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Uni-München
14. März 2017

Übung Päpste Könige und Kreuzritter die Kreuzzüge im Mittelalter

Die Kreuzzüge sind eines der spannendsten Phänomene des Mittelalters. Im Jahr 1095 predigte Papst Urban II. den ersten Kreuzzug, um die östlichen Kirchen zu befreien. Das Ergebnis seiner Predigt war sensationell. Tausende Männer und Frauen reisten nach Jerusalem und eroberten...

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Die Kreuzzüge sind eines der spannendsten Phänomene des Mittelalters. Im Jahr 1095 predigte Papst Urban II. den ersten Kreuzzug, um die östlichen Kirchen zu befreien. Das Ergebnis seiner Predigt war sensationell. Tausende Männer und Frauen reisten nach Jerusalem und eroberten im Jahr 1099 die Heilige Stadt. Im 12. und 13. Jahrhundert entwickelte das Papsttum die Idee des Kreuzzuges noch weiter – hunderttausende kämpften und starben als Pilger, nicht nur um das Heiliges Land für die Christenheit zu retten, sondern auch um gegen die Ketzerei in Europa vorzugehen und das Papsttum vor seinen politischen Gegnern zu beschützen. Die Übung wird einen chronologischen und thematischen Überblick über die Kreuzzüge geben, um dieses umstrittene Phänomen besser zu verstehen. Dabei soll vor allem der Frage nachgegangen werden, wie sich die Kreuzzugsidee ausdifferenzierte, aber auch, wie die Kriegszüge organisiert und praktisch umgesetzt wurden und welche Motive die Kreuzfahrer dazu bewegten, ins Heilige Land zu ziehen. Die relevanten Quellen liegen alle in Übersetzungen vor; Anmeldung bitte bis zum 15. März per Mail an Thomas.Smith.2009@live.rhul.ac.uk. Prüfungsform im BA und mod. LA: RE Übungen des BA-Typs -Theorie und Methode- entsprechen den Anforderungen der LPO I § 71 (1) Nr. 2 c bzw. der neuen LPO I § 67 Nr. 2 d Historisches Seminar LMU München SoSe 2015 Fakultät für Geschichts und Kunstwissenschaften