Uni-Essen
14. März 2017Vorlesung Übung E3 GesWi Sozio Interpretative Soziologie und qualitative Methoden Cr 7-7
Inhalte: In Forschung und Berufspraxis werden Sie zunehmend mit den sogenannten -qualitativen- Methoden konfrontiert, also Methoden, die auf der Grundlage von offenen Erhebungsverfahren rekonstruieren, welchen impliziten Regeln soziale Praxis folgt. • Erhebungsverfahren in der qualitativen Sozialforschung (u.a. verschiedene Interviewtechniken, Gruppendiskussion,...
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In Forschung und Berufspraxis werden Sie zunehmend mit den sogenannten -qualitativen- Methoden konfrontiert, also Methoden, die auf der Grundlage von offenen Erhebungsverfahren rekonstruieren, welchen impliziten Regeln soziale Praxis folgt.
• Erhebungsverfahren in der qualitativen Sozialforschung (u.a. verschiedene Interviewtechniken, Gruppendiskussion, Beobachtungsverfahren, Dokumentenanalyse, etc.)
• Ausgewählte Auswertungsverfahren (u.a. Grounded Theory, Inhaltsanalyse, Objektive Hermeneutik, Dokumentarische Methode, Diskursanalyse)
• Design von qualitativ empirischen Forschungsprojekten und Vorgehensweise. Es wird geübt, eine Forschungsfrage in ein mögliches Design für eine Fallstudie umzusetzen
Lernziele:
Die Vorlesung hat das Ziel, Sie in die sozialtheoretischen Voraussetzungen dieser Methoden einzuführen (Stichwort -Interpretatives Paradigma-) und Ihnen Grundkenntnisse von qualitativen Erhebungs- und Auswertungsverfahren nahezubringen. Das ist u.a. dann wichtig, wenn Sie die Qualität von Studien beurteilen wollen, in denen qualitative Methoden verwendet werden.
• Verstehen der Grundannahmen des interpretativen Paradigmas und der methodologischen Grundsätze sinnverstehender empirischer Forschung
• Kenntnis von typischen Verfahren der Datenerhebung in der rekonstruktiven Sozialforschung, insbesondere der verschiedenen Interviewtechniken
• Überblick über Verfahren der Datenauswertung und Systematisierung der Ergebnisse, insbesondere Verfahren der Analyse von Interviewtexten
Literatur
Przyborski, Aglaja und Monika Wohlrab-Sahr (2008). Qualitative Sozialforschung. Ein Arbeitsbuch. München: Oldenbourg.
Keller, Reiner (2012). Das Interpretative Paradigma. Eine Einführung. Wiesbaden: Springer VS.
Bohnsack, Ralf; Marotzki, Winfried & Meuser, Michael (Hrsg.), 2003: Hauptbegriffe qualitativer Sozialforschung. Opladen: Barbara Budrich / UTB.
Flick, Uwe; Kardoff, Ernst von; Steinke, Ines (Hg.) (2007): Qualitative Forschung. Ein Handbuch. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt.
Abels, Heinz (Hrsg.), 2004: Interaktion, Identität, Präsentation. Kleine Einführung in interpretative Theorien der Soziologie.
Strübing, Jörg & Schnettler, Bernt (Hrsg.), 2004: Methodologie interpretativer Sozialforschung. Klassische Grundlagentexte. Konstanz: UVK / UTB.
Przyborski, Aglaja und Monika Wohlrab-Sahr (2008). Qualitative Sozialforschung. Ein Arbeitsbuch. München: Oldenbourg.
Keller, Reiner (2012). Das Interpretative Paradigma. Eine Einführung. Wiesbaden: Springer VS.
Bohnsack, Ralf; Marotzki, Winfried & Meuser, Michael (Hrsg.), 2003: Hauptbegriffe qualitativer Sozialforschung. Opladen: Barbara Budrich / UTB.
Flick, Uwe; Kardoff, Ernst von; Steinke, Ines (Hg.) (2007): Qualitative Forschung. Ein Handbuch. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt.
Abels, Heinz (Hrsg.), 2004: Interaktion, Identität, Präsentation. Kleine Einführung in interpretative Theorien der Soziologie.
Strübing, Jörg & Schnettler, Bernt (Hrsg.), 2004: Methodologie interpretativer Sozialforschung. Klassische Grundlagentexte. Konstanz: UVK / UTB.
Studium liberale (E3)
In E3 nicht geeignet für: GesWi, MOAS m Soz oder PW, Soz. Arbeit
Universität Duisburg-Essen
WiSe 2015/16
Prof. Dr.
Weiß Anja