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Lernen & Gedächtnis
27. März 2008 Aktualisiert am 25. Juni 2026

Mehr lernen aber schneller studeren

Tipps um mehr zu lernen aber schneller zu studieren.

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Tipps um mehr zu lernen aber schneller zu studieren.

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Es gibt keinen Quick Fix - keine schnelle Methode mit der man über Nacht die eigenen kognitiven Fähigkeiten vervielfachen kann. Mit disziplinierten Übungen und etwas Geduld lässt sich jedoch viel erreichen. Vor allem für Studenten ist diese Thematik wichtig. Dieser Artikel beschäftigt sich mit Techniken wie ganzheitliches Lernen und zielgerichtete Prüfungsvorbereitung. Für alle die mit dem Lernen und Studieren vor langer Zeit aufgehört haben kann dieser Artikel beim Rückkehr in die Thematik des lebenslangen Lernens auch behilflich sein.

Die Zeit die man mit dem Studieren verbringt gleicht nicht der Zeit in der man lernt. Das ist ja klar. Die cleveren Menschen lernen nicht einfach besser, mehr oder länger – sie lernen anders. In der Zeit wo die meisten Studenten sich auf das Memorieren der Fakten konzentrieren, versuchen die besten Studenten einen Zusammenhang zu erkennen und bauen das neue Wissen auf dem bisher gewonnenen Informations-Fundament auf. So was nennt man ganzheitliches Lernen. (oder auch Hyperlernen)


Das Hyperlernen ist in Wirklichkeit ein Gegensatz zum bloßen Memorieren von Fakten, Daten und Ereignissen. Anstatt die Fächer die man in der Schule oder an einer Universität lernt in unterschiedliche "Pakete" zu verpacken und zu lernen sollte man die unterschiedlichen Informationen miteinander in ein gemeinsames Konstrukt verknüpfen. Die einzelnen Bestandteile, die aus mehreren Wissensfeldern stammen, werden auf diese Weise zu einem gemeinsamen Bild geformt.


Übermäßiges Lernen ist ein Beweis dafür, dass man nicht ganzheitlich lernt. Es zeigt genau das Gegenteil – dass man beim ersten Lernen nicht verstanden hat, worum es geht. Wenn man alle Informationen richtig miteinander verbindet sollte das Studieren eher nur in Form von Wiederholungen der erlernten Informationen erfolgen.


Wie kann man die Lerntechnik effektiv auftreiben?
Das ganzheitliche Lernen ist keine Technik wie Mind Mapping oder Brainstorming. Es ist eine völlig andere Vorstellung davon wie die Lernprozesse im Gehirn ablaufen und wie ein guter Student neue Informationen absorbiert. Als allererstes sollte man sich klarmachen, dass das ganzheitliche Lernen keine Methode ist die man in 2 Schritten innerhalb von 15 Minuten erlernen kann. Es ist ein ständiger Entwicklungsprozess, der über mehrere Maßnahmen in Gang gesetzt wird.
Einige dieser Maßnahmen werden hier näher erläutert : "6 Wege um das Gelernte nicht zu vergessen".


Der Kern: verbinden statt isoliert pauken

Der entscheidende Gedanke des Beitrags trifft genau das, was die Lernforschung „Elaboration" nennt: Wer neues Wissen aktiv mit Bekanntem verknüpft, statt Fakten isoliert auswendig zu lernen, versteht tiefer und vergisst weniger. Das ist der Unterschied zwischen „mehr Stunden" und „klüger lernen".

Und der Hinweis, dass übermäßiges Pauken ein Warnsignal ist, stimmt: Wenn du etwas immer wieder von vorn lernen musst, hast du es meist noch nicht wirklich verstanden. Mit der richtigen Methode wird Lernen nicht mehr, sondern wirkungsvoller – und damit oft schneller.