Uni-Kassel
14. März 2017Projekt Neue Mobilität Beispiel Westtangente Rhein Main
Mobilität ist zentraler Ausgangspunkt für Stadtbildung und Stadtgestalt. Oft war ein Flußübergang, eine Wegkreuzung, ein Seehafen der Ausgangspunkt für die Entstehung von Städten. Neue Formen von Mobilität führen zu neuen Stadtstrukturen. Am Beispiel des westlichen Rhein-Main-Gebiets wollen wir uns mit...
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Jetzt Lernplan erstellenMobilität ist zentraler Ausgangspunkt für Stadtbildung und Stadtgestalt. Oft war ein Flußübergang, eine Wegkreuzung, ein Seehafen der Ausgangspunkt für die Entstehung von Städten. Neue Formen von Mobilität führen zu neuen Stadtstrukturen.
Am Beispiel des westlichen Rhein-Main-Gebiets wollen wir uns mit neuer Mobilität in doppelter Hinsicht befassen. Bereits in Planung ist die Regionaltangente West, welche den bislang monozentrisch auf das Frankfurter Zentrum ausgerichteten öffentlichen Personenverkehr erstmalig um eine Tangente ergänzt, der die westlichen -Vororte- untereinander verbindet. Damit emanzipieren sich diese von der Frankfurter City und entwickeln ein neues Potenzial, insbesondere an den Bahnhöfen Eschborn Süd, Leunastraße Hoechst sowie Neu-Isenburg. Hier gilt es, neue Kreuzungs- und Umsteigebahnhöfe zu schaffen wie auch das städtebauliche Umfeld zu gestalten.
Hinzu kommt etwas weiteres: Die angestrebte Verkehrswende. Für diese ist wesentlich, Mobilität nicht nur als Frage der Infrastruktur, sondern auch der Stadtstruktur zu verstehen. Bahnhof/Haltestelle und Stadtteil sind gemeinsam zu denken und mehr als bislang zu verknüpfen.
Wie kann das Umfeld eines dieser drei Standpunkte, angebunden an die Regionaltangente in Zukunft aussehen? Wie sähe ein Stadtteil aus, in der die Haushalte keine privaten Autos mehr besitzen und Parkplatzangebot weitgehend überflüssig wird? In der Mobilität weitgehend eine shared E-Mobility ist, ob mit Zug, Auto oder Fahrrad? Der weiter verdichtet wird, um das Potenzial seiner guten verkehrlichen Entschließung weiter zu entfalten?
Ziel des Entwurfsprojektes ist es, das architektonische und städtebauliche (wie auch verkehrliche) Potenzial neuer Zentralität und neuer Mobilität zu erkunden. Es sollen Ideen für die konzeptuelle und bauliche Entwicklung einerseits der Stationen wie andererseits der städtebaulichen Quartiere entwickelt und formuliert werden.
Projekttag ist dienstags. Begleitend findet zum Projekt das Seminar ‚Neue Mobilität’ statt.
FB 06 Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung
Uni Kassel
WiSe 2014/15
Architektur
Univ.-Prof. Dipl.-Ing.
Oswalt Philipp