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Uni-Dortmund
14. März 2017

Seminar Entwicklungstheorien und strategien

Entwicklungstheorien und -strategien und ihre Wirkung in der Praxis der Entwicklungszusammenarbeit Worum geht es inhaltlich? Die 60er und 70er Jahre des letzten Jahrhunderts waren die große Zeit der Entwicklungstheorien. Und auch der Kontroversen. Vertreter modernisierungstheoretische Ansätze und Anhänger von Dependenztheorien...

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Entwicklungstheorien und -strategien und ihre Wirkung in der Praxis der Entwicklungszusammenarbeit Worum geht es inhaltlich? Die 60er und 70er Jahre des letzten Jahrhunderts waren die große Zeit der Entwicklungstheorien. Und auch der Kontroversen. Vertreter modernisierungstheoretische Ansätze und Anhänger von Dependenztheorien standen einander unversöhnlich gegenüber. Dann, Anfang der 80er Jahre verkündeten die Vertreter der Bielefelder Schule der Entwicklungssoziologie das -Ende der großen Theorien-, und forderten die wissenschaftliche Zunft auf, sich eher auf -Theorien mittlerer Reichweite- zu konzentrieren. Die -großen Theorien-, die in einem Wurf die Verhältnisse auf der ganzen Welt erklären wollten, sind sicher seit langem tot. Die theoretischen Erklärungen und Orientierungen sind heute unübersichtlicher denn je. Von Wachstumstheorien über Regulationstheorien bis hin zur -Institutionenökonomie- gibt es einen facettenreichen Diskurs, der allerdings häufig näher an der Praxis der Entwicklungszusammenarbeit ist als frühere theoretische Anstrengungen. Wir wollen in diesem Seminar • Einen kurzen Rückblick werfen auf die Kontroversen der 60er bis 70er Jahre; • Uns mit den Theorien mittlerer Reichweite vertraut machen; • Die neuesten theoretischen Kontroversen aufgreifen; • Aber auch eher praxisnahe konzeptionelle Orientierungen beleuchten (zum Beispiel das Konzept der Ländlichen Regionalentwicklung, das Zonierungskonzept im Ressourcenmanagement oder erfolgreiche Denkfiguren wie den Begriff des -informellen Sektors-). Bei jedem dieser Themen wollen wir außerdem versuchen nachzuvollziehen, wie sich bestimmte theoretische Denkfiguren auf die Praxis von Entwicklungszusammenarbeit ausgewirkt haben. Zum methodischen Vorgehen: Seminar mit inhaltlichen Inputs (Kurzreferaten und Thesenpapieren) der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Strukturierte Diskussionsrunden zum Vergleich verschiedener theoretischer Positionen. Von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden aktive Vorbereitung und Mitarbeit erwartet. LiteraturLiteraturtipps zum Einlesen: Reinold Thiel (Hg.): Neue Ansätze zur Entwicklungstheorie. Bonn: DSE, 1999 Dieter Nohlen/ Franz Nuscheler: Handbuch der Dritten Welt. Band 1. Bonn: Dietz-Verlag, 1993 Weitere Literaturhinweise, insbesondere zu einzelnen Themen und Theorien werden zu Beginn des Seminars gegeben. Voraussetzungen Erfolgreicher Abschluss der Module 1-11 zur Teilnahme an den Teilleistungen; eine Teilleistung kann bereits nach erfolgreichem Abschluss der Module 1-3 und 6-9 abgeschlossen werden. Literaturtipps zum Einlesen: Reinold Thiel (Hg.): Neue Ansätze zur Entwicklungstheorie. Bonn: DSE, 1999 Dieter Nohlen/ Franz Nuscheler: Handbuch der Dritten Welt. Band 1. Bonn: Dietz-Verlag, 1993 Weitere Literaturhinweise, insbesondere zu einzelnen Themen und Theorien werden zu Beginn des Seminars gegeben. Voraussetzungen Erfolgreicher Abschluss der Module 1-11 zur Teilnahme an den Teilleistungen; eine Teilleistung kann bereits nach erfolgreichem Abschluss der Module 1-3 und 6-9 abgeschlossen werden. Raumplanung Erfolgreicher Abschluss der Module 1-11 zur Teilnahme an den Teilleistungen; eine Teilleistung kann bereits nach erfolgreichem Abschluss der Module 1-3 und 6-9 abgeschlossen werden. Technische Universität Dortmund SoSe 2012 Fachgebiet International Planning Studies Prof. Dr. Schmidt Kallert Einhard rer pol