung im Schulalltag .1 Ungewöhnliche Unterrichtsmethoden in der Sekundarstufe . Hohengehren 2008 (190 Seiten)
• Mögliche Themen mit Literatur
Das Literaturverzeichnis wird im Verlaufe des Seminar gemeinsam und bezogen auf die vereinbarten Themen weiterentwickelt.
A. Schüleraktivierung, allgemein
• Arnold, Rolf/Schüßler, Ingeborg. Wandel der Lernkulturen. Ideen und Bausteine für ein lebendiges Lernen. Darmstadt 1998
• Mühlhausen, Ulf. Schüleraktivierung im Unterricht. Hohengehren 2008 (im Folgenden: Mühlhausen 2008)
• Meyer Hilbert. Unterrichtsmethoden (2 Bd.). Frankfurt 1987
• Meyer, Hilbert. Was ist guter Unterricht? Berlin 2004 (2. Aufl.)
• Lefrancois, Guy R. Psychologie des Lernens. Berlin 2008 (4.Aufl.)
- 1 und 2 sind zur Anschaffung empfohlen -
B. Themen
Handlungsorientierung und Produktionsorientierung
Gudjons, Herbert. Handlungsorientiert lehren und lernen: Schüleraktivierung. Selbsttätigkeit. Projektarbeit. Bad Heilbrunn 2008 (7.Aufl.)
Haas, Gerhard. Handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht: Theorie und Praxis eines anderen Literaturunterrichts. Seelze 1997
Waldmann. Produktiver Umgang mit Literatur im Unterricht. Grundriss einer produktiven Hermeneutik. Theorie - Didaktik - Verfahren - Modelle. Baltmannsweiler 2007 (7.Aufl.)
Mühlhausen 2008
Kooperatives Lernen
Brüning, Ludger/ Saum, Tobias. Erfolgreich unterrichten durch kooperatives Lernen. Strategien zur Schüleraktivierung (2 Bd.). Essen 2009 (5.Aufl.)
Klipperts Haus des Lernens/EVA
Klippert, Heinz. Eigenverantwortliches Arbeiten und Lernen (EVA): Bausteine für den Fachuntericht. Weinheim 2007 (5.Aufl.)
Klippert, Heinz. Kommunikationstraining. Weinheim 2010
Klippert, Heinz. Teamentwicklung im Klassenraum. Weinheim 2010
Klippert, Heinz. Methodentraining.Weinheim 2010
Klippert, Heinz. Eigenverantwortung lehren und lernen. Schüleraktivierung und Kompetenzvermittlung im Schulalltag. IN: Schulmagazin 5 bis 10, 77 (2009) 2, S. 5-12.
Internetseite von Heinz Klippert mit Materialien, Aufsätzen und Videos: http://haus-des-lernens.tsn.at /
Der Frontalunterricht - der integrative Frontalunterricht (H. Gudjons)
Gudjons, Herbert. Frontalunterricht - neu entdeckt. Stuttgart 2007 (2.Aufl.)
WELL - Wechselseitiges Lehren und Lernen nach Diethelm Wahl
Wahl, Diethelm. Lernumgebungen erfolgreich gestalten. Vom trägen Wissen zum kompetenten Handeln. Bad Heilbrunn 2006 (2. Aufl.)
Szenisches Spiel
Scheller, Ingo. Szenische Interpretation: Theorie und Praxis eines handlungs- und erfahrungsbezogenen Literaturunterrichts in der Sekundarstufe I und II
Scheller, Ingo. Szenisches Spiel. Handbuch für die pädagogische Praxis. Berlin 1998
Mühlhausen 2008
Schüleraktivierendes Unterichtsgespräch - Geht das?
Thiele, Hartmut. Trainingsprogramm Gesprächsführung im Unterricht. Bad Heilbrunn 1982
Mühlhausen 2008
Bittner, Stefan. Das Unterrichtsgespräch. Formen und Verfahren des dialogischen Lehren und Lernens. Bad Heilbrunn 2006.
