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Studium
21. Januar 2007 Aktualisiert am 25. Juni 2026

Was ist Schickschuld gemäß BGB?

Was ist Schickschuld gemäß BGB?

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Was ist Schickschuld gemäß BGB?

Bei einer Schickschuld (z.B. bei einem Versendungskauf) ist der Schuldner verpflichtet dem Gläubiger die Leistung zu schicken.
Um es etwas genauer zu differenzieren ist der Leistungsort und der Erfolgsort zu beachten. Bei einer Schickschuld ist der Leistungsort des Schuldners. Er muss nämlich die Leistung dort bewirken.
Der Erfolgsort befindet sich dagegen am Wohnsitz des Gläubigers.

In den Fällen ist meiner Meinung nach sinnvoller erst mal mit den Leistungs- und Erfolgsorten zu hantieren, denn wenn man sich nur an das Verschicken festhält, kann man leicht einen Fehler begehen und dadurch an der Fallfrage vorbei schreiben.


Leistungsort und Erfolgsort auseinanderhalten

Der Schlüssel zur Schickschuld (etwa beim Versendungskauf) ist die Trennung zweier Orte: Der Leistungsort liegt beim Schuldner – dort muss er die Leistung „auf den Weg bringen" (Übergabe an die Transportperson). Der Erfolgsort liegt beim Gläubiger – dort soll der Erfolg eintreten.

Genau diese Unterscheidung entscheidet auch über den Gefahrübergang (vgl. § 447 BGB). Der Rat des Beitrags ist klug: erst mit Leistungs- und Erfolgsort arbeiten, nicht nur mit dem Stichwort „Verschicken" – sonst schreibt man leicht an der Fallfrage vorbei.