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Uni-Essen
14. März 2017

Seminar Die Ministerialverwaltung 8211 zwischen Politik und Bürokratie

Der hauptsächliche Untersuchungsgegenstand des Seminars ist die Ministerialverwaltung - mit besonderem Bezug zur Landesverwaltung Nordrhein-Westfalen. Zu Anfang wird es eine Einführung in die NRW Landesorganisation geben – von der historischen Entwicklung bis zu aktuellen politischen und rechtlichen Gegebenheiten. Dabei wird...

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Der hauptsächliche Untersuchungsgegenstand des Seminars ist die Ministerialverwaltung - mit besonderem Bezug zur Landesverwaltung Nordrhein-Westfalen. Zu Anfang wird es eine Einführung in die NRW Landesorganisation geben – von der historischen Entwicklung bis zu aktuellen politischen und rechtlichen Gegebenheiten. Dabei wird auch der nachgeordnete Verwaltungsbereich (insbesondere die Bezirksregierungen) eine Rolle spielen. Daran anschließend werden klassische Forschungsfelder thematisiert: Die Rolle von Ministerien als Akteure im politischen Prozess; Wie sehr wird Verwaltung politisiert oder die Politik durch Verwaltung -versachlicht-? Wie gestalten sich Aufbau- und Ablauforganisation in der Praxis der Ministerialverwaltung? Im Fokus des weiteren Seminarverlaufs steht nicht zuletzt auch die Politische Ökonomie der Bürokratie sowie vergangene und aktuelle Reformen der Landesverwaltung NRW. Das Seminar ist als Blockseminar konzipiert und wird an drei Samstagen von jeweils 10 bis 18 Uhr stattfinden (05.11.2016, 03.12.2016 und 14.01.2017). Eine Einführungsveranstaltung wird am 11. ,12. oder 13.10.2016 von 18 bis 20 Uhr stattfinden. Dieser Termin dient dem Kennenlernen, dem Austausch von Erwartungen, der Klärung organisatorischer Fragen und zur Erläuterung des Seminarplans. Auch die Referatsthemen werden an diesem Termin verteilt. Der Seminarplan wird bereits vor der ersten Sitzung an die Studierenden verschickt. Sollte es vor Seminarbeginn schon Rückfragen geben, so kann der Dozent bereits per E-Mail kontaktiert werden: Jan.Boneberger@t-online.de Zur Vorbereitung auf das Seminar wird die (selektive) Durchsicht folgender Literatur empfohlen: Bogumil, Jörg (2015): Verwaltungsreformen auf Länderebene - Die zunehmende Heterogenisierung der Landesverwaltung und ihre Folgen. In: Döhler, Marian/Franzke, Jochen/Wegrich, Kai (Hg.): Der gut organisierte Staat. Baden-Baden: Nomos, S. 273-298 Bogumil, Jörg/Jann, Werner (2009): Verwaltung und Verwaltungswissenschaft in Deutschland. Eine Einführung. 2., völlig überarbeitete Auflage. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. Gemeinsame Geschäftsordnung für die Ministerien des Landes Nordrhein-Westfalen (GGO), Bek. d. Ministeriums für Inneres und Kommunales v. 19.12.2014 ( https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_vbl_detail_text?anw_nr=7&vd_id=14799&ver=8&val=14799&sg=0&menu=1&vd_back=N) Holtkamp, Lars (2012): Verwaltungsreformen - Problemorientierte Einführung in die Verwaltungswissenschaft. Wiesbaden: Springer VS. Maurer, Hartmut (2011) : Allgemeines Verwaltungsrecht, 18. Auflage. München: C.H. Beck Niederhafner, Stefan/Speth, Rudolf (2004): Die Ministerialbürokratie in Deutschland - Vom Kellner zum Koch? In: Forschungsjournal Neue Soziale Bewegungen, 3, S. 23-35. Schnapp, Kai-Uwe (2004): Ministerialbürokratien in westlichen Demokratien - Eine vergleichende Analyse. Opladen: Leske + Budrich. Literaturempfehlung für sozialwissenschaftliche Methodik: King, Gary/Keohane Robert O./Verba, Sidney (1994): Designing Social Inquiry - Scientific Inference in Qualitative Research. Princeton: Princeton University Press. Leistungsnachweis Erwartet wird grundsätzlich eine aktive Mitarbeit im Seminar, denn nur dadurch kann ein fruchtbarer Austausch entstehen. Als Voraussetzung dafür ist das Lesen der im Seminarplan angegebenen Literatur unentbehrlich. Jeder Studierende muss im Laufe des Seminars eine Präsentation (inkl. Thesenpapier und strukturierte Diskussion) halten und fertigt am Ende des Semesters eine Hausarbeit zu einem selbst gewählten Thema an. Insbesondere für die Hausarbeit wird auch vorausgesetzt, dass bei den Studierenden entsprechende Grundkenntnisse des wissenschaftlichen Arbeitens und sozialwissenschaftlicher Methodik vorhanden sind. Sozialwissenschaften Erwartet wird grundsätzlich eine aktive Mitarbeit im Seminar, denn nur dadurch kann ein fruchtbarer Austausch entstehen. Als Voraussetzung dafür ist das Lesen der im Seminarplan angegebenen Literatur unentbehrlich. Jeder Studierende muss im Laufe des Seminars eine Präsentation (inkl. Thesenpapier und strukturierte Diskussion) halten und fertigt am Ende des Semesters eine Hausarbeit zu einem selbst gewählten Thema an. Insbesondere für die Hausarbeit wird auch vorausgesetzt, dass bei den Studierenden entsprechende Grundkenntnisse des wissenschaftlichen Arbeitens und sozialwissenschaftlicher Methodik vorhanden sind. Universität Duisburg-Essen WiSe 2016/17 Powi B.A., Politikwissenschaft (Bachelor of Arts) M.Sc. Boneberger Jan M.Sc