Systemisch-konstruktivistische Methoden/Konzepte (z.B. Kersten Reich, Rolf Arnold)
Arnold, Rolf. Ich lerne, also bin ich: Eine systemisch-konstruktivistische Didaktik. Heidelberg 2007
Arnold, Rolf/Gomez Tutor, Claudia. Grundlinien einer Ermöglichungsdidaktik. Bildung ermöglichen - Vielfalt gestalten. Augsburg 2007
Arnold, Rolf/ Arnold-Haecky, Beatrice. Der Eid des Sisyphos. Eine Einführung in die systemische Pädagogik.
Reich, Kersten. Konstruktivistische Didaktik. Lehr- und Studienbuch mit Methodenpool. Weinheim, Basel 2008 (4. Aufl.)
Siebert, Horst. Pädagogischer Konstruktivismus: Lernzentrierte Pädagogik in Schule und Erwachsenenbildung. Neuwied/Kriftel 2005 (3. Aufl.)
Voß, Reinhard. Unterricht aus konstruktivistischer Sicht: Die Welten in den Köpfen der Kinder. Weinheim, Basel 2005 (2. Auflage)
Projektlernen/ Projektmethode
Frey, Karl/Schäfer, Ulrich/Knoll, Michael. Die Projektmethode. Der Weg zum bildenden Tun. 2010 (11.Aufl.)
Bastian, Johannes/ Gudjons, Herbert/Schnack, Jochen. Theorie des Projektunterrichts. Hamburg 2009 (3. Aufl.)
Bastian, Johannes/ Gudjons, Herbert. Das Projektbuch II. Über die Projektwoche hinaus - Projektlernen im Fachuterricht. Hamburg 1998 (4.Aufl.)
Die Moderationsmethode
Gudjons, Herbert. Die Moderationsmethode in Schule und Unterricht. Hamburg 1998
Seifert, Josef W. Visualisieren, präsentieren, moderieren. Offenbach 2009 (23.Aufl.)
Stationenlernen/ Lernzirkel
Stöhr, Melanie. Arbeiten mit Lernzirkeln: Stationenlernen - eine handlungsorientierte Unterrichtsmethode. Saarbrücken 2010
Hegele, Irmintraut [Hg.]. Lernziel: Stationenarbeit. Weinheim/Basel 1999 (4. Aufl.)
Bauer, Roland. Lernen an Stationen in der Grundschule. Berlin 2009
Bauer, Roland. Lernen an Stationen in der Sekundarstufe I. Berlin 1997
Mühlhausen 2008
Werkstattunterricht (Schwerpunkt: Grundschule und Erprobungsstufe)
Weber, Anders/ Hunziger, Karin. Was ist Werkstattunterricht? Mühlheim an der Ruhr 1998
Darboven, Sebastian. Werkstattunterricht in der Grundschule. Mühlheim an der Ruhr 2011
Bunggardt, Christiane et al. Lernwerkstatt Zwergenalarm: Drei Lernwerkstätten für den Schulanfang. Kempen 2011.
Zukunftswerkstatt/ Szenario-Didaktik (-Szenariendidaktik- im Fremdsprachenunterricht)
Piepho, Hans-Eberhard. Lerneraktivierung im Fremdsprachenunterricht: Szenarien in Theorie und Praxis. Braunschweig 2003
Albers, Olaf et al. Zukunftswerkstatt und Szenario-Technik. Weinheim/Basel 1999
Mühlhausen 2008
Schülerexperimente
Mühlhausen 2008 (naturwissenschaftlicher Unterricht)
Lernen durch Lehren (Jean Pol Martin/Joachim Grzega)
Martin, Jean-Pol. Lernen durch Lehren (LdL). IN: Die Schulleitung - Zeitschrift für pädagogische Führung und Fortbildung in Bayern. Heft 4 (2002): 3-9.
Martin, Jean Pol. Lernen durch Lehren: ein modernes Unterrichtskonzept. In: Schulverwaltung Bayern, Carl Link / Deutscher Kommunal-Verlag, 23. Jahrgang, März 2000, Nr. 3, S. 105-110.
