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Karriere & Beruf
17. August 2008 Aktualisiert am 26. Juni 2026

Berufliche Kompetenzen durch Lernen fördern

Wie förderst du berufliche Kompetenzen gezielt durch Lernen? Welche Kompetenzarten es gibt und wie du sie systematisch erweiterst – einfach erklärt.

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Man kann berufliche Kompetenzen durch gezieltes Lernen fördern. Hierzu muss man wissen welche arten der Kompetenzen unterschieden werden.

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Wie kann man berufliche Kompetenzen durch lernen fördern? In der Berufswelt werden die Arbeiter mit Innovationen, Technologieentwicklungen sowie auch sich ständig verändernden Arbeitsstrukturen konfrontiert. Solche Dynamik führt zwangsläufig zu Veränderungen auf dem Feld der beruflichen Qualifikationen. Für ein Unternehmen haben die Qualifikationen der Mitarbeiter eine große Bedeutung. Daher ist es auch im Interesse der Unternehmungen das Arbeitsumfeld so zu gestalten, dass die Fähigkeiten und Kompetenzen der Arbeiter ständig erweitert werden.

Mitarbeiter, die sich nur für einen speziellen, engen Bereich interessieren und in diesem kompetent sind, werden in der heutigen, dynamischen Welt zunehmend mit Problemen konfrontiert, die fachübergreifende Kompetenzen erfordern. Sie müssen in der Lage sein nicht nur die fachspeziellen Probleme zu bewältigen, sondern müssen sich den Anforderungen anpassen, die kontinuierlich geändert werden.
Als Mitarbeiter kann man durch das Lernen Schlüsselqualifikationen, oder besser gesagt Schlüsselkompetenzen entwickeln. Von den Schlüsselkompetenzen sind die Metakompetenzen zu unterscheiden.


Was ist eine Schlüsselkompetenz?
Unter Schlüsselkompetenz wird eine Art von Fertigkeiten oder Fähigkeiten verstanden, die sich nicht nur für eine spezielle und enge Aufgabenart eignen, sondern die für eine Vielzahl von Tätigkeiten taugen, die fachungebunden und häufig auch unerwartet sind.


Beispiele von Schlüsselqualifikationen:
- Entscheidungsfähigkeit,
- Denken in Zusammenhängen,
- Kommunikationsfähigkeit,
- Teamfähigkeit,
- Kooperationsfähigkeit,
- Selbständigkeit,
- Kreativität


Somit ist das Ziel jeder Ausbildung das ganzheitliche Lernen und Persönlichkeitsentwicklung anstatt die Beherrschung eng und nur speziell anwendbaren Fertigkeiten und Kenntnisse. Studenten z.B. sollten nicht nur spezielle Rechen-Formel anwenden können, sondern auch planen und kontrollieren können.
In vielen empirischen Arbeiten merkt man, dass der Begriff Schlüsselqualifikation von dem Begriff Kompetenz verdrängt wird. An der Bedeutung ändert sich aber gar nichts.


Nach Bergmann kann man auch die Selbstkompetenz unterscheiden.
Unter Selbstkompetenz wird die Kompetenz verstanden die Eigenschaften mit einschließt wie: Initiative, Lernbereitschaft, Leistungsbereitschaft, Orientierungen oder Einstellungen). Des Weiteren wird auch die Methodenkompetenz und Sozialkompetenz unterschieden.


Was ist Methodenkompetenz?
Die Methodenkompetenz bedeutet, dass ein Mensch in der Lage ist vernetzt zu Denken, Probleme zu lösen oder lernfähig ist. Dazu gehört z.B. die allgemeine kognitive Leistungsfähigkeit.


Was ist Sozialkompetenz
Die Sozialkompetenz ist eine Kompetenz, die einem Menschen Kooperation und Kommunikation mit anderen Menschen ermöglicht. Wenn jemand Teamfähig oder beispielsweise Verhandlungsfähig ist, dann kann man sagen, dass diese Person Sozial-kompetent ist.


Was ist eine Metakompetenz?
Metakompetenz ist dagegen die Fähigkeit, bereit zu sein, weitere Fertigkeiten und Kompetenzen zu erringen. Metakompetenz ist Kompetenz der Kompetenzen.
Beispiel für einfache Kompetenz: ein Student hat die spanische Sprache gelernt und ist in der Lage fließend spanisch zu sprechen und zu schreiben..


Beispiel für eine Metakompetenz: Der Student hat die Fähigkeit entwickelt, mehrere Fremdsprachen zu lernen. Er hat für sich selbst herausgefunden wie er am besten und am effektivsten jede beliebige Sprache erlernen kann.
Wie man sieht beim Erweitern von eigenen Kompetenzen spielt das Lernen und allgemein die Lernfähigkeit die Schlüsselrolle.


Lernfähigkeit – die Kompetenz hinter allen Kompetenzen

Dieser Beitrag bringt einen Gedanken auf den Punkt, der mir aus meiner eigenen Beschäftigung mit Kompetenzentwicklung (u.a. in meinen Abschlussarbeiten) sehr vertraut ist: In einer Arbeitswelt, die sich ständig wandelt, zählt weniger das einzelne Fachwissen als die Fähigkeit, immer wieder Neues zu lernen.

Genau das ist die „Metakompetenz" – die Kompetenz, sich weitere Kompetenzen anzueignen. Wer gelernt hat, wie er lernt, kann sich jedem neuen Anforderungsprofil anpassen. Deshalb sind Schlüsselkompetenzen wie Problemlösen, Kommunikation und Selbstständigkeit so wertvoll – und deshalb ist die eigene Lernfähigkeit die beste Investition überhaupt. Wer das Lernen selbst beherrscht, muss vor keiner Veränderung Angst haben.