Uni-Siegen
14. März 2017Die Zukunft der Kommunikation
-Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.- (Albert Einstein) Medienwissenschaftler/innen sind seit geraumer Zeit gefordert, sich verstärkt mit der Zukunft der Kommunikation auseinanderzusetzen. Die neuen Medientechnologien bestimmen und verändern die Alltagskommunikation. Sie...
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Jetzt Lernplan erstellen-Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.- (Albert Einstein)
Medienwissenschaftler/innen sind seit geraumer Zeit gefordert, sich verstärkt mit der Zukunft der Kommunikation auseinanderzusetzen. Die neuen Medientechnologien bestimmen und verändern die Alltagskommunikation. Sie generieren neue Informations- und Wissensmanagementsysteme, die zeitökonomischer und zielgruppenspezifisch sein sollen, es aber de facto nicht immer sind. Die Fähigkeit, angemessen und zeitgemäß zu kommunizieren sowie letztlich Kommunikation effektiv und nutzenorientiert zu gestalten, wird zu einer Schlüsselqualifikation im so genannten digitalen Zeitalter. Es scheint, als wären Medien- und Kommunikationssysteme einem grundlegenden Wandel ausgesetzt, dessen Folgen im Moment nur schwer abschätzbar sind. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht wieder eine neue Anwendung im Netz 'gehypt' wird, die einem Unterhaltung, Lebenserleichterungen oder neue, viel versprechende Möglichkeiten der Selbstinszenierung verspricht. Gleichwohl setzen sich die wenigsten Anwendungen durch und finden eine massenhafte Verwendung. Im Grunde rekurrieren die meisten Erfindungen auf den üblichen Bedürfnissen und verweisen zumeist auf altbekannte Mediensysteme. Viele Anwendungen sind nur temporär populär.
In dem Seminar wird eine komplexe und zugleich differenzierte Betrachtung des Zusammenhangs neuer Medientechnologien, gesellschaftlichem und kulturellem Wandel vorgenommen. Es wird der Frage nachgegangen werden, wie sich bestimmte Kommunikationstechnologien auf die Existenz des Individuums auswirken, dem immer mehr Eigenverantwortung im Umgang mit den Informationssystemen abverlangt wird. In der Veranstaltung wird das Denken von Medienökonomen, Medienphilosophen, Kulturwissenschaftlern und Soziologen thematisiert werden. Ihre Zeitdiagnosen, Visionen, Szenarien werden kritisch hinterfragt und diskutiert werden.
Leistungen können durch Referate (max. zu zweit) und Hausarbeiten erbracht werden. Zudem besteht die Möglichkeit, Experteninterviews durchzuführen.
Literaturtipp zur Einführung:
M. Latzer, U. Maier-Rabler, G. Siegert & T. Steinmaurer 1999. Die Zukunft der Kommunikation. Phänomene und Trends der Informationsgesellschaft. Innsbruck.
Human Computer Interaction, Master, PO 2009
Universität Siegen
WiSe 2010/11
Medien und Gesellschaft, Medien-/Wirtschaftswiss., Master, PO 2007
Medien und Gesellschaft, Medien-/Wirtschaftswiss., Master , Teilzeit, PO 2009
Univ.-Prof. Dr.
Hoffmann Dagmar