Uni-Kassel
14. März 2017Proseminar Projektseminar Angewandte Vegetationskunde
Teil 1 Einführung in die Pflanzenverwendung für Planer und Landschaftsarchitekten (jeweils in den ersten 2 Stunden gemeinsam mit Studierenden im Bachelor) Für Studierende im Bachelor dient das Seminar der Vorbereitung des Bachelor-Projektes -Energiepflanzen in peripheren Landschaften- im folgenden Sommersemster (2010)....
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Jetzt Lernplan erstellenTeil 1 Einführung in die Pflanzenverwendung für Planer und Landschaftsarchitekten (jeweils in den ersten 2 Stunden gemeinsam mit Studierenden im Bachelor)
Für Studierende im Bachelor dient das Seminar der Vorbereitung des Bachelor-Projektes -Energiepflanzen in peripheren Landschaften- im folgenden Sommersemster (2010).
Die Verwendung und Gestaltung von Vegetation am Stadtrand setzt zum einen vegetationskundliches Wissen voraus und und zum anderen die Kenntnis verschiedener Konzepte der Pflanzenverwendung im urbanen Raum. In der Peripherie von Städten steht durch Gestaltung und Nutzungsmöglichkeiten die Bildung von -Identitäten urbaner Landschaften- zur Diskussion. Mit der Pflege dieser Landschaften sind allerdings hohe Kosten verbunden, weshalb über Pflegeextensivierung oder auch die Nutzung der Vegetation als sogenannte nachwachsende Rohstoffe nachgedacht wird. Verschiedene gestalterische Konzepte des Einsatzes nachwachsender Rohstoffe sollen im Seminar diskutiert werden.
Teil 2 Grundlagen der angewandten Vegetationskunde (jeweils in den zweiten 2 Stunden)
Für sehr viele landschafts- und freiraumplanerische Aufgabenstellungen ist ein vegetationskundlicher Zugang möglich. Die besondere Qualität der Vegetation liegt darin, dass sie einerseits Anhaltspunkte zum Verstehen der Auftragssituation anbietet und andererseits häufig Gegenstand der künftigen Herstellung und Pflege ist. Auf der einen Seite ist also anhand bestehender Vegetation sehr viel zu lernen, auf der anderen Seite ist Vegetation einer der häufigsten Herstellungs- und Pflegegegenstände in der Landschafts- und Freiraumplanung; von Wiese bis Hecke und Baum, von Dachbegründung bis Wasserpflanze. Die Lebensformen der Pflanzen (s. Raunkier und Braun-Blanquet) bilden den Ausgangspunkt des Seminrars und dienen der Orientierung und Merkbarkeit der Vegetationsphänome, die auf Spaziergängen an alltäglichen planerischen Gegenständen gefunden werden. Die Themenschwerpunkte richten sich nach dem parallel laufenden Master-Projekt.
Empfohlene Literatur zur Vorbereitung (bei Bellin-Harder in der Gottschalkstr. 26, 3. Stock):
Bellin, Florian & Hülbusch, Karl Heinrich (Red.) 2001: Der Gartenbau in vier Abteilungen oder Die Haus-Gemüse-Wirtschaft. Seminarerträge des Kompaktseminars ‚Der Gartenbau in vier Abtheilungen. Großstelzendorf/
Weinviertel. 220 Seiten. Kassel
Braun-Blanquet, Josias 1932: Die Pflanzensoziologie in Forschung und Lehre.
In: Der Biologe, 1. Jahrgang 1931/32, Heft 8. S. 175 -180. München
Braun-Blanquet 1964: Pflanzensoziologie. Wien, New York.
Brun-Hool, Josef 1980: Zur Pflanzensoziologie schweizerischer Gärten. In: Phytocoenologia 7 (Festband Tüxen). S. 73 - 99. Braunschweig-Stuttgart
Brun-Hool, Josef 1985: Braun-Blanquet-Zahlen im Garten. In: Tüxenia Heft 5.
S. 549 - 554. GöttingenProjektseminar Angewandte Vegetationskunde
FB 06 Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung
Uni Kassel
WS 2009/2010
Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung
FB 06 Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung
Dr.-Ing.
Bellin Harder Florian Ing