Mit der Münchner Biennale 2016 beginnt eine neue Ära des international einmaligen Festivals für neues Musiktheater: die Komponisten Daniel Ott und Manos Tsangaris übernehmen gemeinsam mit einem Team von Dramaturg*innen und Mentor*innen die künstlerische Leitung und orientieren das Festival neu...
Was lernst du wirklich?
Dieses Seminar bietet dir die einmalige Gelegenheit, das renommierte Festival für neues Musiktheater, die Münchner Biennale 2016, hautnah zu erleben. Du tauchst in die Geschichte und aktuellen Strömungen des Musiktheaters ein, besuchst Aufführungen und ein Symposium und reflektierst anschließend kritisch über neue künstlerische Ansätze und Arbeitsprozesse. Es ist auch für Studierende ohne Vorkenntnisse im Opernbereich geeignet, da es grundlegende Fragen der Theaterwissenschaft beleuchtet.
Das wirst du lernen
Du verstehst die historischen und aktuellen Entwicklungen des neuen Musiktheaters.
Du kannst zeitgenössische Musiktheaterformen und deren künstlerische Ansätze analysieren und bewerten.
Du lernst, neue Arbeitsprozesse, Dramaturgien und Rezeptionsweisen im Musiktheater kritisch zu reflektieren.
Du erarbeitest dir ein tiefes Verständnis für grundlegende theaterwissenschaftliche Konzepte wie Raum, Körper, Klang und Medien.
Du entwickelst Fähigkeiten zur kritischen Auseinandersetzung mit experimentellen Vermittlungsformen im Kulturbereich.
Passende Berufsfelder
Kulturmanagement und FestivalorganisationDramaturgie und TheaterproduktionKulturjournalismus und -kritikWissenschaft und Forschung im Bereich Theater- und MusikwissenschaftKulturelle Bildung und Vermittlung
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Wir helfen dir, diesen Kurs optimal vorzubereiten — mit einem individuellen Lernplan, Tipps und passenden Ressourcen.
Mit der Münchner Biennale 2016 beginnt eine neue Ära des international einmaligen Festivals für neues Musiktheater: die Komponisten Daniel Ott und Manos Tsangaris übernehmen gemeinsam mit einem Team von Dramaturg*innen und Mentor*innen die künstlerische Leitung und orientieren das Festival neu aus.
Im Seminar werden wir uns zunächst den Kontext erarbeiten: die Geschichte des Festivals und die künstlerischen und diskursiven Strömungen im Bereich des neuen Musiktheaters. Dann besuchen wir das Festival vom 28.5.-9.6. inklusive des angeschlossenen wissenschaftlichen Symposiums (3.6-5.6.). Im Anschluss reflektieren wir das Gesehen unter einer Reihe von Fragestellungen und Perspektiven: neue Arbeitsprozesse im Musiktheater, (Neu-)behandlung von Instrument und Stimme, neue Dramaturgien und Rezeptionsweise usw.
Das Modul richtet sich ausdrücklich nicht nur an Studierende mit einschlägiger Opern- und Musiktheatererfahrung , da es viele grundsätzliche Fragen der Theaterwissenschaft zu Dramaturgie, Raum, Körper, Klang, Medien usw. behandeln wird. Ein studentisches Projekt zu experimentellen Vermittlungsformen am Beispiel der Biennale in Kooperation mit Studierenden der Universitäten Würzburg und Bayreuth und der Hochschule Dresden ist ebenfalls in Planung.
Literatur:
Goebbels, Heiner (2002). -Gegen das Gesamtkunstwerk. Zur Differenz der Künste-. In: Sandner W (ed) Heiner Goebbels. Komposition als Inszenierung. Berlin: Henschel, 135-141.
Reininghaus, Frieder / Schneider, Katja. (2004) Experimentelles Musik- und Tanztheater. Laaber: Laaber.
Roesner, David, Rebstock, Matthias (2012). Composed Theatre: Aesthetics, Practices, Processes. Bristol: Intellect.
Salzman, Eric / Desi, Thomas (2008). The New Music Theatre. Oxford: Oxford University Press.
Schläder, Jürgen. (2009) Das Experiment der Grenze. Ästhetische Entwürfe im Neuesten Musiktheater. Berlin: Henschel.
W3-Professur für Theaterwissenschaft (Univ. Prof. Dr. Christopher Balme)
Leistungsnachweis MA Theaterwissenschaft (WP 6.1 - Aktuelle Theaterformen):
• Referat (ca. 20 Minuten) und Hausarbeit (50.000-60.000 Zeichen)
• oder: Referat (ca. 45 Minuten) und Hausarbeit (30.000-40.000 Zeichen)
9 ECTS, in Modul(prüfung) -Ästhetik und Konzepte des Gegenwartstheaters- mit Projektübung -Studien zu Ästhetiken und Strukturen des Gegenwartstheaters- (6 ECTS) insgesamt 15 ECTS
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Leistungsnachweis MA Profilbereich (WP TW 9.1 - Aktuelle Theaterformen):
• Referat (ca. 20 Minuten) und Hausarbeit (50.000-60.000 Zeichen)
• oder: Referat (ca. 45 Minuten) und Hausarbeit (30.000-40.000 Zeichen)
9 ECTS
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Leistungsnachweis MA Dramaturgie (P 3.1 - Aktuelle Theaterformen):
• Referat (ca. 15 Minuten)
• Hausarbeit (ca. 36.000 Zeichen)
9 ECTS, in Modul(prüfung) -Ästhetik und Konzepte des Gegenwartstheaters- mit Projektübung -Studien zu Ästhetiken und Strukturen des Gegenwartstheaters- (6 ECTS) insgesamt 15 ECTS
LMU München
SoSe 2016
Dozent