Uni-Kassel
14. März 2017Hauptseminar FILM GESCHICHTE ANALYSE THEORIE
Prof. Jan Peters Volko Kamensky (Künstlerischer Mitarbeiter) Es handelt sich um eine Veranstaltung, in der verschiedene Betrachtungen der Filmgeschichte und - theorie in komplexe Zusammenhänge gestellt und vergleichend analysiert werden: Verschiedene filmische Genres oder stilistische Phasen und Perioden der Filmgeschichte...
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Volko Kamensky (Künstlerischer Mitarbeiter)
Es handelt sich um eine Veranstaltung, in der verschiedene Betrachtungen der Filmgeschichte und - theorie in komplexe Zusammenhänge gestellt und vergleichend analysiert werden: Verschiedene filmische Genres oder stilistische Phasen und Perioden der Filmgeschichte werden ins Licht der
dazugehörigen kultur-, kunst- und medientheoretischen Ansätze gesetzt, wobei auch politische, soziale und ökonomische Zusammenhänge Beachtung finden und Bezüge zu Literatur, Theater, Musik usw. hergestellt werden.
Die Veranstaltung ist eine (theoretische) Ergänzung zu den Projekten, kann aber auch ohne Teilnahme an den jeweiligen Projekten besucht werden.
Es handelt sich um eine vollumfängliche Veranstaltung zur Gestaltungstheorie des Films, für die 2 Wochenstunden bescheinigt werden können. In diesem Semester wird die Veranstaltung inhaltlich zweigeteilt durchgeführt:
a) Contre-Histoire(s) du Cinéma (Gegengeschichte(n) des Kinos
Beim ersten Veranstaltungstermin (Mittwoch, 15.10.2014) handelt sich um den Abschluss der Veranstaltung aus den vergangenen zwei Semestern. Unter dem Titel -Contre-Histoire(s) du Cinéma (Gegen-Geschichte(n) des Kinos)- widmen wir uns Filmen, die andere Geschichten anders erzählen, bzw. die Geschichte anders erzählen.
b) TON – SPUREN
Ab dem zweiten Veranstaltungstermin (Mittwoch, 26.11.2014) werden wir uns der experimentellen Tongestaltung widmen. In der Frühgeschichte der technischen Medien wurde zwar gleichzeitig an der Entwicklung von Telefon und Fernsehen, Tonaufzeichnung und Film gearbeitet (seit ca. 1880), aber zusammengeführt wurden Bild- und Tonaufzeichnung erst mit großer Verzögerung (ca. 1930). Seither herrscht ein allgemeines Verständnis des Mediums Film als zwingende Verbindung von Bild und Ton, bei der nur die strikte Einhaltung technischer und ästhetischer Normen den Filmgenuss zu gewährleisten scheint. Leicht wird dabei übersehen, dass nach wie vor beides, also Bild und Ton, eigenständige Gestaltungsbereiche bilden, die sich auf vielfältige Weise begegnen können.
Unter dem Titel TON-SPUREN nehmen wir die Spur auf von Filmen, deren akustische Ebene mit den unterschiedlichsten Mitteln experimentell ausgelotet wurden: mittels Nachvertonung und Klangsynthese, unter Zuhilfenahme eigens entwickelter Mikrofone mit außergewöhnlicher Darstellungscharakteristik oder unter Rückgriff auf den live agierenden Kinoerzähler, um nur einige wenige Möglichkeiten zu nennen. Anhand von passenden Texten wird dabei zu untersuchen sein, wie sich diese gestalterischen Eingriffe nicht lediglich auf die Form des Films auswirken sondern vielmehr auch unser Verständnis der vorfilmischen Wirklichkeit weiten.
Kunsthochschule Kassel
Uni Kassel
WiSe 2014/15
Visuelle Kommunikation
Peters Jan