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Uni-Kassel
14. März 2017

Seminar Das Normale und das Pathologische 8211 zur Epistemologie einer medizinischen Dichotomie

Vorbesprechung 21. 10 von 12. bis 14.00 Uhr • Wochenende 4. und 5. Dezember Freitag 17.15 Uhr bis 21.00 Uhr Samstag 10.00 bis 13.15 und 14.45 bis 18.00 Uhr • Wochenende 8. und 9. Januar 2010 Freitag 17.15 Uhr bis...

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Vorbesprechung 21. 10 von 12. bis 14.00 Uhr • Wochenende 4. und 5. Dezember Freitag 17.15 Uhr bis 21.00 Uhr Samstag 10.00 bis 13.15 und 14.45 bis 18.00 Uhr • Wochenende 8. und 9. Januar 2010 Freitag 17.15 Uhr bis 21.00 Uhr Samstag 10.00 bis 13.15 und 14.45 bis 18.00 Uhr Literatur: Steht in Form eines Readers im Copyshop -WiSo-Pool- auf dem Campus bereit. Canguilhem, George: Das Normale und das Pathologische. Frankfurt am Main Ullstein 1977 Canguilhem: Gesundheit - eine Frage der Philosophie. Merve Verlag 2004 Sigerist Foucault Schipperges, Heinrich: Reflexionen über Gesund und Krank, in: Schipperges, Heinrich: Krankheit und Kranksein im Spiegel der Geschichte. Berlin, Heidelberg Springer Verlag 1999, 17-24 Ankündigungstext: Was ist schon normal? Und was ist pathologisch? Welche Definitionen, Auffassungen und Wirkmächtigkeiten von -normal- und -pathologisch-, -gesund- und -krank- wirken wo und werden von wem vertreten? Wie wirken diese unterschiedlichen Auffassungen auf den Menschen an sich, auf die Ordnung der Menschen, i.e. die Gesellschaft? Nach Fakten, Denkstilen, Objekten und Objektivität wollen wir uns in diesem Seminar mit dieser durch die philosophischen Positivismus des 19. Jahrhunderts geprägten wirkmächtigsten Dichotomie der Medizin beschäftigen. Gibt es eine allgemeingültige Norm, beziehungsweise wie interagieren die verschiedenen Auffassungen von -normal- als Norm, durchschnittlich oder regelrecht und die Interpretationen einer Norm und den in der Medizin die Deutungshoheit erlangten Normwerte und die Auffassungen von -krank- und pathologisch miteinander und inwiefern haben Philosophen oder Wissenschaftstheoretiker sich hierzu geäußert? Neben Canguilhem, dessen Lektüre für dieses Seminar vorausgesetzt wird, werden verschiedenen Texte von Wissenschaftsphilosophen und Medizintheoretikern in diesem Seminar studiert. Referate sind erwünscht, Hausarbeiten möglich. Dozenten: Dr. phil. Dirk Stederoth, Lehrkraft für besondere Aufgaben am Institut für Philosophie der Universität Kassel; Dr. med. Marion Hulverscheidt, Lehrbeauftragte, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte der Medizin, Universitätsmedizin-Charité Berlin FB 01 Institut für Philosophie Uni Kassel WS 2009/2010 Philosophie HF Philosophie NF Privatdozent Dr. Stederoth Dirk Privatdozent