Uni-Kassel
14. März 2017Seminar Burn out zur Soziologie des Phänomens
Seit einiger Zeit findet in Deutschland eine öffentliche Auseinandersetzung mit dem Thema Burnout statt. Die Erschöpfungskrankheit findet inzwischen breite Akzeptanz, Prominente, wie bspw. Fußballer ziehen sich öffentlich in eine Burnout Klinik zurück, es gibt kaum eine Medium, die das Phänomen...
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Jetzt Lernplan erstellenSeit einiger Zeit findet in Deutschland eine öffentliche Auseinandersetzung mit dem Thema Burnout statt. Die Erschöpfungskrankheit findet inzwischen breite Akzeptanz, Prominente, wie bspw. Fußballer ziehen sich öffentlich in eine Burnout Klinik zurück, es gibt kaum eine Medium, die das Phänomen nicht zum Titelthema machte. Ein ganzer Markt zur Prävention und Behandlung von Burnout ist entstanden, der von einer Schwemme an Ratgebern zum Thema begleitet wird. Bemerkenswert dabei ist, dass Burnout keine medizinische Diagnose ist, vielmehr stellt das Symptom eine Variante der Depression dar. In der vehementen Verwendung des Begriffs -Burnout- und seiner diskursiven Erscheinung verweist das Phänomen auch auf den Zusammenhang von Leistung und Erschöpfung. Nun wer viel geleistet hat, kann erschöpft sein. Hier wird Burnout im Kontext von Erwerbsarbeit verhandelt. Zugleich scheint dem Phänomen Burnout eine Geschlechtsspezifik innezuwohnen, denn sehr viel mehr Frauen kommen wg. Burnout in Behandlung. Im Seminar soll eine sozialwissenschaftliche Perspektive auf das Phänomen des Burnout gerichtet werden. Die Bereitschaft auch englischsprachige Texte zu lesen wird vorausgesetzt. Das Seminar ist Teilnahmebeschränkt, melden Sie sich daher verbindlich an untersabineflick@gmx.net. Da es sich um ein Blockseminar handelt ist die Teilnahme an der ersten Sitzung unerlässlich, wer zur ersten Sitzung im November nicht erscheint, verliert den Anspruch auf Teilnahme.
Termine
02.11.2012 Einführungssitzung (Referatsvergabe)
25./26.01.2013 Block I
08/09.02.2013 Block II
FB 05 Gesellschaftswissenschaften
Uni Kassel
WiSe 2012/13
Soziologie HF
Flick Sabine