Jean-Pol Martin. Das Projekt 'Lernen durch Lehren' - fachdidaktische Forschung im Spannungsfeld von Theorie und selbsterlebter Praxis. In: Liedtke, M. (Hg.): Gymnasium: neue Formen des Unterrichts und der Erziehung. Bad Heilbrunn/Obb. 1998: Klinkhardt, S. 151-166.
Grundlagen der Motivationspsychologie
Deci, E./Ryan, R. Die Selbstbestimmungstheorie der Motivation und ihre Bedeutung für die Pädagogik. IN: Zeitschrift für Pädagogik, Heft 2/1993 (39. Jhg.). Lernmotivation - Ästhetische Bildung - Waldorfschulen in der Diskussion, S. 224-238.
Rustemeyer, Ruth. Einführung in die Unterrichtspsychologie. Darmstadt 2007
Weißbrodt, W. Lernmotivation. IN: Bovet, G./ Huwendiek, V. [Hrsg.]: Leitfaden Schulpraxis. Berlin 2006, S. 272-292
Lefrancois, Guy R. Psychologie des Lernens. Belin 2008 (4.Aufl.) -> Kapitel 10 -Motivation-
Arbeitshinweise:
• Die obige Liste enthält nur ausgewählte Monographien zum Thema. Für Ihre Präsentation reicht es oft aus wesentliche Kapitel zu bearbeiten.
• Die obigen Autoren haben auch Aufsätze zum jeweiligen Thema veröffentlicht. Diese können Sie in den Zeitschriftenkatalogen der UB recherchieren.
• Die obigen Bücher sind (weitgehend) in der UB erhältlich. Viele können auch für wenige Euro gebraucht bei amazon.de oder zvab.de gekauft werden.
• Selbstverständlich können Sie auch weitere und andere Literatur zu einem Thema nutzen. Bitte sehen Sie davon ab -nicht quellensichere Internet-Texte-zu nutzen.
•
Bemerkung
• Grundlagenliteratur:
Aktuelle Monografie zum Themenbereich Lernprozess/Lernpsychologie mit dem Fokus -Was verstehen wir unter Lernen?- (z.B. Lefrancois, Guy R. Psychologie des Lernens. Berlin 2008 (4.Aufl.))
Bemerkung: Hier können Sie auch ein andere Monographie oder einen Aufsatz eigenständig wählen. Entscheidend ist, dass Sie Lernen als einen aktiven, selbstgesteuerten und konstruktiven Prozess des Individuums vor dem Hintergrund eines Lernkulturwandels erläutern können.
1. Meyer, Hilbert. Was ist guter Unterricht? Berlin 2004 (192 Seiten)
2. Meyer, Hilbert. Unterrichtsmethoden II: Praxisband. Frankfurt/.M. 1987 (hier: S. 1-120, Kapitel 1-8 und S. 396-428, Kapitel 15/ ca. 152 Seiten)
3. Arnold, Rolf/Schüßler, Ingeborg. Wandel der Lernkulturen. Ideen und Bausteine für ein lebendiges Lernen. Darmstadt 1998 (252 Seiten)
4. Mühlhausen, Ulf. Schüleraktivierung im Schulalltag .1 Ungewöhnliche Unterrichtsmethoden in der Sekundarstufe . Hohengehren 2008 (190 Seiten)
• Mögliche Themen mit Literatur
Das Literaturverzeichnis wird im Verlaufe des Seminar gemeinsam und bezogen auf die vereinbarten Themen weiterentwickelt.
A. Schüleraktivierung, allgemein
• Arnold, Rolf/Schüßler, Ingeborg. Wandel der Lernkulturen. Ideen und Bausteine für ein lebendiges Lernen. Darmstadt 1998
• Mühlhausen, Ulf. Schüleraktivierung im Unterricht. Hohengehren 2008 (im Folgenden: Mühlhausen 2008)
• Meyer Hilbert. Unterrichtsmethoden (2 Bd.). Frankfurt 1987
• Meyer, Hilbert. Was ist guter Unterricht? Berlin 2004 (2. Aufl.)
• Lefrancois, Guy R. Psychologie des Lernens. Berlin 2008 (4.Aufl.)
