Tricks um Gehirn fit zu halten: ... wo habe ich meine Brille verlegt?
Wie kann ich verlegte Sachen wieder schnell finden. Tipps im Gedächtnis fit zu halten.
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Meinen Aktionsplan erstellenWie kann ich verlegte Sachen wieder schnell finden. Tipps im Gedächtnis fit zu halten.

Weiter geht es mit den Tipps für besseres Gedächtnis. Dies ist ein Tipp für alle, die ihre Sachen öfters verlegen.
Achtung! Auch hier spielt die Aufmerksamkeit die Schlüsselrolle. Was machen wir normalerweise mit den Schlüsseln oder Sonnenbrillen? Beim Betreten der Wohnung werden diese meistens einfach irgendwo abgelegt noch während wir den Mantel oder die Jacke ausziehen und uns dabei mit jemandem unterhalten.
Kein Wunder dass wir dann nach Sachen suchen müssen. Wir haben dem Gehirn keine Chance gegeben es wahrzunehmen wo wir die Brille oder Schlüsseln angelegt haben.
Daher gilt hier auch: konzentriere Dich auf eine Tätigkeit auf einmal. Unser Gehirn ist ein sehr mächtiges Instrument, kann aber nur eine Aufgabe pro Zeiteinheit verarbeiten. Beim Betreten der Wohnung denke an den Schlüssel und sage dir: „ich lege jetzt ganz bewusst den Hausschlüssel auf den Holztisch" halte genau fest, wo du den Schlüssel liegen lässt.
Eine etwas bessere Methode die ich hier im Blog schon mal beschrieben habe ist: schaffe Dir einen speziellen Ablageort, ein Korb oder Ähnliches für Kleinigkeiten, nach denen Du oft suchen musst. (z.B. Handy , Schlüssel, Brille, Portemonnaie, Brieftasche)
Wie kann ich verlegte Sachen wieder schnell finden?
Wenn Du von den Tipps hier oben keinen Gebrauch machst und immer noch nach Sachen suchen musst, tue folgendes:
Angenommen Du hast das Handy verloren. Bevor du in die Wohnung rein gekommen bist, hattest Du das Handy noch, danach ist es verschwunden.
In solchen Fällen kehre mental, im Gedächtnis zurück zu dem Moment in dem Du mit dem Handy zuletzt telefoniert hast. Ab diesem Zeitpunkt verfolge genau was Du gemacht hast und zwar mit möglichst vielen Details. Was hast Du unternommen nach dem Gespräch, wer war dabei und so weiter. Meistens wird Dir wieder klar wo das Handy ist bevor die geistige Reise in die Vergangenheit zu Ende ging.
Der eigentliche Trick: dem Gehirn den Moment gönnen
Die Lösung im Text ist goldrichtig und hat einen einfachen Kern: Wir verlegen Dinge nicht, weil unser Gedächtnis schlecht ist, sondern weil wir im Moment des Ablegens woanders sind. Zwei kleine Gewohnheiten lösen das fast vollständig:
- Bewusst ablegen: Beim Hinlegen kurz hinschauen und es innerlich benennen – „Schlüssel, Holztisch". Diese Sekunde Aufmerksamkeit reicht.
- Ein fester Platz: Eine Schale für Schlüssel, Brille, Portemonnaie – wo nichts entschieden werden muss, geht auch nichts verloren.
Du brauchst kein besseres Gedächtnis, nur eine kleine Routine. Mit der richtigen Gewohnheit erledigt sich das Suchen von selbst.