Uni-München
14. März 2017Lektürekurs Lateinische Lektüre Prosa Philosophie
Gruppe 01 (Uhle): Cicero, De finibus, Bücher 1 und 3 In der im Frühsommer des Jahres 45 entstandenen Schrift De finibus bonorum et malorum setzt sich Cicero mit der Frage nach dem höchsten Gut bzw. dem größten Übel auseinander. Vorgestellt...
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Jetzt Lernplan erstellenGruppe 01 (Uhle): Cicero, De finibus, Bücher 1 und 3
In der im Frühsommer des Jahres 45 entstandenen Schrift De finibus bonorum et malorum setzt sich Cicero mit der Frage nach dem höchsten Gut bzw. dem größten Übel auseinander. Vorgestellt und widerlegt werden zunächst die Antworten, die der Epikureismus (Bücher 1-2) und die Stoa (Bücher 3-4) auf die Frage geben, bevor im fünften Buch die Philosophie des Antiochos v. Askalon präsentiert wird. In der Lektüreübung werden wir uns mit der Darlegung der epikureischen (Buch I) und der stoischen Ethik (Buch 3) beschäftigen.
Textausgabe: M. Tulli Ciceronis Scripta quae manserunt omnia, fasc. 43: De finibus bonorum et malorum, ed. C. Moreschini, München – Leipzig (K.G. Saur) 2005.
Gruppe 02 (Riedl): Seneca, Epistulae Morales
In diesem Lektürekurs werden wir gemeinsam eine Auswahl aus Senecas Epistulae Morales lesen und uns dabei mit der kunstvollen Sprache und dem besonderen Stil dieses bedeutenden Politikers und Literaten der neronischen Zeit näher beschäftigen. Ausgehend von diesen Texten wollen wir uns thematisch einen knappen Überblick über die Entwicklung und die wichtigsten Lehren der griechisch-römischen Philosophie verschaffen. Im Zentrum werden dabei die stoische Philosophie Senecas stehen sowie die in Rom ebenfalls sehr wirkungsmächtige Schule des Epikureismus, mit der sich Seneca immer wieder intensiv auseinander setzt.
Textausgabe: L. Annaei Senecae ad Lucilium epistulae morales, ed. L.D. Reynolds, 2 Bde., Oxford 1965 (zahlreiche Ndr).
Uhle, Tobias , Dr.
LMU München
SoSe 2016
Dr.
Riedl Petra