Was ist und wie funktioniert eine Datenbank?
Eine Datenbank ist ein System zur elektronischen Datenverwaltung, auf das mehrere Programme und Nutzer zugreifen. Aufbau, Funktion und Relationenmodell erklärt.
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Meinen Studienplan erstellenEine Datenbank (bzw. ein Datenbanksystem) ist ein System zur elektronischen Verwaltung großer Datenmengen. Ihr entscheidender Vorteil gegenüber einfachen Dateien: Mehrere Programme und Nutzer können gleichzeitig auf dieselben, zentral organisierten Daten zugreifen.
Definition: Was ist eine Datenbank?
In einer Datenbank werden Daten strukturiert gespeichert. Jedes Programm greift über eine Schnittstelle – das Datenbank-Management-System (DBMS) – zu und ruft genau die Daten ab, die es benötigt. So werden Mehrfachspeicherung (Redundanz) vermieden und die Daten konsistent gehalten.
Wie funktioniert eine relationale Datenbank?
Die meisten Datenbanken beruhen auf dem Relationenmodell von E. F. Codd: Daten werden in Tabellen (Relationen) abgelegt und über definierte Regeln, Formate und Kardinalitäten verknüpft. Welche Anforderungen ein solches System erfüllen muss, beschreiben die 12 Regeln für relationale Datenbanken nach Dr. Codd. Damit die Daten widerspruchsfrei bleiben, wird die Datenbank zudem normalisiert.
Datenbank vs. Anwendungssystem
Die Datenbank liefert die organisierte Datenbasis; darauf setzen die Anwendungssysteme auf, die die Daten für konkrete betriebliche Aufgaben nutzen. Grundlage von allem sind die Daten selbst.
Zusammenfassung und Lerntipp
Auf den Punkt: Eine Datenbank verwaltet große Datenmengen strukturiert und mehrbenutzerfähig über ein DBMS. Relationale Datenbanken beruhen auf Codds Relationenmodell.
Lerntipp: Das Zusammenspiel von Daten, DBMS, Relationenmodell und Normalisierung verstehst du am besten als Gesamtbild – arbeite es mit dem Kreis des Wissens durch, statt Einzelteile auswendig zu lernen.