Zurück zum Blog
Karriere & Beruf
23. August 2008 Aktualisiert am 25. Juni 2026

Leistungsorientierte Vergütung der Professoren an den Universitäten

Bald wird jede Universität selbst bestimmen können wie viel welcher Professor an Gehalt bekommt.

Verwandle das Gelesene in konkretes Handeln

Wissen allein verändert nichts — erst der Plan macht den Unterschied. Erstelle in Sekunden einen persönlichen Aktionsplan und setze das Gelesene sofort um.

Meinen Aktionsplan erstellen

Bald wird jede Universität selbst bestimmen können wie viel welcher Professor an Gehalt bekommt.

professoren-gehalt-verdienen-.jpg
In der Zukunft werden Professoren Leistungsorientiert von den Universitäten bezahlt.
Der NRW Innovationsminister Andreas Pinkwart sorgt für Steigung der Lehre-Qualität an unseren Universitäten. Mit den Studiengebühren wurden neue Mittel für die Finanzierung der Ausgaben der Uni geschaffen. Jetzt wird es immer klarer wofür diese Mittel verwendet werden.


Die Vergabeverordnung die bestimmt, wie viel Geld ein Professor für seine Vorträge und die Arbeit erhält wird vermutlich gekippt. Der Professor der, an der Universität Siegen lehrt, Andreas Pinkwart, hat einen Abschaffungsplan für Vergabeverordnung vorgeschlagen. In der Zukunft sollen die Hochschulen selbst bestimmen wie viel sie für die Professoren ausgeben wollen.


Das neue Gesetz soll zunächst nur die Hochschulen im Land Nordrhein-Westfalen betreffen. Insgesamt befinden sich in NRW 33 staatliche Hochschulen. Wird ein neues Gesetz verabschiedet, dann kann die Verwaltung einer Hochschule die Mittel aus dem Budget selbst verteilen. Das bedeutet, dass nur die vorhandenen Gelder beliebig verteilt werden. Es kommen keine neuen Mittel hinzu.


Hinweis: archivierte Meldung von 2008

Diese Meldung über leistungsorientierte Professorengehälter in NRW ist eine Momentaufnahme aus dem Jahr 2008. Hinter der damaligen Debatte steckt eine zeitlose Frage, die weit über die Hochschule hinausreicht: Wie misst und belohnt man „gute Lehre" fair, ohne dass nur das Zählbare zählt? Leistung sichtbar zu machen ist sinnvoll – aber die besten Ergebnisse entstehen dort, wo Menschen aus echtem Interesse und nicht nur für die Kennzahl arbeiten.