Preisdiskriminierung bei Monopolen
Preisdiskriminierung: Ein Monopolist verlangt je nach Zahlungsbereitschaft unterschiedliche Preise und schöpft so die Konsumentenrente ab. Definition und Grenzen – erklärt.
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Meinen Studienplan erstellenBei der Preisdiskriminierung verlangt ein Monopolist von verschiedenen Nachfragern unterschiedliche Preise – je nach deren Zahlungsbereitschaft – statt eines einheitlichen Marktpreises.
Definition und Wirkung
Kennt der Monopolist die Zahlungsbereitschaft jedes Nachfragers, kann er theoretisch einen Erlös in Höhe der gesamten Fläche unter der Nachfragekurve erzielen. Es gibt dann keinen einheitlichen Preis mehr, sondern für jeden Nachfrager einen eigenen. Damit schöpft der Monopolist die gesamte Konsumentenrente ab.
Warum funktioniert das in der Praxis kaum?
Die individuelle Zahlungsbereitschaft jedes Kunden zu kennen, ist am Markt nahezu unmöglich. Deshalb kann kaum ein Monopolist seine Preise vollständig diskriminierend gestalten – in der Realität gibt es nur abgeschwächte Formen (z. B. nach Kundengruppen). Wie der Monopolist generell den Preis beeinflusst, zeigt das Verhalten eines Monopolisten am Markt.
Zusammenfassung und Lerntipp
Auf den Punkt: Preisdiskriminierung heißt: individuelle Preise nach Zahlungsbereitschaft. Perfekt umgesetzt schöpft sie die Konsumentenrente ab – praktisch aber kaum möglich.
Lerntipp: Verknüpfe „Preisdiskriminierung" mit dem Bild einer Treppe unter der Nachfragekurve und arbeite den Stoff mit der PQRST-Methode durch.