Uni-Siegen
14. März 2017Kunst nah kunst fern 8211 Möglichkeiten einer Kunstpädagogik
Dieses Seminar widmet sich einem prominenten Bruch in der Kunst_Pädagogik: Der zwiespältigen Haltung zum Label Kunst. Es schließt ein und notwendigerweise aus, es adelt, es verhüllt. Es ist zweifelsohne wirkmächtig. Fühlen wir uns der Kunst verbunden oder eher fern? Ist...
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Jetzt Lernplan erstellenDieses Seminar widmet sich einem prominenten Bruch in der Kunst_Pädagogik: Der zwiespältigen Haltung zum Label Kunst.
Es schließt ein und notwendigerweise aus, es adelt, es verhüllt. Es ist zweifelsohne wirkmächtig.
Fühlen wir uns der Kunst verbunden oder eher fern? Ist das Feld der Kunst und des Kunstmarktes überhaupt eine geeignete Spielwiese für Kunstpädagog_innen? Kennen Sie das Gefühl von irgendwie- gehöre-ich-hier-nicht-hin? (Wie) wurde es überwunden? Kann diese Brücke auch für andere geschlagen werden und wie sähe sie aus? Hängt das Kunstverständnis in den meisten Köpfen noch im goldenen Rahmen an der Wand? Wie lassen wir es in einer Installation im Klassenraum aufgehen?
In diesem Seminar sollen die Grenzen, aber auch vielfältigen Möglichkeiten einer kunst_nahen Kunstpädagogik beleuchtet werden. Unter der ständigen Berücksichtigung des Zusammenhangs zwischen dem Label Kunst und Machtausübung, Ausschluss und Elite soll
1. eine biografische Bestandsaufnahme stattfinden:
Wie kunst_nah oder fern sind Sie sozialisiert? Was ist auf dem Weg bis zum heutigen Tag entstanden: Kunst_nähe oder Kunst_ferne?
2. theoretisches Fundament geliefert werden:
Postcolonial Studies, Habitus, Performativität von Museen, High and Low, Bildungsprozesse, Partizipation, Happening, uvm.
3. ein Versuch gewagt werden:
künstlerische Positionen und Vermittlungsweisen, deren Unterscheidung eher eine Frage der Perspektive ist, sollen Impulse für eine kunst_nahe Kunstpädagogik bieten.
Bildende Kunst und ihre Didaktik
Universität Siegen
SoSe 2016
M. A.
Gernand Daniela M A