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Uni-Kassel
14. März 2017

Workshop Public Device Art Workshop Serie Untertitel Kunst mit elektronischen Medien im öffentlichen Raum

Untertitel: Kunst mit elektronischen Medien im öffentlichen Raum Workshop-Reihe, Kunsthochschule Kassel, Frühjahr 2009 Projekt Webpage: http://publicdeviceart.blogspot.com Geplant sind drei zweitägige Workshops im Zeitraum 27.04.09 bis 09.05.09. Die Genauen Termine werden noch bekannt gegeben. Der Begriff der -Device Art- hat sich...

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Untertitel: Kunst mit elektronischen Medien im öffentlichen Raum Workshop-Reihe, Kunsthochschule Kassel, Frühjahr 2009 Projekt Webpage: http://publicdeviceart.blogspot.com Geplant sind drei zweitägige Workshops im Zeitraum 27.04.09 bis 09.05.09. Die Genauen Termine werden noch bekannt gegeben. Der Begriff der -Device Art- hat sich aus einer Untersparte der Medienkunst als eine eigenständige Plattform etabliert, die heute ganz einfach mit der Beschreibung -People are doing strange things with electronic- definiert wird. Dabei sind die Parallelen zur -Software Art- evident, hier spricht man von -People are doing strange things with software.- Beiden gemeinsam ist der Ansatz, nicht mehr länger allein auf audiovisuelle Materialien, also Bilder, Töne und Video in der Kunst als Ausdrucksmittel zu setzen, sondern mit Automationen und der Gestaltung von funktionalen Zusammenhängen künstlerisch zu experimentieren und eigene Standpunke darzustellen. Die Konzeption, Inszenierung und Realisation solcher Geräte, Maschinen, Roboter oder Computerprogramme eröffnet neue wichtige Freiräume für künstlerische Aktionsfelder und erlaubt es, auf aktuelle Entwicklungen wie das -Pervasive Computing- mit den adäquaten Mitteln zu reagieren. Die Workshop-Reihe -Public Device Art- stellt die These auf, dass sich eine -Device Art- jenseits der Kunst Räume wie Museen, Galerien oder Festivals im öffentlichen Raum viel präziser definieren kann. Erst der direkte Kontext zum -Real Lif[H1] e- erlaubt es, nach spannenden Eingriffen, Irritationen und innovativen Konzepten zu forschen. Interventionen, denen es gelingt, mitten im Leben das Potential elektronischer Hightech-Geräte für künstlerische Zwecke zu nutzen, distinguieren sich deutlich von dem Symbolischen, Zeichenhaften und vom durch Interpretation geprägten Kosmos des -Lart pour lart-. Schlagworte wie -Elektronische Graffiti-, wind- oder solarbetriebene -No End Technologie- so wie -Affirmativer Aktivismus zum Thema Überwachung-, -Flashmob- artige Performanz- oder -Shop Dropping- umreisen nur ein kleines Spektrum der Möglichkeiten, die sich aus bestehenden Projekten skizzieren lassen. Im besten Fall entstehen vollkommen neue Ansätze mit einem rein experimentellen oder poetischen Charakter. Wenig beachtet blieben bis jetzt zum Beispiel die Möglichkeiten der Vernetzung und Vervielfältigung intelligenter -Low-Cost-Devices-, die man im öffentlichen Raum platzieren könnte. Die Workshopreihe Public Device Art wird im Austausch und in Zusammenarbeit mit dem Ausbildungszentrum der Kasseler Firma SMA (www.sma.de) veranstaltet. Die Ergebnisse des Workshops werden auf dem Rundgang der Kunsthochschule Kassel ausgestellt, der in diesem Jahr den Titel -Spaziergang- trägt. Die Kunsthochschule will ihre Räume verlassen, um sich in der Stadt in neuen Zusammenhängen zu präsentieren. Ich freue mich auf Deine Beteiligung und hoffe auf spannende Experimente. Kunsthochschule Kassel Uni Kassel SS 2009 Visuelle Kommunikation Val Olaf