Zusammenhang zwischen ROI und Marktanteil
Der Zusammenhang von ROI und Marktanteil: linear bei enger Marktabgrenzung (PIMS-Studie), U-förmig bei Branchenabgrenzung nach Porter. Beide Ansätze im Vergleich.
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Meinen Studienplan erstellenDer Zusammenhang zwischen Marktanteil und ROI (Return on Investment) lässt sich auf zwei Arten darstellen – mit deutlich unterschiedlichen Ergebnissen, je nachdem, wie eng oder weit man den Markt abgrenzt.
Enge Marktabgrenzung: linearer Zusammenhang (PIMS)
Bei enger Marktabgrenzung – wie in der PIMS-Studie – ist der Zusammenhang linear: Ein wachsender Marktanteil bringt einen höheren ROI, und umgekehrt geht ein höherer ROI mit größerem Marktanteil einher.
Branchenabgrenzung nach Porter: U-Kurve
Porter geht dagegen von einer weiten Branchenabgrenzung aus. Dann ist der Zusammenhang nicht linear, sondern ähnelt einem U:
- Schon ein niedriger Marktanteil kann einen hohen ROI bringen – das ist der Fall der Qualitätsführerschaft / Differenzierung.
- Ein hoher Marktanteil sichert ebenfalls hohen ROI – das ist der Fall der Kostenführerschaft.
- In der Mitte (weder noch) ist der ROI am geringsten – das berühmte „stuck in the middle".
Zwischen der PIMS-Studie und Porters Ansatz besteht damit ein grundlegender Unterschied im Verständnis von Marktanteil und Rentabilität.
Zusammenfassung und Lerntipp
Auf den Punkt: Eng abgegrenzt (PIMS) steigt der ROI linear mit dem Marktanteil; branchenweit (Porter) verläuft er U-förmig – hoch bei Differenzierung und bei Kostenführerschaft, niedrig dazwischen.
Lerntipp: Den Kontrast „lineare Gerade vs. U-Kurve" merkst du dir als zwei Bilder nebeneinander; vertiefe den Stoff mit der PQRST-Methode.