Zurück zum Blog
Lernen & Gedächtnis
22. Februar 2023 Aktualisiert am 25. Juni 2026

Lernen, Gedächtnis und Sport: wie hängen diese drei Sachen zusammen?

Es gibt eine wachsende Menge an Forschung, die darauf hinweist, dass körperliche Bewegung und Sport positive Auswirkungen auf die Lernleistung haben können. Insbesondere kann regelmäßige Bewegung die kognitive Funktion und Konzentration verbessern, Stress und Angstzustände reduzieren und die Stimmung und Motivation steigern, was zu einer insgesamt verbesserten Lernleistung führen kann. Allerdings ist es wichtig zu beachten, dass die spezifischen Auswirkungen von Sport auf die Lernleistung von verschiedenen Faktoren abhängen können, wie z.B. der Art des Lernens, dem Alter und Fitnesslevel des Einzelnen, der Intensität und Dauer der Bewegung und anderen individuellen Unterschieden.

Verwandle das Gelesene in konkretes Handeln

Wissen allein verändert nichts — erst der Plan macht den Unterschied. Erstelle in Sekunden einen persönlichen Aktionsplan und setze das Gelesene sofort um.

Meinen Aktionsplan erstellen

Es gibt eine wachsende Menge an Forschung, die darauf hinweist, dass körperliche Bewegung und Sport positive Auswirkungen auf die Lernleistung haben können. Insbesondere kann regelmäßige Bewegung die kognitive Funktion und Konzentration verbessern, Stress und Angstzustände reduzieren und die Stimmung und Motivation steigern, was zu einer insgesamt verbesserten Lernleistung führen kann. Allerdings ist es wichtig zu beachten, dass die spezifischen Auswirkungen von Sport auf die Lernleistung von verschiedenen Faktoren abhängen können, wie z.B. der Art des Lernens, dem Alter und Fitnesslevel des Einzelnen, der Intensität und Dauer der Bewegung und anderen individuellen Unterschieden.

Bewegung, Sport und Gedächtnis - Besteht da irgendwo ein Zusammenhang?
Wie bewirkt die „Heilkraft der Bewegung" die Abläufe im Gehirn erfahren Sie auf diesen Seiten. Es ist bewiesen, dass in vielen Krankheitsfällen die Bewegung - also Sport, körperliche Aktivitäten, weitaus wirksamer sind als bunte Pillen oder sogar Hightech-Medizin. Während körperliche Bewegung heilende Enzyme anregt und Krankheiten vorbeugt, laufen im Gehirn Prozesse ab, die das Wohlbefinden verbessern und mentale Kapazitäten erweitern.

Die Ärzte aus kalifornischen La Jolla berichten, dass während des Sport-Treibens entstehen im Gehirn neue Nervenzellen, deutlich mehr Sauerstoff wird den Neuronen geliefert und sogar das Leben wird verlängert. Es hat sich herausgestellt, dass nicht die teuren Medikamente für das Gleichgewicht im Gehirn optimal sorgen, sondern – Bewegung. Hier nur einige Beispiele welche Wirkung hat Sport auf Gedächtnis und nicht nur auf Gedächtnis.

Wogegen hilft das Heilmittel Sport?

  • Knochendichte - viel Training und Bewegung schützt vor Knochenbrüchen besser als anerkannte Osteoporose-Medikamente
  • Zuckerkrankheit – allein durch körperliche Betätigung und richtige Ernährung kann man den Insulinhaushalt deutlich verbessern. Umgekehrt kann man durch Trägheit und Überernährung sehr leicht Diabetes Typ 2 begünstigen.
  • Herzerkrankungen – bei Patienten mit Arteriosklerose oder Herzmuskelschwäche kann das Infarktrisiko durch beaufsichtigtes Training gesenkt oder hinausgeschoben werden. Die Bewegung kann sogar zur Rückbildung von Symptomen beitragen.
  • Depressionen - Sport lässt nicht nur neue Nervenzellen im Gehirn wachsen, sondern verbessert den Austausch von Botenstoffen. Dies wirkt der Gehirnverkalkung und Schwermut entgegen.
  • Sarkopenie - Nichts hilft gegen den Muskelnabbau wie Sport. Sogar bei Senioren kann man den Muskelschwund mit Hilfe von Bewegung umkehren.
  • Gebrechlichkeit und Sterblichkeit - statistisch gesehen leben Sport-Freunde länger als Menschen die sportliche Aktivitäten meiden.
  • Krebs - Brustkrebs und Darmkrebs - Patienten die regelmäßig Sport treiben, nach dem bei ihnen Krebs diagnostiziert wurde, haben deutlich weniger Rückfälle als Menschen die mit Medikamenten gegen den Krebs kämpfen.
  • Geistige Fitness im Alter - Menschen die im Herbst des Lebens immer noch Körperlich aktiv sind, klagen nicht wegen Vergesslichkeit oder fehlenden Lernkompetenzen.
  • Gedächtnisverlust - Lebt man sein Leben aktiv, Verbessern dich die Steuerungsfunktionen und Koordination aller Körperteile. Neue Nervenzellen sprießen im Gehirn und nach ca. 1 bis 3 Wochen werden diese in die Schaltkreise integriert.

