Uni-Dortmund
14. März 2017Proseminar DAP mit Python
Das Proseminar hat zwei Ziele. Zum einen soll die Sprache Python erlernt werden; dies geschieht in den ersten Vorträgen, die sich zum Teil auf bereits bekannte Algorithmen aus DAP1 und DAP2, wo diese mit Java bzw. C/C++ erlernt wurden, beziehen....
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Jetzt Lernplan erstellenDas Proseminar hat zwei Ziele. Zum einen soll die Sprache Python erlernt werden; dies geschieht in den ersten Vorträgen, die sich zum Teil auf bereits bekannte Algorithmen aus DAP1 und DAP2, wo diese mit Java bzw. C/C++ erlernt wurden, beziehen. Zum anderen sollen in den späteren Vorträgen neue Algorithmen erarbeitet und am Beispiel von Python vorgestellt werden.
Warum Python? Python ist eine interpretierte Skript-Sprache, die auf dem Prinzip des -duck typing- beruht. Das bedeutet, dass (anders als in Java oder C) Variablen keinen vorbestimmten Typ haben müssen; Deklarationen entfallen also. Es wird erst zur Laufzeit, wenn man beispielsweise eine Methode aufruft, geprüft, ob das aufrufende Objekt überhaupt über diese Methode verfügt. Dies sieht auf den ersten Blick seltsam aus, erlaubt aber in vielen Fällen, Programme zu schreiben, die man wie Pseudocode aus einem Algorithmenbuch lesen kann.
Python ist im Grunde objektorientiert, so dass die aus DAP1 und DAP2 bekannten OOP-Konzepte Anwendung finden. Der Vorteil ist jedoch, dass man davon (insbesondere bei kurzen Programmen, wenn man nur mal -Hello world- ausgeben will) keinen Gebrauch machen muss. Ausserdem können Elemente funktionaler Programmierung verwendet werden (z.B. lambda, map, reduce). Ende 2008 wird Python 3 (eine neue, zu vorherigen Sprachversionen teilweise inkompatible Version) herauskommen. Die Ausarbeitungen des Proseminars sollen in jedem Fall auf der neuen Version basieren. Jedes Proseminar-Thema ist entweder eher sprachorientiert oder eher algorithmenorientiert. Genaueres wird bei der Vorbesprechung erklärt.
Technische Universität Dortmund
SoSe 2012
Informatik
Univ.-Prof.
Rahmann Sven