- 1 und 2 sind zur Anschaffung empfohlen -
B. Themen
Handlungsorientierung und Produktionsorientierung
Gudjons, Herbert. Handlungsorientiert lehren und lernen: Schüleraktivierung. Selbsttätigkeit. Projektarbeit. Bad Heilbrunn 2008 (7.Aufl.)
Haas, Gerhard. Handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht: Theorie und Praxis eines anderen Literaturunterrichts. Seelze 1997
Waldmann. Produktiver Umgang mit Literatur im Unterricht. Grundriss einer produktiven Hermeneutik. Theorie - Didaktik - Verfahren - Modelle. Baltmannsweiler 2007 (7.Aufl.)
Mühlhausen 2008
Kooperatives Lernen
Brüning, Ludger/ Saum, Tobias. Erfolgreich unterrichten durch kooperatives Lernen. Strategien zur Schüleraktivierung (2 Bd.). Essen 2009 (5.Aufl.)
Klipperts Haus des Lernens/EVA
Klippert, Heinz. Eigenverantwortliches Arbeiten und Lernen (EVA): Bausteine für den Fachuntericht. Weinheim 2007 (5.Aufl.)
Klippert, Heinz. Kommunikationstraining. Weinheim 2010
Klippert, Heinz. Teamentwicklung im Klassenraum. Weinheim 2010
Klippert, Heinz. Methodentraining.Weinheim 2010
Klippert, Heinz. Eigenverantwortung lehren und lernen. Schüleraktivierung und Kompetenzvermittlung im Schulalltag. IN: Schulmagazin 5 bis 10, 77 (2009) 2, S. 5-12.
Internetseite von Heinz Klippert mit Materialien, Aufsätzen und Videos: http://haus-des-lernens.tsn.at /
Der Frontalunterricht - der integrative Frontalunterricht (H. Gudjons)
Gudjons, Herbert. Frontalunterricht - neu entdeckt. Stuttgart 2007 (2.Aufl.)
WELL - Wechselseitiges Lehren und Lernen nach Diethelm Wahl
Wahl, Diethelm. Lernumgebungen erfolgreich gestalten. Vom trägen Wissen zum kompetenten Handeln. Bad Heilbrunn 2006 (2. Aufl.)
Szenisches Spiel
Scheller, Ingo. Szenische Interpretation: Theorie und Praxis eines handlungs- und erfahrungsbezogenen Literaturunterrichts in der Sekundarstufe I und II
Scheller, Ingo. Szenisches Spiel. Handbuch für die pädagogische Praxis. Berlin 1998
Mühlhausen 2008
Schüleraktivierendes Unterichtsgespräch - Geht das?
Thiele, Hartmut. Trainingsprogramm Gesprächsführung im Unterricht. Bad Heilbrunn 1982
Mühlhausen 2008
Bittner, Stefan. Das Unterrichtsgespräch. Formen und Verfahren des dialogischen Lehren und Lernens. Bad Heilbrunn 2006.
Systemisch-konstruktivistische Methoden/Konzepte (z.B. Kersten Reich, Rolf Arnold)
Arnold, Rolf. Ich lerne, also bin ich: Eine systemisch-konstruktivistische Didaktik. Heidelberg 2007
Arnold, Rolf/Gomez Tutor, Claudia. Grundlinien einer Ermöglichungsdidaktik. Bildung ermöglichen - Vielfalt gestalten. Augsburg 2007
Arnold, Rolf/ Arnold-Haecky, Beatrice. Der Eid des Sisyphos. Eine Einführung in die systemische Pädagogik.
Reich, Kersten. Konstruktivistische Didaktik. Lehr- und Studienbuch mit Methodenpool. Weinheim, Basel 2008 (4. Aufl.)
Siebert, Horst. Pädagogischer Konstruktivismus: Lernzentrierte Pädagogik in Schule und Erwachsenenbildung. Neuwied/Kriftel 2005 (3. Aufl.)
