Uni-Dortmund
14. März 2017Vorlesung Religionsphilosophie II
Diese Veranstaltung ist der zweite Teil einer zwei-semestrigen Vorlesung. Sie gehört zu Modul 4, 5, 6, 7 (LV zu Teilgebiet A, B oder C) für das Kernfach und zu Modul 9 oder 10 (LV zu Teilgebiet A, B oder C)...
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Jetzt Lernplan erstellenDiese Veranstaltung ist der zweite Teil einer zwei-semestrigen Vorlesung. Sie gehört zu Modul 4, 5, 6, 7 (LV zu Teilgebiet A, B oder C) für das Kernfach und zu Modul 9 oder 10 (LV zu Teilgebiet A, B oder C) für das Komplementfach.
Die Religionsphilosophie geht davon aus, dass religiöse Überzeugungen grundsätzlich ein Gegenstand vernünftiger Rechtfertigungen und argumentativer Begründungen sein können. Eine der grundlegenden Fragen der Religionsphilosophie ist daher die Frage nach der Vernünftigkeit religiöser Überzeugungen. Der Streit um diese Vernünftigkeitsansprüche ist bereits in der Antike begonnen und insbesondere in der Neuzeit erbittert geführt worden. Noch heute ist der Streit nicht beigelegt und es gibt keine Hinweise darauf, dass der Streit je entschieden werden könnte. In dieser Veranstaltung werden verschiedene Argument-Typen, die aktuell für die Vernünftigkeit der (christlichen) Religion vorgebracht werden, kritisch analysiert und mit den jeweiligen Einwänden, die gegen diese Argumente sprechen konfrontiert.
Eng verbunden mit religiösen Überzeugungen ist immer auch die Frage nach dem Menschen, d.h. die Frage: Wer sind wir und was wollen oder sollen wir sein? Diese Fragestellung führt zur theologischen (christlichen) Anthropologie. Theologisch motivierte Anthropologien stehen in einem schroffen Gegensatz zu naturalistischen Menschenbildern. Auch diesem -Schlachtfeld- wollen wir uns – teils frech und teils vorsichtig – annähern.
Technische Universität Dortmund
SoSe 2012
PD Dr. phil.
Huber Renate phil rer.nat