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Lernen & Gedächtnis
1. Februar 2007 Aktualisiert am 25. Juni 2026

Wie funktionieren eigentlich die Neuronen im Gehirn?

Neuronen, Dendrite, Axonen – was ist das überhaupt? Man kann doch nur dann besser sein Gehirn nutzen, wenn man weiß wie dieses funktioniert oder? Hier also ein paar einleitende Tatsachen, die das Verstehen des Denkorgans veranschaulichen

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Neuronen, Dendrite, Axonen – was ist das überhaupt? Man kann doch nur dann besser sein Gehirn nutzen, wenn man weiß wie dieses funktioniert oder? Hier also ein paar einleitende Tatsachen, die das Verstehen des Denkorgans veranschaulichen

Neuronen, Dendrite, Axonen – was ist das überhaupt?
Man kann doch nur dann besser sein Gehirn nutzen, wenn man weiß wie dieses funktioniert oder? Hier also ein paar einleitende Tatsachen, die das Verstehen des Denkorgans veranschaulichen.

Die Nervenzellen stellen den Rohstoff des Gehirns dar. Das gesamte Gehirn besteht nicht nur aus Neuronen, sondern aus Neuronen und Gliazellen.
Die Forscher haben unzählige merkwürdige Dinge entdeckt, die das Gehirn betreffen.
Eine davon ist, dass die Gesamtlänge der Nervenverbindungen im Gehirn ca. 760.000 Km. beträgt. Fragen Sie mich nicht wie das ausgerechnet wurde.
Die zweite Sache ist: Die Nervenzellen veränderten sich kaum während der Evolution des Menschen. Während sich Körperzellen (außer Stammzellen) mit der Zeit verändern, sogar mehrmals im Leben einer Person, haben sich Nervenzellen seit über 500 Millionen Jahren kaum verändert. Diese Tatsache lässt darauf schließen, dass es sich bei Nervenzellen um eine sehr ausgereifte Zellenart handeln muss.

Neuronen sind nicht nur in der Lage die Informationen weiterzuleiten sondern auch verarbeiten, bewerten, klassifizieren, zusammenfügen, speichern und strukturieren.

Nervenzellen bestehen aus Axonen und Dendriten. Dendrite sind nicht mal 100 Nanometer dick aber was erstaunlich ist: jeder Dendrit ist in der Lage 10.000 Verbindungen zu anderen Nervenzellen in der Umgebung herzustellen. Die Informationen werden zum Zellkern weitergeleitet und danach durch die Axonen an weitere Nervenzellen verteilt und verarbeitet. Insgesamt können auf diese Weise ca. 200.000 Nachrichten zu einer einzigen Nervenzelle im Gehirn verschickt werden.
Stoffe wie Natrium und Kalium ermöglichen das Leiten der elektrischen Impulse innerhalb eines Neurons. Diese Impulse können verschiedene Wellen Stärken aufweisen was dazu führt, dass ein Neuron über verschiedene Wellen verfügt. Die Gesamtheit aller solchen Impulse werden durch Neurologen auf den EEG-Geräten (Elektroencephalogrammen) beobachtet.


Vom Wissen über das Gehirn zum besseren Lernen

Zu verstehen, wie Neuronen Informationen verknüpfen, ist faszinierend – und es deutet zugleich an, wie man am besten lernt. Denn Wissen wird im Gehirn über Verbindungen gespeichert. Genau daran kann man ansetzen:

  • Neues mit Bekanntem verknüpfen – je mehr Anknüpfungspunkte, desto leichter der Abruf.
  • Aktiv abrufen statt nur lesen – jedes Erinnern stärkt die Verbindung.
  • Verteilt wiederholen – so festigt sich das Gelernte dauerhaft.

Du musst keine Neurologie studieren, um dein Gehirn gut zu nutzen – ein paar passende Methoden genügen. Alles ist erlernbar, wenn man weiß, wie das Gedächtnis arbeitet, und etwas Übung mitbringt.