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Uni-Kassel
14. März 2017

Proseminar Epiktet

Epiktet (ca. 50-125 n. Chr.) hat die stoische Philosophe in Lehrgesprächen popularisiert. Sein Schüler Arrian hat Aufzeichnungen über diese Gespräche publiziert (sog. Diatriben) und daraus ein einführendes Handbüchlein zusammengestellt. Hauptthema Epiktets ist das Glück, das sich aus einer wie man...

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Epiktet (ca. 50-125 n. Chr.) hat die stoische Philosophe in Lehrgesprächen popularisiert. Sein Schüler Arrian hat Aufzeichnungen über diese Gespräche publiziert (sog. Diatriben) und daraus ein einführendes Handbüchlein zusammengestellt. Hauptthema Epiktets ist das Glück, das sich aus einer wie man heute noch sagt -philosophischen- Lebenseinstellung ergibt. So ist es ein unverzichtbares Erfordernis menschlichen Glücks, nicht von katastrophalen Widerfahrnissen betroffen zu sein. Nach Epiktet ist dies eine Frage der Einstellung: Solche Widerfahrnisse z.B. Verlust von Angehörigen, Krankheit, Versklavung lassen sich meist gar nicht vermeiden. Vermeiden läßt sich nur ihre Wertung als katastrophal, und somit auch die Betroffenheit, durch die das Glück beeinträchtigt würde. Textauswahl und Sekundärlitertur werden zu Semesterbeginn bekanntgegeben. Zur vorbereitenden Lektüre werden empfohlen: Epiktet, Handbüchlein der Moral, gr./dt. hg. von K. Steinmann, Stuttgart: Reclam 1992; J.P. Hershbell, -Epiktet-, in: Philosophen der Antike, hg. von F. Ricken, Bd. 2, München etc.: Kohlhammer 1996, S. 184-198; G. Wöhrle, Epiktet für Anfänger: Eine Lese-Einführung, München: dtv 2002 Unverzichtbar für jede gründliche Auseinandersetzung mit Epiktet ist: A.A. Long, Epictetus. A Stoic and Socratic Guide to Life, Oxford: U.Pr. 2002 Das Handbüchlein und eine umfangreiche Auswahl aus den Diatriben Epiktets findet man auch in: Epiktet, Teles, Musonius: Ausgewählte Schriften, gr./dt. hg. von R. Nickel, Zürich: Artemis und Winkler (Sammlung Tusculum) 1994 FB 01 Institut für Philosophie Uni Kassel WS 2007/2008 Philosophie NF apl. Prof. Dr. Heinemann Gottfried