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Uni-Dortmund
14. März 2017

Seminar No Child left behind Interessensorientierter operativer und produktiver Umgang mit Literatur und Medien

Kurzbeschreibung/ Inhalte Gerade mit Blick auf die heterogenen Ausgangsbedingungen in der Lesekompetenz, die insbesondere Kinder und Jugendliche betrifft, die aus anregungsarmen Elternhäusern stammen und wenig familiäre Unterstützung in ihrer Lesesozialisation erhalten und somit auch SchülerInnen mit Migrationshintergrund sowie häufig auch...

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Kurzbeschreibung/ Inhalte Gerade mit Blick auf die heterogenen Ausgangsbedingungen in der Lesekompetenz, die insbesondere Kinder und Jugendliche betrifft, die aus anregungsarmen Elternhäusern stammen und wenig familiäre Unterstützung in ihrer Lesesozialisation erhalten und somit auch SchülerInnen mit Migrationshintergrund sowie häufig auch Jungen einschließt, funktioniert Leseförderung und Förderung des Textverständnisses literarischer Texte nicht nur über die klassische Textinterpretation, sondern es bedarf anderer, (lese-)leistungsangemessener Verfahren. Dies gilt nicht nur für Schulformen mit formal niedrigen Bildungsabschlüssen wie Haupt-, Real- und Gesamtschule, sondern auch für Schülerinnen und Schüler der Primarstufe. Um das freizeitliche (freiwillige!) Lesen zu fördern, ist es wichtig, bereits von Anfang an praktische, weniger theorielastige und v.a. motivierende Zugänge zur Texterschließung zu schaffen und insbesondere auch die Text- und Medienauswahl interessensorientiert anzugehen. Eine solche Möglichkeit bieten produktive und operative Verfahren in Form des schreibenden oder handelnden Umgangs mit Texten. Doch nicht nur jener weniger leseaffinen Zielgruppe bietet der Ansatz eine interessensorientierte Zugangsweise, auch der Deutschunterricht im Gymnasium profitiert von der Alternative zu klassischen Textinterpretationsmustern, wie es der Einzug jener Verfahren in die einheitlichen Prüfungsanforderungen in der Abiturprüfung Deutsch der KMK seit 2002 belegt. Das Seminar zeigt die Chancen und Ziele operativen und produktiven Umgangs mit Texten auf, ihre Entstehung und Methodik und stellt unterschiedliche Konzeptionen vor. Gemeinsam werden dann auf der Grundlage interessensgerechter Text- und Mediengegenstände didaktische Realisierungsmöglichkeiten erarbeitet. Lernziele/ Kompetenzen Die TN lernen so Fördermöglichkeiten zum Umgang mit Heterogenität in der Lesekompetenz und Leseförderung kennen und gewinnen einen Einblick in die vielfältigen methodischen Möglichkeiten und deren Zielsetzungen. Darüber hinaus erwerben sie erste Kompetenzen in der Unterrichtsplanung. Institut für deutsche Sprache und Literatur Die Bereitschaft zur regelmäßigen Teilnahme und aktiven Mitgestaltung des Seminars sowie die Erarbeitung einer Unterrichtsidee werden vorausgesetzt – Texte werden über EWS bereitgestellt. BDH 2: Seminarportfolio Technische Universität Dortmund WiSe 2014/15 Deutsch BA LABG2009 Hellenschmidt Anja