Fragen zur Lesegeschwindigkeit: wie schnell kann man eigentlich lesen?
Lesegeschwindigkeit in Wörtern pro Minute (WpM) messen: Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Rechenbeispiel und typischen Lesegeschwindigkeiten – einfach erklärt.
Verwandle das Gelesene in konkretes Handeln
Wissen allein verändert nichts — erst der Plan macht den Unterschied. Erstelle in Sekunden einen persönlichen Aktionsplan und setze das Gelesene sofort um.
Meinen Aktionsplan erstellenDie Lesegeschwindigkeit wird in Wörtern pro Minute (WpM) gemessen. Mit einer einfachen Rechnung bestimmst du deinen persönlichen Wert – hier Schritt für Schritt erklärt.
So misst du deine Lesegeschwindigkeit
- Zähle die Wörter in den ersten sieben vollen Zeilen deines Textes und teile das Ergebnis durch 7 → das ergibt die durchschnittliche Wortzahl pro Zeile.
- Lies den Text eine Minute lang und zähle, wie viele Zeilen du geschafft hast.
- Multipliziere die Zeilenzahl mit der durchschnittlichen Wortzahl pro Zeile → das ist deine Lesegeschwindigkeit in WpM.
Rechenbeispiel
Angenommen, die ersten sieben Zeilen enthalten zusammen 142 Wörter:
- 142 ÷ 7 ≈ 20,3 Wörter pro Zeile
- in einer Minute 14 Zeilen gelesen
- 14 × 20,3 ≈ 284 WpM
Wichtig: Gemessen wird immer derselbe Text, den du tatsächlich liest – nicht ein anderer Beispieltext. Nur dann stimmt die Hochrechnung.
Was ist eine „normale" Lesegeschwindigkeit?
Geübte Leser:innen liegen meist bei rund 200–300 WpM. Mit Lesetechniken (Vermeiden von Subvokalisation, größere Blickspannen, kein Zurückspringen) lässt sich dieser Wert deutlich steigern. Wichtig bleibt: Tempo ist nur dann ein Gewinn, wenn das Verständnis erhalten bleibt.
Zusammenfassung und Lerntipp
Auf den Punkt: Lesegeschwindigkeit = durchschnittliche Wörter pro Zeile × gelesene Zeilen pro Minute. Geübte Leser liegen bei 200–300 WpM; entscheidend ist, dass das Verständnis mithält.
Lerntipp: Miss deinen Ausgangswert, übe gezielt – und sichere das Verständnis mit einer Lesemethode wie PQRST, damit Tempo nicht zulasten des Behaltens geht.