Uni-Dortmund
14. März 2017Seminar Neue Medien Hypermedien Medienkulturen der Gegenwart im Vergleich
Unter -Neuen Medien- werden im Allgemeinen Medien definiert, die auf Digitalität und Mikroprozessor- bzw. Computertechnik beruhen, interaktiv sind, Mehrwegkommunikation zulassen und verschiedene frühere Medien integriert haben, aus alten Medien entstanden sind oder in denen verschiedene Medien konvergieren. In dem Seminar...
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Jetzt Lernplan erstellenUnter -Neuen Medien- werden im Allgemeinen Medien definiert, die auf Digitalität und Mikroprozessor- bzw. Computertechnik beruhen, interaktiv sind, Mehrwegkommunikation zulassen und verschiedene frühere Medien integriert haben, aus alten Medien entstanden sind oder in denen verschiedene Medien konvergieren. In dem Seminar werden diese so genannten -Neuen Medien- theoretisch durchleuchtet, das heißt, ihre Technologie wird in ihren spezifischen Konsequenzen für Kulturen und Gesellschaften betrachtet, insbesondere im Vergleich zu den bisherigen -Massenmedienkulturen-, deren vorherrschende Medien etwa analoges Fernsehen oder Büchern waren. Die -Neuen Medien- haben Auswirkungen auf die Wahrnehmung, das Lese- und Lernverhalten, die schulische Erziehung, die berufliche Kommunikation im Allgemeinen wie auch die Vermittlungs-, Erziehungs- und Kommunikationsberufe. Auch hierzu werden spezielle Texte studiert. Ziel des Seminars ist somit eine vielseitige kritische Beleuchtung und Diskussion des Medienphänomens, dessen Grundlage die Medientheorie ist, deren Konsequenzen aber etwa in Schule und Kommunikationsberufen gleichermaßen erfasst und durchleuchtet werden müssen, um das eigene Berufsfeld bewusst neu gestalten und gleichsam -über der Technologie stehen- zu können.
Erwartet werden regelmäßige Teilnahme (wöchentliche Liste, max. zweimaliges Fehlen u. nach sehr eingegrenzten Absprachen), angemessene Englischkenntnisse für einige Texte (mögl. Referenzen sind sowohl engl. als auch deutsche Texte), die Offenheit für interdisziplinäres Denken, die verbindliche Bereitschaft zur Abhaltung eines Referates (Absprache mit Dozenten mind. 1 Woche vorher in der Sprechstunde, Ausarbeitung desselben muss den Studierenden im EWS-Verzeichnis zur Verfügung gestellt werden) und die Verfassung einer schriftlichen Arbeit. Von den Referenten wird eine weitergehende Lektüre der angegebenen Bücher sowie falls nötig eine Hinzuziehung von Sekundärliteratur erwartet.
Literaturangaben erfolgen im Seminar. Downloads von Textausschnitten teils aus dem Studierendenverzeichnis (EWS).
Technische Universität Dortmund
SoSe 2012
Dipl Journ Speer Martin