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Uni-Düsseldorf
14. März 2017

Aufbauseminar Performanzen der Differenz Performing Difference

Das Themenseminar -Performanzen der Differenz- greift Fragen der Geschlechtlichkeit sowie differenztheoretische Fragestellungen auf, mit denen sich Bachelorstudierende der Medien- und Kulturwissenschaft bereits in der Einführungsveranstaltung des Studiengangs im Rahmen der Schwerpunkte Ästhetik, Kultur und Medien auseinander gesetzt haben. Zwei wichtige...

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Das Themenseminar -Performanzen der Differenz- greift Fragen der Geschlechtlichkeit sowie differenztheoretische Fragestellungen auf, mit denen sich Bachelorstudierende der Medien- und Kulturwissenschaft bereits in der Einführungsveranstaltung des Studiengangs im Rahmen der Schwerpunkte Ästhetik, Kultur und Medien auseinander gesetzt haben. Zwei wichtige weiterführende Ziele des Themenseminars sind die Erweiterung und Vertiefung von Kenntnissen in den Gender Studies sowie die Einübung der Analyse und Bewertung von Medienprodukten unter ästhetischen und gestalterischen Gesichtspunkten wie auch im Hinblick auf kultur- und gesellschaftswissenschaftliche Perspektiven. Das Themenseminar vermittelt grundlegende und vertiefende Kenntnisse in den Gender Studies, einem modellhaften interdisziplinären Forschungsansatz, der Praktiken des Unterscheidens in den Blick nimmt, problemorientiert vorgeht und Denkweisen jenseits von binären Gegensätzen erprobt. Ein zentrales Anliegen des Seminars ist es, das Denken in binären Gegensätzen wie männlich versus weiblich, kulturell versus natürlich, semiotisch versus materiell und geistig versus körperlich zu dekonstruieren. Ziel ist es, bestehende Vorurteile herauszuarbeiten und eine Reflektion über Klischees einzuleiten. Dazu liegt der Fokus auf zeitgenössischen feministischen Denkansätzen, die eine Diskussion von rezenten Arbeiten im Bereich der Maskulinitätsforschung umgreifen sowie neuere Forschungen im Feld der Queer Studies, der Transgender Studies, der Critical Disability Studies und der Posthuman Studies mit einschließen. Im Mittelpunkt steht ein Verständnis von -Gender- als interdependenter Kategorie, die eine Vielzahl von Formen der Differenz wie das Geschlecht, die sexuelle Orientierung, den kulturellen Hintergrund, die Schichtzugehörigkeit und den Bildungsgrad berücksichtigt und die spezifischen Überlagerungen der vielfältigen Dimensionen von Differenz reflektiert. Die Seminarteilnehmer_innen sollen dieses Verständnis von Differenz in der Herstellung, Vorführung und Diskussion von künstlerischen - insbesondere performativen - Arbeiten auch konkret umsetzen. Ziele: Das Seminar befördert die Erreichung der Ziele des Studiengangs, indem es die selbständige Aneignung und kritische Beurteilung von Theorien und Methoden der Gender Studies im Rahmen der Medien- und Kulturwissenschaft einübt. Auf diese Weise leistet das Seminar einen Beitrag zum Studienziel der Vermittlung von theoretischen, historischen, praktischen und methodischen Kenntnissen über medienspezifische Kulturformen. Bemerkung Mi, 12:30 - 16:00, 14tägig. Erster Seminartermin ist der 21.10. Institut für Medien- und Kulturwissenschaft Universität Düsseldorf WiSe 2015/16 Dr. Papenburg Bettina