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Lernen & Gedächtnis
12. Juni 2021 Aktualisiert am 25. Juni 2026

Lernmethoden nach 17 Jahren revidiert, welche sind wirklich hilfreich?

Mit Hilfe der hier beschriebenen Lerntechniken ist es mir gelungen die deutsche Sprache recht gut zu beherrschen, einen Bachelor in BWL und einen Master in HCI (Human Computer Interaction) abzuschließen und in den Beruf als Produkt Manager für Digitale Produkte einzusteigen. Daher werde ich die Methoden revidieren und nach fast 17 Jahren zu beurteilen, welche Auswirkung oder welchen Beitrag jeder der Techniken dem Lernprozess gestiftet hatte. Falls Ihr Lust auf mehr habt - hier geht es zu der etwas ausführlicheren Version...

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Mit Hilfe der hier beschriebenen Lerntechniken ist es mir gelungen die deutsche Sprache recht gut zu beherrschen, einen Bachelor in BWL und einen Master in HCI (Human Computer Interaction) abzuschließen und  in den Beruf als Produkt Manager für Digitale Produkte einzusteigen. Daher werde ich die Methoden revidieren und nach fast 17 Jahren zu beurteilen, welche Auswirkung oder welchen Beitrag jeder der Techniken dem Lernprozess gestiftet hatte. Falls Ihr Lust auf mehr habt - hier geht es zu der etwas ausführlicheren Version... 

Die Seite allesgelingt begann ich Ende 2004 zu schreiben. Das Datum am dem der Domainname Registriert wurde, war der 11.11.2004 - man merkt also, dass ich mit anderen Sachen beschäftigt war, als mit Karneval. Das Hauptproblem damals war - das Lernen. Wie lernt man effektiv, mit Spaß und Neugier? Und natürlich so, dass die neuen Informationen zum einen beibehalten werden und die Neugierde nicht im Keimen erstickt wird. Schließlich ist nicht jedes Thema, welches man lernen muss, direkt superspannend und hochinteressant. In der Regel eher das Gegenteil ist der Fall: man wird mit unbekannten Informationen konfrontiert, wodurch der Merkprozess mühsam erfolgt, weil man nur wenige Anknüpfungspunkte zur Verfügung hat, an die man direkt ansetzen könnte.

Daher begann ich zu recherchieren und aus gefundenen Informationen ist diese Seite hier entstanden. Die vorgestellten Lernmethoden habe ich für mich im Sinne einer Wiederholung zusammengefasst und hier publiziert. Vielleicht hat es dem einen oder anderen geholfen, womöglich auch irritiert, oder vielleicht amüsiert. Wichtig war mir, dass ich die Informationen nicht für mich selbst behalte, sondern mit möglichst vielen Teile. Warum? Ganz einfach, weil sich das Wissen nur dann vermehrt, wenn man es teilt.

Welche Fragen soll die Revision der Lerntechniken beantworten?

Seit 2004 sind ja schon einige Jahre vergangen und ich glaube, es ist an der Zeit mal einen Blick auf die damals beschriebenen Lernmethoden zu werfen und folgendes zu reflektieren:

  • Was hat sich in Bezug auf die Lernmethoden in den 17 Jahren verändert?
  • Sind die Methoden weiterhin hilfreich?
  • In welche Richtung kann man sie weiter entwickeln?
  • Inwiefern hat jede der einzelnen Methoden zum Lernerfolg beigetragen?
  • Welche Methode würde ich empfehlen, falls mich jemand fragt – wie lerne ich richtig?

Anbei die Liste der Lernmethoden. Sobald ich die einzelnen Techniken revidiert habe, werden sie hier verlinkt. Ihr könnt gerne diese Seite als eine Art Inhaltsverzeichnis verwenden. Nicht jede Technik basiert auf einem methodischen Vorgehen. In manchen Fällen handelt es sich um eine grundlegende Einstellung bzw. eine Vorbereitung für den Aufbau einer individuellen Wissenswelt. Alle Punkte haben aber Folgendes gemeinsam: Sie beleuchten das Lernen, und zwar aus unterschiedlichen Perspektiven.

Liste der Lernmethoden und -techniken

2004 habe ich folgende Lernmethoden und -techniken vorgestellt:

  • Wissensgerüst Technik
  • Chaotisches Lernen
  • Methoden fürs Gruppenlernen
  • Methoden fürs Sololernen
  • Hyperlernen Methode
  • PQRST Methode
  • Mnemotechniken
  • Lernen mit Kreativitätsmethoden
  • Brainstorming
  • Brainwriting
  • Synektik
  • Umkehrtechnik

Abschließend schauen wir uns noch die Verwendung von Gedächtnistricks und Lernstrategien an, die nach dem Studienabschluss im Berufsleben einen sinnvollen Einsatz finden. Inwiefern sie mit den oben genannten Methoden korrespondieren, wird euch schon überraschen. Das kann ich versprechen.


Methoden ehrlich auf den Prüfstand stellen

Genau dieser Rückblick ist wertvoll: Nicht jede Lerntechnik, die gut klingt, hält auch, was sie verspricht. Nach Jahren der Praxis zu prüfen, was wirklich getragen hat, ist klüger, als immer neue Tricks zu sammeln.

Aus heutiger Sicht der Lernforschung stechen ein paar Methoden klar heraus – sich selbst abfragen (Testing-Effekt), Wiederholungen über die Zeit verteilen (Spaced Repetition) und bildhafte Mnemotechniken für Auswendigzulernendes. Vieles andere ist eher Beiwerk. Wähle wenige, erprobte Methoden und bleib dabei – das wirkt mehr als ständiges Ausprobieren.