Geschlechterstreit Die querelle des femmes und ihre Vorläufer in deutschen und europäischen Texten 1200-1600
Seit Christine de Pizan ihn in ihrem -Buch von der Stadt der Frauen- um 1400 gebraucht hat, ist der Begriff querelle des femmes als Streit um das weibliche Geschlecht und seinen Wert literarisch eingeführt. Es ist die erste große Debatte...
Was lernst du wirklich?
In diesem Seminar tauchst du in die faszinierende Debatte um Geschlechterrollen und den Wert von Frauen in der europäischen Literatur zwischen dem 12. und 16. Jahrhundert ein, bekannt als 'querelle des femmes'. Du untersuchst, wie Autoren wie Christine de Pizan oder Wolfram von Eschenbach die damaligen Vorstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit hinterfragten und neu definierten. So verstehst du die historischen Wurzeln heutiger Geschlechterdiskurse besser.
Das wirst du lernen
- Du verstehst das Konzept der 'querelle des femmes' und ihre Bedeutung als erste große Geschlechterdebatte in der europäischen Literaturgeschichte.
- Du lernst zentrale Texte und Autoren wie Christine de Pizan, Ulrich von Liechtenstein und Giovanni Boccaccio kennen, die sich mit Geschlechterfragen auseinandersetzten.
- Du kannst die unterschiedlichen Modelle der Geschlechterdifferenz in der Vormoderne analysieren und in ihren kulturellen Kontext einordnen.
- Du erkennst, wie höfische und theologische Diskurse die Darstellung von Geschlechterrollen beeinflussten.
- Du entwickelst ein kritisches Verständnis für die historischen Wurzeln aktueller Debatten um Geschlecht und Identität.
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