Voß, Reinhard. Unterricht aus konstruktivistischer Sicht: Die Welten in den Köpfen der Kinder. Weinheim, Basel 2005 (2. Auflage)
Projektlernen/ Projektmethode
Frey, Karl/Schäfer, Ulrich/Knoll, Michael. Die Projektmethode. Der Weg zum bildenden Tun. 2010 (11.Aufl.)
Bastian, Johannes/ Gudjons, Herbert/Schnack, Jochen. Theorie des Projektunterrichts. Hamburg 2009 (3. Aufl.)
Bastian, Johannes/ Gudjons, Herbert. Das Projektbuch II. Über die Projektwoche hinaus - Projektlernen im Fachuterricht. Hamburg 1998 (4.Aufl.)
Die Moderationsmethode
Gudjons, Herbert. Die Moderationsmethode in Schule und Unterricht. Hamburg 1998
Seifert, Josef W. Visualisieren, präsentieren, moderieren. Offenbach 2009 (23.Aufl.)
Stationenlernen/ Lernzirkel
Stöhr, Melanie. Arbeiten mit Lernzirkeln: Stationenlernen - eine handlungsorientierte Unterrichtsmethode. Saarbrücken 2010
Hegele, Irmintraut [Hg.]. Lernziel: Stationenarbeit. Weinheim/Basel 1999 (4. Aufl.)
Bauer, Roland. Lernen an Stationen in der Grundschule. Berlin 2009
Bauer, Roland. Lernen an Stationen in der Sekundarstufe I. Berlin 1997
Mühlhausen 2008
Werkstattunterricht (Schwerpunkt: Grundschule und Erprobungsstufe)
Weber, Anders/ Hunziger, Karin. Was ist Werkstattunterricht? Mühlheim an der Ruhr 1998
Darboven, Sebastian. Werkstattunterricht in der Grundschule. Mühlheim an der Ruhr 2011
Bunggardt, Christiane et al. Lernwerkstatt Zwergenalarm: Drei Lernwerkstätten für den Schulanfang. Kempen 2011.
Zukunftswerkstatt/ Szenario-Didaktik (-Szenariendidaktik- im Fremdsprachenunterricht)
Piepho, Hans-Eberhard. Lerneraktivierung im Fremdsprachenunterricht: Szenarien in Theorie und Praxis. Braunschweig 2003
Albers, Olaf et al. Zukunftswerkstatt und Szenario-Technik. Weinheim/Basel 1999
Mühlhausen 2008
Schülerexperimente
Mühlhausen 2008 (naturwissenschaftlicher Unterricht)
Lernen durch Lehren (Jean Pol Martin/Joachim Grzega)
Martin, Jean-Pol. Lernen durch Lehren (LdL). IN: Die Schulleitung - Zeitschrift für pädagogische Führung und Fortbildung in Bayern. Heft 4 (2002): 3-9.
Martin, Jean Pol. Lernen durch Lehren: ein modernes Unterrichtskonzept. In: Schulverwaltung Bayern, Carl Link / Deutscher Kommunal-Verlag, 23. Jahrgang, März 2000, Nr. 3, S. 105-110.
Jean-Pol Martin. Das Projekt 'Lernen durch Lehren' - fachdidaktische Forschung im Spannungsfeld von Theorie und selbsterlebter Praxis. In: Liedtke, M. (Hg.): Gymnasium: neue Formen des Unterrichts und der Erziehung. Bad Heilbrunn/Obb. 1998: Klinkhardt, S. 151-166.
Grundlagen der Motivationspsychologie
Deci, E./Ryan, R. Die Selbstbestimmungstheorie der Motivation und ihre Bedeutung für die Pädagogik. IN: Zeitschrift für Pädagogik, Heft 2/1993 (39. Jhg.). Lernmotivation - Ästhetische Bildung - Waldorfschulen in der Diskussion, S. 224-238.
Rustemeyer, Ruth. Einführung in die Unterrichtspsychologie. Darmstadt 2007
Weißbrodt, W. Lernmotivation. IN: Bovet, G./ Huwendiek, V. [Hrsg.]: Leitfaden Schulpraxis. Berlin 2006, S. 272-292
Lefrancois, Guy R. Psychologie des Lernens. Belin 2008 (4.Aufl.) -> Kapitel 10 -Motivation-
Arbeitshinweise:
• Die obige Liste enthält nur ausgewählte Monographien zum Thema. Für Ihre Präsentation reicht es oft aus wesentliche Kapitel zu bearbeiten.
