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Lernen & Gedächtnis
14. Juni 2009 Aktualisiert am 25. Juni 2026

Diskurs über Lernmethoden von der frühen Kindheit bis in hohe Lebensjahrzehnte Uni-Leipzig

Die Universität Leipzig lädt Experten zur einem Kongress über das lebenslange Lernen, Kompetenzen und Begabungspotenzial

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Die Universität Leipzig lädt Experten zur einem Kongress über das lebenslange Lernen, Kompetenzen und Begabungspotenzial

uni-leipzig-diskurs-uber-lernmethoden-.jpgAn der Uni-Leipzig diskutieren Experten über die Lernmethoden von der frühen Kindheit bis in hohe Lebensjahrzehnte. Der Diskurs findet im Rahmen des zweiten Leitkongresses der Universität Leipzig statt. Die Hochschule feiert ihr 600-jähriges Bestehen. Die Experten wollen möglichst viele Menschen mit dem Lern-Thema konfrontieren. Der Diskurs richtet sich auch an Schüler, Berufseinsteiger, sich weiterbildende und Jugendliche.

Prof. Dr. Harald Marx will sich auf dem Kongress vor allem mit dem Thema Begabung beschäftigen, insbesondere mit dem passiven Begabungspotenzial. Die PISA Studie zeigte deutliche Unterschiede im Bildungsniveau in der Bundesrepublik. International hat Deutschland durchschnittlich abgeschnitten. Innerhalb der Bundesländer zeigten die Schüler aber ein erheblich größeres Begabungspotenzial. Daraus folgt, dass die Schüler Schwierigkeiten haben, vorhandene Kompetenzen und Begabung einzusetzen.


Lebenslanges Lernen: Andragogik und ErwachsenenbildungAngesprochen werden auch Themen wie "lebenslanges Lernen", Begabungsförderung und Implementierung des Lernens im Schulsystem. Für jeden Bürger sind diese Themen sehr wichtig, denn der Grundstein für das Lebenslange Lernen, wird schon in der frühen Kindheit angelegt. Ob ein Kind in der Lage ist, sein ganzes Leben lang mit Neugier neue Kompetenzen zu erlernen, entscheidet über seine Zukunft, seinen beruflichen Werdegang und schließlich über die Gesamtkompetenz der Gesellschaft.
Aus diesen Gründen ist der Kongress über das Lernen an der Uni-Leipzig für alle Besucher geöffnet. Jeder ist willkommen, egal ob Schüler, Student, Experte, Wissenschaftler oder Eltern. Die Teilnahme der interessierten Bürger ist kostenlos.


Das Symposium anlässlich des 600-jährigen Bestehens der Universität Leipzig endet mit einer Podiumsdiskussion am 20. Juni um 11:00 Uhr. Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion sind Dr. Arend Oetker (Unternehmer und Präsident des Stifterverbandes der Deutschen Wissenschaft), Dr. Eva-Maria Stange (Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Sachsen), Prof. Dr. Martin Baethge (Soziologisches Forschungsinstitut Göttingen, SOFI), Prof. Dr. Hans Bertram (Humboldt Universität Berlin), Prof. Dr. Philipp Gonon (Universität Zürich), Prof. Dr. Franz Häuser (Rektor der Universität Leipzig), Prof. Dr. Harald Marx (Dekan der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät Leipzig) und Moderator Bernd Hilder (Chefredakteur der Leipziger Volkszeitung)


Termine des "lebenslanges Lernen" Kongresses:
Der Diskurs über Lernmethoden von der frühen Kindheit bis in hohe Lebensjahrzehnte unter dem Motto "Leipziger Thesen für Bildung und Erziehung im 21. Jahrhundert" findet von 18. bis 20. Juni 2009, an der Universität Leipzig im Hörsaalgebäude statt.
Weitere Informationen die den Lern-Kongress betreffen unter: Symposium Wissen und Bildung.


Lebenslanges Lernen – aus eigener Erfahrung

Der Kongress ist längst Geschichte, das Thema aber aktueller denn je. Mich beschäftigt lebenslanges Lernen nicht nur akademisch: In meinen Abschlussarbeiten habe ich mich mit Kompetenzentwicklung und Weiterbildung auseinandergesetzt – und allesgelingt.de begleitet das Thema seit vielen Jahren.

Die ermutigende Erkenntnis dahinter: Die Fähigkeit, Neues zu lernen, ist kein festes Talent, das man hat oder nicht. Sie lässt sich ein Leben lang pflegen – durch Neugier und die passende Methode. Es ist nie zu früh und nie zu spät, etwas Neues zu lernen.