Was haben Lernen und Sport gemeinsam?

Warum sollte man beim Lernen das verhalten der Sportler nachahmen? Um das zu verstehen muss man seine eigene Einstellung etwas ändern und die Lern und Weiterbildung - Probleme von einer anderen Perspektive betrachten.

Versuche alle bis jetzt gemachten Erfahrungen über einen Ausbildungsverlauf eines durchschnittlichen Menschen für eine Weile zu vergessen. Falls für Dich persönlich die Schule langweilig war, vergesse es, solltest Du die Ausbildung abgebrochen haben, vergesse es auch. Falls Du zu den Menschen gehörst, die jegliche Prüfungen ohne Mühe bestehen, dann vielleicht findest Du hier einige Tipps die noch einiges im Bereich Lernen verbessern.

Wenn Du denkst, dass die Schule und die ganze Weiterbildungsgeschichte völlig sinnlos ist und Du so was wie Lernen nicht brauchst, dann rate ich Dir aufzuwachen - denn wir leben in Zeiten wo man das ganze Leben lang lernen wird. Dieser Beitrag ist eine Einführung für alle die wissen, dass es so was wie Effektives und schnelles Lernen gibt, aber Probleme bei der Umsetzung der Methoden haben.

Folgende Empfehlungen sind an Lernende optimiert die gerne selbst lernen, ohne fremde Hilfe. Die Tipps helfen Dir Deine eigene Gaben und Kenntnisse zu entwickeln, Wissen leichter aneignen, merken und abrufen wann Du es immer willst.

DAS LERNVERHALTEN UND SPORTLER-TRAINING

Beim Sport können wir des Öfteren bessere Modelle der Bildung finden als in manchen Schulen oder sogar Universitäten. Es gibt mindestens zehn Schlüsseleigenschaften bei Sportlern, die man auch beim Lernen und Bildung einsetzen und nutzen kann.

1. JEDER SPORTLER TRÄUMT

Jeder Sportler träumt. Oft träumen Sportler von gar unmöglichen Sachen - Weltmeistertitel oder ähnliches. Der Unterschied zu einem durchschnittlichen „Otto-Normalverbraucher-Nicht-Sportler" liegt darin, dass die Sportler alles einsetzen und mit der ganzen Kraft, die sie zur Verfügung haben, das zu erreichen versuchen, was sie sich erträumt haben. Dieses Schema kennt keine Grenzen - die Meister die schon einen Weltmeistertitel errungen haben, machen noch weiter um die Rekorde zu brechen. Diese Träume sind natürlich von Person zu Person, von Sportler zu Sportler unterschiedlich.

2. JEDER SPORTLER HAT KLARE ZIELE ...

Jeder Sportler hat klare Ziele die auf kleinere Etappen oder Phasen aufgeteilt sind, damit diese Träume einfacher erreicht werden können. Sie träumen immer weiter und nutzen kommende Erfolge um weiter zum Ziel zu kommen. Niemand ist noch Weltmeister über Nacht geworden, man muss die kleine Erfolge feiern und daraus die Kraft für die weiteren Phasen nehmen. Das Gleiche betrifft das Lernen!

3. KÖRPER UND GEIST VEREINEN!

Jeder erfolgreiche Sportler nutzt sein Körper und Geist, um irgendwann Nummer Eins zu sein. Sie wissen, dass nur wenn sie die Kraft der Muskeln mit der Kraft des Unterbewusstseins verbinden, ein Erfolg möglich ist. Hinzu kommt ein Ernährungsplan und Optimierung von eigenen Fähigkeiten.

4. SPORTLER HABEN VISIONEN

Jeder, der eine Vision hat, lernt, wie er sich seinen Traum vorstellen kann (visualisieren), und sieht die Erfolge, obwohl diese noch nicht eingetreten sind. Die erfolgreichsten Golfer geben immer zu, dass ihr Erfolg nur mit Hilfe von täglichen Visualisierungsübungen möglich war. Sie stellen sich immer vor wo der kleine weiße Ball landet wird und den ganzen Rest (Kraftanpassung, Handführung usw. ) übernimmt das Unterbewusstsein.

5. KRAFT DER BEGEISTERUNG

Jeden Menschen treibt die Kraft der Begeisterung, die Tatkraft. Jeder will möglichst viel erreichen und der Beste von allen sein.

6. JEDER SPORTLER HAT EINEN TRAINER ODER MENTOR

Jeder Sportler hat einen Trainer oder Mentor. Wenn man sich das Schulsystem in einem amerikanischen College anschaut, merkt man schnell dass dieser Organisationsplan dafür ursächlich ist, dass die Schüler und Sportler unglaublich oft Erfolge erreichen. Die meisten Sportler in Nationalmannschaften der USA das sind College Studenten die von einem Trainer geführt werden der gleichzeitig Freund, Berater und Lehrer ist.

