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Uni-Siegen
14. März 2017

Sozialwissenschaftliches Forschungsseminar Israel Vorbereitungsseminar und Exkursion

In diesem Semester findet eine Exkursion nach Israel statt. Hierzu wird ein erstes Treffen am 19. Oktober stattfinden, in dem alle notwendigen Informationen an die interessierten Studierenden weiter gegeben wird. Wir werden ein Vorbereitungsseminar in Hattingen in der Jugendherberge organisieren,...

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In diesem Semester findet eine Exkursion nach Israel statt. Hierzu wird ein erstes Treffen am 19. Oktober stattfinden, in dem alle notwendigen Informationen an die interessierten Studierenden weiter gegeben wird. Wir werden ein Vorbereitungsseminar in Hattingen in der Jugendherberge organisieren, in dem die Studierenden auf Land und Leute und die aktuelle Situation vorbereitet werden. Geleitet wird das Seminar von Marc Neumann vom DGB und Anne-Kathrin Schwab. Im Seminar werden wir die aktuelle politische und wirtschaftliche Situation in Israel, Aufarbeitung des Holocaust in Israel und Land und Leute aus sozialwissenschaftlicher und historischer Perspektive erkunden. Wir freuen uns auf rege Teilnahme!!! Kooperationsveranstaltung Universität Siegen, Fakultät I DGB-Bezirk Nordrhein-Westfalen Histadrut Tel Aviv-Yaffo Interdisziplinäres Seminar und Exkursion nach Israel: 70 Jahre nach Auschwitz 1. Termin: 23.-25. Oktober 2015, DGB-Jugendbildungszentrum Hattingen 2. Termin: 6.-15. November 2015 in Israel Auch 66 Jahre nach Gründung des Staates Israel und 70 Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus ist das Verhältnis zwischen Deutschen und Israelis ein Besonderes: Nach Auschwitz ist die Verantwortung für den Bestand und die Sicherheit des jüdischen Staates zwar Teil offizieller deutscher Staatsräson. Der Nahostkonflikt erregt aber in der Medienlandschaft und im öffentlichen Diskurs auch ein besonderes Maß an Kritik bis hin zur Hinterfragung der Existenz Israels als Zufluchtsort für Jüdinnen und Juden. Die Antisemitismusforschung kommt auch in Langzeitstudien zu dem Ergebnis, dass rund ein Fünftel der Bevölkerung Deutschlands latent antisemitisch eingestellt ist. Im Sommer 2014 kam es, ausgelöst durch den Gaza-Konflikt und die 50-tägige militärische Auseinandersetzung, zu einer Eruption antisemitischer Proteste und Gewalttaten auch in Nordrhein-Westfalen. Verschiedene Aspekte der Lebenswirklichkeit in der Region sollen vor Ort erfahrbar werden, darunter - Landeskundliche Aspekte und Geschichte der Region (Schwerpunkt: Osmanisches Reich bis zur Gegenwart), - Hintergründe und Konfliktlinien des Nahostkonflikts, - Leben, Arbeiten und Studieren in Israel, - Sozialstruktur und soziale Bruchlinien innerhalb der israelischen Gesellschaft sowie - Präsenz der Shoah in Israel, Erinnerungskultur in der Gegenwart. Die Teilnehmenden sollen in die Lage versetzt werden, sich ein differenziertes und ungefiltertes Bild von Israel, von der Lebenswirklichkeit im Land und von den deutsch-israelischen Beziehungen zu machen. In Israel sind folgende Stationen geplant: Tel Aviv, Jerusalem, Masada und Totes Meer bei Ein Gedi/Ein Bokek, Sderot und Magen. Geplante Programmpunkte sind u. a.: Gespräche mit der deutschen Botschaft, der Friedrich-Ebert-Stiftung, Betriebs- und Kibbuzbesichtigungen, Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem, Altstadt von Jerusalem und Gang entlang der Sperranlagen, Ostjerusalem, ein Tag auf der Masada und am Toten Meer, modernes Leben in Tel Aviv-Yafo, Begegnung und Gespräche mit Aktiven der Gewerkschaftsjugend, Austausch mit arabischen Israelis, Besuch der Tel Aviv University. Teilnahmebeitrag: 400,- Euro. Enthaltene Leistungen: Vorbereitungsseminar in Hattingen mit Vollverpflegung und Unterkunft im Doppelzimmer. Flüge Frankfurt – Tel Aviv – Frankfurt mit El Al (Economy); Unterbringung in Tel Aviv im Doppelzimmer mit Vollverpflegung; Simultanübersetzung Deutsch-Hebräisch/Hebräisch-Deutsch; Bustransfers, Programm und Eintrittsgelder in Israel. Nicht enthalten sind Trinkgelder und Getränke. Teilnahmevoraussetzungen: Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über den 15.11.2015 hinaus gültig ist (EU-Bürger_innen, Studierende mit anderer Staatsangehörigkeit müssen die Einreisebestimmungen beachten und ggf. Rücksprache mit dem Israelischen Konsulat nehmen); Teilnahme am gesamten Programm einschließlich des Einführungsseminars in Hattingen Forschungskolleg -Zukunft menschlich gestalten- (FoKoS) Universität Siegen WiSe 2015/16 M.A. Schwab Anne Kathrin M.A