• Die obigen Autoren haben auch Aufsätze zum jeweiligen Thema veröffentlicht. Diese können Sie in den Zeitschriftenkatalogen der UB recherchieren.
• Die obigen Bücher sind (weitgehend) in der UB erhältlich. Viele können auch für wenige Euro gebraucht bei amazon.de oder zvab.de gekauft werden.
• Selbstverständlich können Sie auch weitere und andere Literatur zu einem Thema nutzen. Bitte sehen Sie davon ab -nicht quellensichere Internet-Texte-zu nutzen.
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Bemerkung
Erziehungswissenschaft
B. Scheinerwerb
Scheinerwerb gemäß LPO 2003 (Staatsexamen)
Vor allem im Bereich der obigen Vorstellung und kritischen Analyse von Modellen und Konzepten der Schüleraktivierung (-Zwischensitzungen-) können 2CP-Scheine im Seminar erworben werden.
Folgende Strukturelemente sind sinnvoll:
• Vorstellung des Konzepts in seinen Grundzügen;
• Lerntheoretische Fundierung mit Blick auf Schüleraktivierung;
• Darstellung von (fach-)unterrichtsbezogenen Beispielen mit konkreter, kritischer Analyse.
Ihre -Präsentation- sollte nicht nur als Referat mit Medieneinsatz gestaltet sein, sondern selbst auch (zumindestens teilweise) aktivierende Methoden nutzen (-Pädagogischer Doppeldecker-). Ein Thesenpapier gilt es zudem zu verfassen (vgl. Infoblatt).
Gesamtzeit je Präsentation: max. 45 Minuten.
Bitte stimmen Sie Ihre Gestaltung der Seminarstunde vorher mit mir ab und senden Sie mir spätestens 2 Werktage nach dem Seminar alle Materialien (PPT, Thesenpapier) per Mail zu - ggfs. überarbeitet. Diese werden dann an alle TN verteilt.
Bei sehr hoher Teilnehmerzahl (und nur dann):
• Erstellung eines individuellen Lernportfolios. Nur möglich bei sehr hoher Teilnehmerzahl
Folgende Elemente sollte das Portfolio enthalten (5-6 Seiten):
• Deckblatt: Seminartitel, Semester, Name, vollständige Kontaktadresse mit Mail, Matrikelnummer
• Erster Teil: Lernkontext: Mindmap oder Begriffsnetz zum Seminarthema (1 Seite, computergestützte Erstellung))
• Zweiter Teil: Exemplarische Darstellung eines Sitzungsthemas (1,5 - 2 Seiten)
• Dritter Teil: Reflexion zum Seminarinhalt: Welchen Lernzuwachs habe ich? Was kann ich schon, was ist neu für mich? Was müsste ich lernen nun lernen? … (1,5 Seiten)
• Vierter Teil: Fazit: Formulieren Sie ein persönliches Fazit z.B. zur Rolle des Lehrer mit Blick auf das Seminarthema. (1 Seite)
Für den Erweb von 4CP muss eine Hausarbeit (ca. 20 Seiten) mit einer wissenschaftlichen Fragestellung zu einem zu vereinbarenden Thema unter Einbezug von über das Seminar hinausgehender, aktueller Fachliteratur geschrieben werden. Gerne können hier eigene Ideen als Vorschlag eingebracht und zu einem Hausarbeitsthema (im Gespräch mit mir) entwickelt werden. Ich empfehle Ihnen aufgrund meiner Erfahrungen in der Vergangenheit, Ihre Arbeit vor der Abgabe kritisch auf Zitier- und Quellengenauigkeit sowie die zielgerichtete Bearbeitung der wissenschaftlichen Fragestellung zu überprüfen. (Mein Tipp: Frank Grätz. Wie verfasst man wissenschaftliche Arbeiten? Ein Leitfaden für das Studium … Mannheim 2006 oder neuer)
Mögliche Themenideen:
• Das schüleraktivierende Unterrichtsgespräch
• Das kooperative Lernen: Schüleraktivierung at it‘s best?
