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Studium
19. Mai 2008 Aktualisiert am 25. Juni 2026

Soziale Motivation in der Psychologie

Seminar Soziale Motivation in der Psychologie, Erziehungswissenschaft - Psychologie...

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Seminar Soziale Motivation in der Psychologie, Erziehungswissenschaft - Psychologie...

Seminar Soziale Motivation in der Psychologie, Erziehungswissenschaft - Psychologie

Ziel des Seminars ist es, ein umfassendes Wissen über die Grundlagen menschlichen Sozialverhaltens aufzubauen, dieses kritisch zu durchdenken und in mögliche Anwendungen zu überführen. Dazu werden die Teilnehmenden ein Grundlagenwerk lesen, das die Entstehung und Wirkungsweise zwischenmenschlicher Phänomene wie z.B. der Bedürfnisse nach Nähe und Distanz, Intimität und Macht aus verschiedenen psychologischen und auch philosophischen Blickwinkeln erklärt. Unter anderem werden dabei Themen aus der Erkenntnistheorie, der Entwicklungspsychologie, der Ethnologie und auch der Evolutions- und Verhaltensbiologie behandelt. Die Essenz des Buches besteht dann aus einem systemtheoretischen Modell der sozialen Motivation, das viele soziale Verhaltensweisen erklärt und auch in anderen Bereichen wie z.B. der Werbepsychologie Anwendung finden kann.


Bewusstsein spielt hier auch für die Soziale Motivation eine wichtige Rolle.
Wie kommt die Welt in den Kopf und wie entsteht daraus ein bewusster Eindruck? Diese Frage ist (fast) so alt wie die Menschheit selbst und noch nach wie vor nicht eindeutig zu beantworten. In den letzten 10 Jahren sind aber Forschungsergebnisse aus verschiedenen Disziplinen - Neurologie, Psychiatrie, Neuropsychologie und Psychologie - vorgestellt worden, die einige Aspekte des menschlichen Bewusstseins erhellen können.

Literatur Bischof, N. (1985). Das Rätsel Ödipus. München: Piper.

Voraussetzungen für den Erwerb von Kreditpunkten: Regelmäßige aktive Beteiligung, Gestaltung von 90 Minuten der Seminarzeit mit Handout, Referat und einer Aktivität zu dessen Vertiefung (Gruppenarbeit), Prüfung (30 Fragen verteilt auf 10 Sitzungen). (Für 2 Credit Points nur Prüfung.)


Was uns zueinander zieht

Soziale Motivation – unser Bedürfnis nach Nähe, Zugehörigkeit, manchmal auch Macht – gehört zu den faszinierendsten Themen der Psychologie. Das hier genannte systemtheoretische Modell (nach Norbert Bischof) versucht, diese zwischenmenschlichen Kräfte in ein stimmiges Gesamtbild zu fügen.

Für Lernende ist das mehr als Theorie: Das Gefühl, dazuzugehören und gesehen zu werden, ist einer der stärksten Motoren überhaupt – auch fürs Lernen. Wer in einer Lerngruppe Anschluss findet, bleibt nachweislich eher am Ball.