Uni-München
14. März 2017Lektürekurs Thematische Lektüre Philosophie
Gruppe 01 (Uhle): Cicero, Laelius de amicitia In dem zwischen März und November 44 verfassten und Atticus gewidmeten philosophischen Dialog Laelius de amicitia werden verschiedene Freundschaftskonzepte diskutiert. Der (fiktive) Dialog spielt im Jahr 129 v. Chr. kurz nach dem Tod...
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Jetzt Lernplan erstellenGruppe 01 (Uhle): Cicero, Laelius de amicitia
In dem zwischen März und November 44 verfassten und Atticus gewidmeten philosophischen Dialog Laelius de amicitia werden verschiedene Freundschaftskonzepte diskutiert. Der (fiktive) Dialog spielt im Jahr 129 v. Chr. kurz nach dem Tod des jüngeren Scipio. Neben der Hauptfigur C. Laelius, dem Freund des verstorbenen Scipio, nehmen Q. Mucius Scaevola Augur und C. Fannius am Dialog teil. In der Lektüreübung werden wir wesentliche Teile des Dialogs lesen und übersetzen und uns dabei mit den wichtigsten antiken Freundschaftskonzepten vertraut machen.
Textausgabe: M. Tulli Ciceronis Laelius de amicitia, rec. J.G.F. Powell, Oxford 2006.
Kommentar: J.G.F. Powell, Cicero: Laelius, On Friendship (Laelius de amicitia) and The Dream of Scipio (Somnium Scipionis), edited with an Introduction, Translation and Commentary, Warminster 1990.
Gruppe 02 (Riedl): Seneca, Epistulae morales
Dieser Kurs wird sich schwerpunktmäßig mit der stoischen Philosophie Senecas beschäftigen. Dazu werden wir eine Auswahl seiner -Epistulae morales- lesen und uns dabei auch mit der kunstvollen Sprache und dem besonderen Stil dieses bedeutenden Politikers und Literaten der neronischen Zeit näher auseinander setzen. Darüber hinaus soll thematisch ein Überblick über die Entwicklung und die wichtigsten Lehren der griechisch-römischen Philosophie vermittelt werden.
Textausgabe: L. Annaei Senecae ad Lucilium epistulae morales, ed. L.D. Reynolds, 2 Bde., Oxford 1965 (zahlreiche Ndr.).
Gruppe 03 (Fabrizi): Seneca, De brevitate vitae
Der Kurs bietet eine Lektüre des senekanischen Werkes De brevitate vitae. Dieses Werk zielt darauf ab zu zeigen, dass das menschliche Leben lang genug ist, wenn man es gut benutzt, d.h. ein philosophisch orientiertes Leben führt. Besonders interessant ist, dass De brevitate vitae u.a. wegen seines lebhaften Bildes einer Gesellschaft, die die Zeit in verschiedenen Weisen verschwendet. Die Lektüre ist literarisch orientiert und führt die Studenten in das philosophische Denken und in den literarischen Stil Senecas ein.
Textausgabe: L. Annaei Senecae Dialogorum libri duodecim, rec. L.D. Reynolds, Oxford 1977.
Kommentar: Seneca De otio, De brevitate vitae, ed. G.D. Williams, Cambridge 2003.
Riedl, Petra , Dr.
LMU München
SoSe 2015
Dr.
Fabrizi Virginia