• Szenisches Interpretieren: Chancen und Risiken
• Schüleraktivierung als Handlungsorientiertes Lernen
• Schüleraktivierung aus systemisch-konstruktivistischer Sicht
• Der integrierte Frontalunterricht nach Gudjons: Eine Lösung für Gymnasien?
• Die Bedeutung der Gestaltung von Lernumgebungen für den Weg vom Wissen zum Handeln
• Historische Aspekte einer Schüleraktivierung: z.B. Hugo Gaudigs Arbeitsschule, J.A. Comenius‘ Didactica Magna
• Schüleraktivierung und Leistungsbeurteilung
• Wandel der Lernkultur: Von der Erzeugungs- zur Ermöglichungsstruktur
• Hintergrundkonzepte untersuchen: Humanistische Pädagogik/ Bildungsökonomischer Ansatz/ Systemisch-konstruktivistische Didaktik/ …
• … (zu vereinbaren)
Scheinerwerb (Abschluss: Bachelor)
Studien- und Prüfungsleistungen müssen über das Online-System des Prüfungsamtes der Fakultät angemeldet werden. Zu jeder Studien- und Prüfungsleistung ist eine gesonderte Anmeldung erforderlich (vgl. §8 Abs. 13 BPO). Bitte beachten Sie die Anmeldefristen.
• Studienleistung im Umfang von 3 LP
Möglichkeiten zur Auswahl in Abstimmung mit mir:
• Sie halten ein Impulsreferat von 10 bis max. 15 Minuten zu einem der Seminarthemen (kurz, prägnant, anschaulich, aktivierend; ggfs. provozierend)
• Sie erstellen ein Thesenpapier mit kurzer Dokumentation der Seminardiskussion/-arbeit
• Sie planen und gestalten eine Aktivierungsphase der Teinehmer (Diskussion, Aufgabenbearbeitung, Rollenspiel, etc.)
Es ist wünschenswert, das Sie hier Dreiergruppen bilden (Referat, Thesenpapier, Aktivierung).
• Sie erstellen ein Kurzportfolio: Erster Teil: Lernkontext: Mindmap oder Begriffsnetz zum Seminarthema (computergestützte Erstellung); Zweiter Teil: Fachlich strukturierte Auseinandersetzung mit einer selbstgewählten Frage zum Themenbereich des Seminars im Umfang von 3 Seiten unter Einbezug von Literatur und Seminarwissen (z.B. Warum können Lehrer nicht zusammenarbeiten? Ist die Wahl der Methode für die Lerneraktivierung entscheidend?)
Bitte legen Sie alle erstellten Arbeiten mit einem ausgefüllten Schein in mein Fach. Wenn die Scheinvergabe eilt, können Sie mir Ihre Arbeit auch per Post mit einem frankiertem und rückadressierten Umschlag zu senden
Olaf Albert , An der Vogelwarte 34, 57368 Lennestadt
Alle schriftlichen Arbeiten werden gleichzeitig bitte auch an mich in bearbeitbarer digitaler Form (z.B.: .doc, .odf, txt, ppt, .odp) per Mail versandt: Hausarbeiten, Thesenpapiere, Literaturlisten, Präsentationen etc. Die Seminarmaterialien werden in Moodle eingestellt.
• Prüfungsleistung (Bitte achten Sie auf den Modulbezug; vgl. Handbuch)
• Modul B2: Je eine 20 minütige -Klausur- in B2.1 und B 2.2. Für mein Seminar ist dies entweder eine Multiple-Choice- -Klausur- oder eine Stellungnahme zu einem Zitat.
• Modul B3: Es findet eine mündliche Prüfung von 30 Minuten statt, in deren Zentrum ein konkreter Fall bzw. eine konkrete schulische Aufgabe steht.
Alle Prüfungsleistungen werden benotet
Universität Siegen
WiSe 2012/13
OStR
M A Albert Olaf OStR