7. „HANDLUNG" IST DER SCHLÜSSEL ZUM ERFOLG!

Jeder Sportler erreicht seine Erfolge nur auf einem Weg - durch aktives TUN. Die Olympiamedaillen erfordern Mühe und Taten. Man kann zwar einige theoretische Grundlagen in den Büchern nachschlagen, aber niemals wirst Du Meister ohne zu üben. Man kann keine Muskeln aufbauen wenn man die Olympiasieger im Fernsehen beobachtet. Jede sportliche Errungenschaft basiert ausschließlich auf Aktion und Handlung! Es gibt drei Eigenschaften die Olympiasieger, Astronauten und Führungskräfte von Großunternehmen gemeinsam haben: sie sehen (im Kopf) ein Ziel das sie mit aller Kraft verfolgen und erreichen wollen - sie haben also eine Passion. Sie sehen genau und detailliert den Weg den sie gehen werden um das Ziel zu verwirklichen - sie haben also eine Vision. Und zu guter Letzt gehen sie Schritt für Schritt, jeden Tag von morgens bis abends, so lange, bis sie am Ziel angelangt sind. Sie handeln!

8. FEHLER SIND ETWAS GUTES

Jeder Sportler beurteilt seine Fehler immer POSITIV! Kaum ein Sportler spricht wortwörtlich von Fehlern wenn ihm etwas nicht gelingt. Sie nennen solche Misserfolge Training. Und Training ist ein untrennbarer Bestandteil auf dem Weg zum erfolg. Dagegen reagieren die meisten Studenten oder Schüler anders. Sie meinen, dass eine nicht gelungene Klausur eine totale Katastrophe ist, und kaum noch ausgebessert werden kann.

9. OPTIMALE ERNÄHRUNG BEIM LERNEN UND SPORT

Jeder Hochleistungssportler achtet besonders darauf womit sein Körper ernährt wird. Die Sportler liefern ihren Muskeln genau das was diese Brauchen um schnellst möglich zum Erfolg zu kommen. Aber machen wir das gleiche beim Lernen? Eher nicht oder? Man geht einfach in die Schule oder besucht Vorlesungen an der Universität ohne besonders darauf zu achten, dass die Gehirnzellen ausreichend versorgt werden. In diesem Fall bleibt dem Gehirn nichts anderes übrig als das zu nehmen und zu verwenden, was es bekommt. Stell dir einen Bodybuilder vor der sich nur mit Wasser oder nur Hotdogs ernährt, meinst Du er ist in der Lage eine Goldmedaille zu holen? Genau das gleiche kann man beim Lernen herbeiführen. Durch angepasste und optimierte Diät kann man das Gehirn sozusagen tunen. Verwendet man dazu nur Naturprodukte dann gibt es auch keine Nachteile oder Nebenwirkungen.

10. DIE PUZZLE DES ERFOLGES

Das Zusammenspiel von allen oben genannten Faktoren führt dazu, dass die Bilanz für die Sportler äußerst positiv ausfällt. Sie sind aktiv, erholen sich schneller, freuen sich guter Gesundheit. Im falle einer Krankheit ist die Genesungszeit immer kürzer. Abschließend kann man sagen, sie leben ein besseres Leben und sogar wenn es zu einer Niederlage kommt, dann stehen sie direkt auf und kämpfen weiter. Wie man das hier zu Lange schon sagt: „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel..."

Vielleicht ist es schwierig alle diese Punkte auf das Lernen und Bildung einzubeziehen, aber mache Dir einige Gedanken darüber wie wäre es die Strategie eines Weltmeisters für eigene Bildung und das Lernen zu übernehmen. Man kann sozusagen seine eigene Sportart treiben - das Lernen. Die Erfolge werden sicherlich folgen.


Bewegung ist Lernhilfe – und Sportler denken klug

Dass Sport dem Lernen hilft, ist heute gut belegt: Regelmäßige Bewegung fördert die Durchblutung und das Wachstum neuer Nervenzellen, verbessert Stimmung und Konzentration und baut Stress ab – alles beste Voraussetzungen fürs Lernen. (Bei den genannten gesundheitlichen Wirkungen lohnt im Einzelfall der Blick auf seriöse Quellen oder das Gespräch mit dem Arzt – die Grundrichtung „Bewegung tut Körper und Geist gut" stimmt aber zweifellos.)

Mindestens so wertvoll ist die Haltung der Sportler, die der Beitrag beschreibt: klare Ziele in kleine Etappen teilen, täglich üben, einen Mentor suchen – und Fehler als Training statt als Katastrophe sehen. Genau diese Einstellung (in der Forschung „Growth Mindset") trägt auch beim Lernen. Behandle das Lernen wie deine eigene Sportart: Ziel, Übung, dranbleiben – die Erfolge folgen.