Uni-Hannover
14. März 2017Kultursoziologie des Körpers und Sports B
Körper, Kultur. Kommerz. Sportsoziologische und -historische Fragestellungen zu gegenwärtigen Körper- und Bewegungspraxen Sport ist heute Kult um Körper und Kommerz. Er ist fester Bestandteil unserer Alltagskultur. Sport ist Ausdrucksmittel individueller Lebensstile und Lebensentwürfe. Diese zeigen sich nicht nur in der...
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Jetzt Lernplan erstellenKörper, Kultur. Kommerz. Sportsoziologische und -historische Fragestellungen zu gegenwärtigen Körper- und Bewegungspraxen
Sport ist heute Kult um Körper und Kommerz. Er ist fester Bestandteil unserer Alltagskultur. Sport ist Ausdrucksmittel individueller Lebensstile und Lebensentwürfe. Diese zeigen sich nicht nur in der Wahl der Sportart, der Sportgeräte und Sportbekleidung, sondern auch am sportlichen Körper. Der schlanke und trainierte Körper ist zum Statussymbol geworden, seine Einzigartigkeit liegt darin, dass er sich nicht käuflich erwerben lässt, sondern durch hartes Training erworben werden muss. Sporttreiben signalisiert Disziplin, Gesundheit und Leistungsfähigkeit, Werte, die für beruflichen und privaten Erfolg, gesellschaftliche Anerkennung und soziale Integration stehen. Sportlichkeit ist somit zu einer sozialen Norm geworden, der sich nur wenige Menschen zu entziehen vermögen.
Sport ist Erlebnisraum, Selbstverwirklichung, Lebenssinn und Kommerz.
Der Fokus liegt auf folgenden Themenschwerpunkten:
• Dominante Deutungsmuster gesellschaftlicher und sportiver Körperpraxen
• Körper, Identität, Ethnizität, Gesundheit und Geschlecht im Sport
• Soziale Ungleichheit und Zugehörigkeiten im Sport
• In- und Exklusionsprozesse im Sport, am Beispiel des Dopings
• Lebensstile und performative Inszenierungen z.B. in Trendsportarten
• Sport(-körper) in Medien und Werbung: Kommerz mit Emotionen und Stereotypen
Literatur
Bröckling U. (Hg.) (2000): Gouvernementalität der Gegenwart. Studien zur Ökonomisierung des Sozialen, Frankfurt/M.: Suhrkamp.
Foucault, M. (2006): Geschichte der Gouvernementalität. Bd.II. Die Geburt der Biopolitik, Vorlesung am College de France, Frankfurt/M.: Suhrkamp.
Giddens, A. (1995): Konsequenzen der Moderne. Frankfurt/M.: Suhrkamp
Hurrelmann, K. (2006): Gesundheitssoziologie, München: Juventa Verlag.
Lemke, T. (2007): Biopolitik zur Einführung,Hamburg:Junius.
Kickbusch, I. (2006): Die Gesundheitsgesellschaft. Megatrends der Gesundheit und deren Konsequenzen für Politik und Gesellschaft, Gamburg: Verl. für Gesundheitsförderung.
Bröckling U. (Hg.) (2000): Gouvernementalität der Gegenwart. Studien zur Ökonomisierung des Sozialen, Frankfurt/M.: Suhrkamp.
Foucault, M. (2006): Geschichte der Gouvernementalität. Bd.II. Die Geburt der Biopolitik, Vorlesung am College de France, Frankfurt/M.: Suhrkamp.
Giddens, A. (1995): Konsequenzen der Moderne. Frankfurt/M.: Suhrkamp
Hurrelmann, K. (2006): Gesundheitssoziologie, München: Juventa Verlag.
Lemke, T. (2007): Biopolitik zur Einführung,Hamburg:Junius.
Kickbusch, I. (2006): Die Gesundheitsgesellschaft. Megatrends der Gesundheit und deren Konsequenzen für Politik und Gesellschaft, Gamburg: Verl. für Gesundheitsförderung.
Sport, Prüfungspool
Universität Hannover
SoSe 2016
Prof. Dr. phil.
Günter Sandra phil